Peter Ringeisen: LdL – Lernen durch Lehren.

Schon seit den 1990er Jahren hatte ich immer wieder interessiert auf das Unterrichtsprinzip “Lernen durch Lehren” (LdL) geblickt, das entwickelt und wissenschaftlich fundiert wurde durch Prof. Dr. Jean-Pol Martin. Ich hatte es mehrmals auch in meinem Unterricht einzusetzen versucht, war aber damit nicht besonders erfolgreich gewesen.

Gewissermaßen ein LdL-Erweckungs-erlebnis in mehreren Phasen erfuhr ich dann zunächst durch die Aktivitäten von Prof. Dr. Christian Spannagel (“LdL-Projekt”, 2009) und die dabei entstandenen Videos (mit Jean-Pol Martin und seiner Schulklasse, gefilmt von Lutz Berger) und Texte in Blogs und Diskussionsforen, und schließlich im Frühsommer 2014, als Marc Schakinnis  einen MOOC zu LdL anbot – mit interessanten Aufgaben sowie Video-Hangouts, bei denen LdL-Expertinnen und -Experten ihre Erfahrungen mit dem Prinzip erläuterten. Ich war zwar seit Ende der 1990er Jahre immer wieder in Kontakt mit Jean-Pol Martin, hauptsächlich durch die Foren bei ZUM und MIXXT, auch über sein Blog und Twitter, aber die Videos 2009 und 2014 und die Lektüre dieser beiden aktuellen Aufsätze Martins brachten für mich neue Erkenntnisse:

Hier geht es weiter.

 

Laura Caus LdL-Artikel in PÄDAGOGIK.

Laura Caus Artikel in der Zeitschrift PÄDAGOGIK 2/15.

Eine hervorragende Beschreibung und Anleitung zum Einsatz der Methode! Laura ist meine ehemalige Schülerin und Studentin (ich bin sehr stolz!).

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Augsburger Allgemeine: wenn Meitinger Schüler zu Lehrern werden.

Augsburger Allgemeine

Realschüler aus Meitingen demonstrieren an der Fronhofer-Realschule in Ingolstadt das Prinzip „Lernen durch Lehren“

Schwer beeindruckt haben 22 Schüler der achten bis zehnten Jahrgangsstufe der Realschule Meitingen in Ingolstadt. Die Meitinger waren mit ihrer Französischlehrerin Isabelle Schuhladen zur Fronhofer-Realschule in Ingolstadt gefahren, um dort den Eltern und Lehrern die komplexe Theorie der Unterrichtsmethode „Lernen durch Lehren“ vorzustellen und über ihre Erfahrungen damit zu berichten.

Der Begründer dieser Theorie, Professor Jean-Pol Martin, war ebenfalls anwesend. Ihm ging es besonders darum, dem Publikum vor Augen zu führen, welch großartige Leistung die jungen Leute gerade auf der Bühne darbieten.

Die Meitinger stellten in mehreren Fachvorträgen wichtige Begriffe vor. Dabei zeigten sie eine große Sicherheit auf der Bühne. Nachdem das Publikum auf diese Weise die Theorie kennengelernt und verstanden hatte, erläuterten Schüler die konkrete Umsetzung in der Praxis. Sie zeigten, wie die Schüler Schritt für Schritt lernen, selber eine Unterrichtsstunde zu planen und durchzuführen, und dass sie dabei sehr viel Kreativität zeigten, oft mehr als die Lehrer.

Die anwesenden Lehrer waren teils sehr skeptisch, was sich an unterschiedlichsten Nachfragen aus dem Publikum zeigte, wie zum Beispiel: „Wie kommt ihr als Schüler mit der Aufgabe und auch mit der Verantwortung klar? Seid ihr alle in der Lage, der Klasse fehlerfrei den neuen Stoff zu präsentieren?“ Die Meitinger Schüler entgegneten souverän, dass es durchaus erlaubt sei, Fehler zu machen. Wichtig sei nur, dass sie korrigiert werden – von Mitschülern oder den anwesenden Lehrern. Es soll mit- und voneinander gelernt werden.

Referenten und Zuhörer arbeiten in Gruppen zusammen

Um Eltern und Lehrern möglichst alle offenen Fragen beantworten zu können, die sich im Laufe des Abends angesammelt hatten, wurden Referenten und Zuhörer in Gruppen eingeteilt. Bettina Schaal und Benjamin Zucker, beides Lehrkräfte an der Realschule Meitingen, erklärten anschließend das Prinzip „Lernen durch Lehren“ im Fach Erdkunde.

Am Ende der Veranstaltung bekamen die Schüler ein großes Lob von der Schulleiterin der Realschule in Ingolstadt, Silvia Retzer: „Es ist eine ganz tolle Sache, was die Schüler hier auf die Beine stellen!“ (AL)

Marc Schakinnis pusht vorwärts und rezensiert Laura Caus Artikel zu LdL!

Rezension zu LdL ganz konkret

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Laura Cau – “LdL ganz konkret”

In der aktuellen Ausgabe (02/15) der Zeitschrift Pädagogik, die als Oberthema “Selbstständiges Lernen im Unterricht fördern” hat, berichtet Laura Cau über ihre Erfahrung bei der Einführung der Unterrichtsmethode  Lernen durch Lehren (LdL).

Die von Professor Jean-Pol Martin entwickelte Unterrichtsmethode LdL übergibt die Lehrfunktion zentral an die Schüler selbst.

Laura Cau war sowohl Schülerin als auch Studentin bei Prof. Jean-Pol Martin, inzwischen unterrichtet sie selbst und natürlich mit “LdL”.

3 wichtige Sätze aus dem Artikel möchte ich hier noch einmal kurz kommentieren, vor allem um LdL Anfängern den Einstig zu erleichtern und auch weil sie die wichtigsten sind um diese Methode nicht misszuverstehgen:

  1. Der Lehrer hat nicht weniger Arbeit durch Unterricht in einer LdL- Klasse, es gibt nur eine veränderte Aufgabenverteilung, sondern, so schreibt auch Laura Cau in ihrem Artikel,  “Vorbereitung und Unterrichtspräsenz gestalten sich schlichtweg anders als gewohnt.” (Cau, Laura 2015 S.20-21)  Ein wichtiger Punkt, der maßgeblichen Einfluss bei der Einführung von LdL hat. Zum einen müssen die LdL Stunden sehr gut vorbereitet sein, damit die Schüler das Thema selbstständig erarbeiten können, zum anderen muss der Lehrer auch sehr konzentriert den Schülern im Unterricht folgen, nur so kann er entscheiden wann er eingreifen muss oder wann er die Schüler “machen” lassen kann.
  2. Unterrichtsvorbereitung inklusive einem Zeitplan sind enorm wichtige Faktoren, die den Erfolg der Einführung von LdL stark beeinflussen. So schreibt Laura Cau “Gute Vorbereitung ist ein wesentlicher Bestandteil für ebenso guten LdL- Unterricht.” (Cau, Laura 2015 S.21). Dabei ist nicht nur die stoffliche Vorplanung wichtig, sondern auch eine Vorplanung der Rollen- und Aufgabenverteilung. Man könnte es als eine Art Regiebuch bezeichnen, notwendig.
  3. Die Schüler dürfen in ihrer Rolle als unterrichtende auch Fehler machen. “dieser Punkt unterscheidet eine LdL - Kernphase deutlich von einem Referatszirkel.” (Cau, Laura 2015 S.22) Die Fehlerkultur ist eine zentraler Bestandteil des LdL- Unterrichts, in diesem Zusammenhang bietet sich auch eine Trennung der Notenvergabe von den LdL-Phasen an, damit die Schüler sich ohne Ängste am Unterricht beteiligen.

Wer mehr über LdL erfahren möchte kann sich die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift “Pädagogik” hier bestellen, leider nicht als Online-Dokument erhältlich: http://www.beltz.de/index.php?id=189

Quelle:

Cau, Laura Lernen durch Lehren – ganz konkret S.20 – 23 (2015) in Pädagogik 2/2015 Weinheim Beltz

weiter Quellen zu LdL:

www.fightforldl.wordpress.com  der Blog von Laura Cau mit vielen weiteren Tips zu LdL

www.ldlmooc.blogspot.de Archiv des ersten LdL Moocs #ldlmooc, auch mit reichlich audiovisuellem Material zu LdL.

www.jeanpol.wordpress.com  der Blog des Entwicklers der LdL Methode mit vielen Informationen rund um LdL

Berger, Grzega, Spannagel (Herausgeber) Lernen durch Lehren im Fokus (2009) Berlin epubli http://www.epubli.de/shop/buch/Lernen-durch-Lehren-im-Fokus-Berger-Grzega-Spannagel-Herausgeber/6640

Geschichte der Methode “Lernen durch Lehren” (LdL).

1. Erster Zeitschriftenbeitrag (1982)

Bedingungen für einen sozialintegrativen Fremdsprachenunterricht“, in: Der Fremdsprachliche Unterricht, 1/1982, 61-64.

2. Erste wissenschaftliche Filmdokumentation (1983)

Aktive Schüler lernen besser – Neue Wege im Französischunterricht (FWU, 45 Minuten)

3. Erster Fernsehbericht (1984)

Bayerisches Fernsehen: Aus Lehre und Forschung. Autor: Tilman Steiner. (Youtube 12,37 Minuten)

4. Erste Dissertation (1985)

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5. Erste Referendararbeit (1985)

Karin Appel (Kiel): Versuche zur Aktivierung von Schülern im Anfangsunterricht Französisch (Obertertia F3)

6. Erster Sammelband (1994)

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7. Erste Habilitationsschrift (1994)

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8. Erstes Themenheft (1997)

Ursula Drews (Hrsg.): Themenheft: Schüler als Lehrende. PÄDAGOGIK. 11/49/1997. Beltz-Verlag, Weinheim.

9. Erster Artikel im SPIEGEL (2002)

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10. Erster Bericht in einer bundesweiten Filmdokumentation (2004)

Reinhard Kahl: Treibhäuser der Zukunft – Wie in Deutschland Schulen gelingen. (youtube, 12,56 Minuten)

11. Erster wissenschaftlicher Sammelband (2009)

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Ingolstadts Bedeutung für die Geistesgeschichte.

1.
9.Jh: 806
Erste urkundliche Erwähnung von Ingolstadt in der Reichsteilungurkunde Karls des Großen. Karl legte eine Dreiteilung fest: sein Sohn Ludwig erhält den westlichen Teil; den mittleren Teil inklusive Bayern wird Pippin zugesprochen, bis auf Ingolstadt und Lauterhofen. Beide Ortschaften soll Karl zusammen mit dem östlichen Teil des Reiches erhalten. Dass Ingolstadt explizit genannt wird, zeigt das die an der Donau gelegene Ortschaft schon damals von Bedeutung war.

2.
13. Jh: 1250
Ingolstadt erhält Stadtrechte. Es dürfen Münzen geprägt, Märkte gehalten werden und die Stadt darf eine Umwallung bauen. Die bayerischen Herzöge haben in diesem Zeitraum eine Reihe von Städten gegründet, die für sie Stabilität sicherten. Die Städte hatten eine gewisse Autonomie, sie waren aber über die Stadtpfleger direkt dem Herzog untergeordnet.

3.
14.Jh: 1392
Angesichts der Schwierigkeiten, die sich unter den Herzögen ergaben, gemeinsam Bayern zu regieren, wurde das Land unter den Söhnen von Stephan II dreigeteilt: Johann erhielt Bayern-München, Freidrich bekam Bayern-Landshut und Stephan III (der Kneissel) wurde Herzog in Bayern-Ingolstadt. Ingolstadt war also Hauptstadt eines eigenständigen Landes.

4.
15.Jh. 1413-1447
Stephan III der Kneissel hatte zwei Kinder, Elisabeth und Ludwig. Da die Familie der Wittelsbacher weitverzweigt und anerkannt in Europa war, wünschte sich die französische Krone eine Vermählung des Kronprinzen mit Elisabeth, der Ingolstädterin. So wurde Elisabeth Königin von Frankreich, dem damaligen mächtigsten Land in Europa. Sie wechselte ihren Namen und wurde fortan Isabeau de Bavière genannt. Sehr bald verfiel ihr Mann, Charles VI, in geistiger Umnachtung, so dass Isabeau die Rolle der Regentin übernhemen musste. Ihr Bruder Ludwig (später “der Gebartete”) kam nach Paris und hielt sich lange am französischen Hof. Schnell baute er sich ein Vermögen auf. Als sein Vater Stephan der Kneissel verstarb, kam Ludwig zurück nach Ingolstadt und residierte, wie sein Vater, im damaligen Schloss, heute Herzogskasten.

5.
15.Jh. 1413-1447 (Fortsetzung 1)
Bereits Stephan der Kneissel hatte angestrebt, in einer repräsentativeren Residenz zu wohnen als im Herzogskasten. Er plante ein großes Schloss im Osten der Stadt. Als Ludwig nach dem Tod seines Vaters in Ingolstadt residieren musste, kam ihm, dem “Bruder der Königin von Frankreich”, der Herzogskasten erst recht unter seiner Würde als Herzog eines Landes vor. Entsprechend prächtig sollte das neue Schloss werden. Ferner war er, wie alle Menschen im Mittelalter, sehr um das Wohl seiner Seele nach dem Tod besorgt. Gegenüber dem Schloss, auf der anderen Seite der Stadt, also im Westen sollte eine Kirche gebaut werden, die zugleich als Grabkirche der entstehenden Dynastie “Bayern-Ingolstadt” dienen sollte. Und für das Heil seiner Seele sollten Menschen Tag und Nacht beten. Um diese Personen, sogenannte Pfründner, unterzubringen, musste ein großes Haus gebaut werden, das Pfründnerhaus.

6.
15.Jh. 1413-1447 (Fortsetzung 2)
Ludwig, der aus Paris kam, wo es im Gegensatz zu Bayern Mode war, einen Bart zu tragen, trug eben einen solchen und wurde “Ludwig der Gebartete” genannt. Er war ein streitsüchtiger Mensch und kämpfte sein Leben lang mit seinen Vettern um sein Territorium zu erweitern und zu vereinheitlichen. Tatsächlich war Bayern-Ingolstadt im Vergleich zu Bayern-Landshut und Bayern-München zersplittert und schwer zu regieren und zu verteidigen. Er neigte wie viele andere Herrscher zum Größenwahn. Diese Eigenschaft allerdings führt derartige Persönlichkeiten dazu, dass sie “Großes” leisten (natürlich auf Kosten der Bevölkerung, aber immerhin). Ludwig der Gebartete entwickelte überdimensionierte Pläne für die Grablege seiner Familie und ließ das Münster so ausbauen, dass am Ende 1.000 Personen für seine Seele in der Kirche beten sollten. Auf jeden Fall waren sowohl das Schloss als auch das Münster großartige Gebäude, die zusammen mit dem Pfründnerhaus (später Hohe Schule) das Bild der Stadt bis heute prägen. Ludwig zerstritt sich mit seinem Sohn Ludwig VIII (der Bucklige), den er zugunsten seines unehelichen Sohnes Wieland von Freyberg faktisch enterbte. Ludwig der Bucklige starb kurz vor seinem Vater ohne Erbe. Nach der Herrschaft von drei Herzögen in Bayern-Ingolstadt konnte diese Linie nicht verfolgt werden. Das Land wurde zu Bayern-Landshut zusammengefügt. Bayern-Ingolstadt hatte 50 Jahre bestand gehabt und diese 50 Jahren waren entscheidend für Ingolstadt, bis heute.

7.
15.Jh. (Fortsetzung 3)
1472: Gründung der Universität
Im Zuge des Humanismus wandten die Menschen ihren Blick vom Himmel ab und richteten ihn auf die reale Welt. Nicht mehr die Bibel war die einzige Quelle der Wahrheit, sondern man befasste sich mit der Natur aus wissenschaftlicher Sicht. Für die Herzöge war es wichtig, Fachleute auszubilden, die in der Lage waren, Messungen vorzunehmen, juristische Texte zu verfassen, ein Land zu verwalten. Die Herrscher waren aus ökonomischer Sicht daran interessiert, ihr Territorium optimal auszunutzen. Es entstanden an vielen Orten Universitäten, um entsprechende Leute zu qualifizieren. Ingolstadt stand nun unter der Herrschaft der Landshuter Herzöge. Ludwig der Reiche ergriff die Initiative, für sein Land, wozu nun auch Ingolstadt gehörte (als Nebenhauptstadt), eine Universität zu gründen. In Ingolstadt stand das Pfründnerhaus, das ursprünglich für die Beter eingerichtet wurde, leer. Die Universität wurde dort untergebracht im Jahre 1472. Es war die erste und einzige Universität in Bayern 328 Jahre lang, bis 1800. 1800 wurde die Universität von Ingolstadt nach Landshut verlegt.

8.
Die Konsequenz der Gründung der einzigen bayerischen Universität in Ingolstadt:
328 Jahre lang war Ingolstadt der Ort, an dem Professoren in Bayern forschten und ihr Wissen ihren Studenten weitergaben. Hier lebten also die großen Geister ihrer Zeit. Dies gilt für den Humanismus, mit Apian und Aventin, für die Gegenreformation mit Johannes Eck und später den Jesuiten, dies gilt auch für die Aufklärung mit Ickstatt und Weishaupt. Die Kinder der Herzöge und des hohen Adels wurden nach Ingolstadt geschickt, um dort erzogen und ausgebildet zu werden. Im Humanismus waren es Wilhelm IV und Albrecht V, in der Gegenreformation Maximilian I (zusammen mit dem künftigen Kaiser von Österreich Ferdinand II), im 18. Jahrhundert Karl Albrecht und Max III Joseph. Hier kam also die Elite des Landes zusammen. In Ingolstadt entstanden kontinuierlich geistige Innovationen und es wirkten viele Menschen, die ihre intellektuellen, religiösen und politischen Aktivitäten regelrecht besessen betrieben. Das bringt eine Stadt permanent voran!

9.
16. Jh.
Die Zeit der Renaissance, des Humanismus und der Reformation.
In Ingolstadt wirkten große Naturwissenschaftler wie die Astronomen und Geographen Peter und Philipp Apian. Peter Apian war auch Buchdrucker. Der Historiker Aventin verfasste eine umfangreiche und sehr gut dokumentierte Geschichte von Bayern. Diese Wissenschaftler wurden von den Herzögen Wilhelm IV und Albrecht V beauftragt und gefördert. Im Zuge des Humanismus wurde vieles kritisch geprüft, auch die Religion und die Kirche. So entstand auch die Reformation, von Luther eingeleitet. Bald reagierten die Herzöge und Bayern wurde zu einem Bollwerk der Gegenreformation.

(Fortsetzung folgt)

LdL: Tribute to Reinhard Kahl!

Schade, dass Leute wie Hüther nie konkrete Methoden nennen. LdL ist inzwischen so bekannt, dass er oder auch andere fernsehpräsente Personen, auf LdL hinweisen könnten. Es ist zwar hilfreich, immer wieder dieselben Forderungen (beispielsweise als Gehirnforscher) zu stellen, aber viel besser wäre es, auf die Methoden hinzuweisen, die diese Forderungen schon lange erfüllen. Der einzige bekannte Publizist, der immer wieder auf LdL hingewiesen hat, ist Reinhard Kahl (es empfiehlt sich auch, die Kommentare zu lesen – es werden alle kritischen Fragen gestellt und beantwortet). Man könnte den Eindruck gewinnen: alles schon mal gewesen!
http://www.zeit.de/online/2008/43/schueler-lehrer

Man lernt am meisten, wenn man sein Wissen anderen erklärt. Warum wird in Schulen kaum danach gehandelt? Vierter Teil einer Spurensuche im Bildungstal.
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