LdL: J-P. Decroix in Lille weiter erfolgreich!

Le 10 octobre, c’était la journée LDL – Enseigner Pour Apprendre – pour les étudiants de 1ère année et 2ème année de master SEFA. Animée par Jean-Pierre Decroix de l‘ Ecole de la 2ème chance Grand Lille, cette journée a permis des rencontres fructueuses, voire innovantes (?) – l’innovation pédagogique a été un des thèmes de la journée, entre étudiants des Sciences de l’Éducation et de la Formation des Adultes et stagiaires de l‘ E2C Grand Lille. Quelques photos des ateliers qui se sont tenus à Learning Center Innovation – Lilliad …

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Direkte Demokratie

Direkte Demokratie

Maru Prue teilt mit:

„Die direkte Demokratie in der Schweiz erfordert von den Bürgern, dass sie sich sehr fundiert informieren über jede geplante Gesetzesänderung. Schweizer Bürger lesen in der Mehrheit diese Entwürfe in den Anhörungsfassungen (in der Schweiz „Vernehmlassungen“) sehr genau, bevor sie abstimmen. Eine Abstimmung wie beim Brexit (auf der Basis oberflächlicher ungenauer Information) wäre dort so nicht gelaufen. Wenn Leute nicht bereit sind, sich gründlich über die zu entscheidenden Sachverhalte zu informieren, ist das ein Problem (oder kann es zumindest sein). Wenn zudem manipuliert wird mit Fakten/Fakes/Information und wenn eine (Un)Kultur der Hetze damit verbunden ist, dann wird auch das schwierig. Für die Funktionierende Demokratie braucht es eine starke Zivilgesellschaft, einen funktionierenden Rechtsstaat und glaubwürdige Institutionen. Außerdem gibt der Nationalstaat Identität und Stabilität in der Regel. Durch die Migration im Zeitalter der Globalisierung entstehen über neu auftretende und ggf. gegensätzliche Kulturmuster Identitätsprobleme bzw. -konflikte. Das ist wohl die größte Herausforderung.“

Randolph Preisinger-Kleine
„Da stimme ich grundsätzlich zu. Verbleibt noch die entscheidende Frage, wer oder was unter Zivilgesellschaft zu verstehen ist, und wer über die Demokratiereife, sprich Mündigkeit der Bürger befindet. Vergleiche mit unseren Nachbarn hinken diesbezüglich. Insbesondere im Fall der Schweiz, da hier die Bürger, wie Sie richtigerweise anmerken, auf nationale Gesetzesvorhaben Einfluß nehmen können. Einen vergleichbaren Mechanismus gibt es hierzulande nicht, nimmt man mal die vergleichsweise kleinteilig organisierte, kommunale Bürgerbeteiligung aus. Für alle anderen Ebenen gilt: wenn die Politik von Zivilgesellschaft spricht, sind damit in erster Linie Verbände und Stiftungen gemeint. Die zunehmende Machtfülle dieser Organisationen wird seit den 80er Jahren intensiv untersucht, insbesondere im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf die Demokratie. Meine Erfahrungen mit der Bertelsmann-Stiftung sind zwiegespalten. Einerseits werden hier immer wieder interessante Projekte auf den Weg gebracht, andererseits bin ich aber auch erschrocken über die elitäre Haltung, die die Stiftung an den Tag legt.“

Bürgerbeteiligungsrat in Ingolstadt?

1.10.2018

Christian Lange  teilt mit:
„Demokratie-Audit in Ingolstadt – das ist ein Projekt, welches ich gerne ab Mitte Oktober umsetzen werde. Es wird Bestandteil meiner schon angekündigten Initiative Bürgerbeteiligung …“

 

26.09.2018

Christian Lange teilt mit:

„Nach der Landtagswahl möchte ich allen vorschlagen, dass wir uns erst einmal mit der Umsetzung unseres Leitbildes Bürgerbeteiligung auseinandersetzen und diesen ersten Schritt aus dem Sommer 2017 in die politische Verwaltungsarbeit bestmöglich integrieren. Dazu brauchen wir eine fraktionsübergreifende Initiative im Stadtrat. Der nächste Schritt wird dann der Beteiligungsrat sein, der bedauerlicherweise derzeit mehrheitlich im Stadtrat abgelehnt wird. Hier brauchen wir noch Zeit für Überzeugungsarbeit.“

LdL: Bezugswissenschaften (bezogen auf den Artikel Martin, 2018)

Die LdL-Theorie bezieht sich auf eine Reihe von unterschiedlichen Wissenschaften. Der Vorteil: sie ist ganzheitlich. Der Nachteil: sie wird von keiner wissenschaftlichen community rezipiert, weil sie sich außerhalb der bestehenden akademischen Disziplinen und Institutionen bewegt.

Die einzelnen Abschnitte des Artikels: „Lernen durch Lehren: Konzeptualisierung als Glücksquelle“  (Martin, 2018)  lassen sich auf folgende Theorien/Wissenschaften beziehen:

1.

2.2. Glück: Grundbedürfnisse, Kontrolle, Flow und LdL

Bezug: Positive Psychologie – Bedürfnisforschung – Glücksforschung

2.

2.2.3:  Informationsverarbeitung und Kontrolle

Bezug: Neurowissenschaften

3.

2.2.4: Exploratives Verhalten und Flow

Bezug: Kognitive Psychologie – Emotionsforschung – Problemlösepsychologie

4.

2.2.5 Instrumente zur kognitiven Kontrolle liefern

Bezug: Systemtheorie

5.

2.2.6 Konzeptualisierung

Bezug: Gehirnforschung – Emotionsforschung – Denkpsychologie

6.

2.3. Denken und Glück aus Sicht der Philosophie

Bezug: Philosophie

7.

2.4. Projekt als glückgenerierende Struktur

Bezug: Glücksforschung

8.

2.5 Die Globalisierung und die Ausdehnung der Konzeptualisierungsräume

Bezug: Netzforschung

9.

2.6. Konzeptualisierung als Grundbedürfnis und Menschenrecht

Bezug: Politische Philosophie – Denkpsychologie – Glücksforschung

Meistzitierte Artikel/Bücher

Lernen durch lehren

JP Martin, R Kelchner
Timm, Johannes P.(Hrsg.), 211-219
108* 1998

 

Zum Aufbau didaktischer Teilkompetenzen beim Schüler: Fremdsprachenunterricht auf der lerntheoretischen Basis des Informationsverarbeitungsansatzes

JP Martin
G. Narr
74 1985

 

Vorschlag eines anthropologisch begründeten Curriculums für den Fremdsprachenunterricht

JP Martin
Gunter Narr Verlag
51 1994

 

Das Projekt“ Lernen durch Lehren“-eine vorlaeufige Bilanz

JP Martin
Fremdsprachen lehren und lernen 25, 70-86
40 1996

 

Lernen durch lehren: Paradigmenwechsel in der Didaktik

JP Martin, G Oebel
Deutschunterricht in Japan 12 (2007), 4-21
37 2007

 

„Weltverbesserungskompetenz “als Lernziel

JP Martin
Pädagogisches Handeln–Wissenschaft und Praxis im Dialog 6 (1), 71-76
31 2002

Martin 2018

PDF-Download

Jean-Pol Martin: Lernen durch Lehren: Konzeptualisierung als Glücksquelle. In: Olaf-Axel Burow, Stefan Bornemann (Hrsg.): Das große Handbuch Unterricht & Erziehung in der Schule. Carl Link Verlag, 2018. S. 345–360. ISBN 978-3-556-07336-0.

07336000

 

Englische Fassung: „Learning by teaching: Conceptualization as a source of happiness

Französische Fassung: „Enseigner pour apprendre: La conceptualisation comme source de bonheur“

In verständlicher Sprache: „Konzeptualisierung als Glücksquelle. Martin 2018 in verständlicher Sprache“

 

 

Learning by teaching: secondary sources

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1. 1984: Bayerisches Fernsehen: Aus Forschung und Lehre

2. 1992: Bayerisches Fernsehen: Aus Forschung und Lehre

3. 2002: DER SPIEGEL: Guten morgen liebe Zahlen

4. 2004: Reinhard Kahl: Treibhäuser der Zukunft. Wie in Deutschland Schulen gelingen., 3-DVD-Set mit Booklet, ISBN 3-407-85830-2.

5. 2007: Goethe Institut: Learning by Teaching: The Goal is Independence.

6. 2008: ZEIT-online: Schüler als Lehrer

7. 2009: GEO WISSEN: Nr. 44 – 11/09 – Die ideale Schule

8. 2017: UNESCO (French): Apprentissage Personnalisé. Organisation des Nations Unies pour l’éducation, la science et la culture (UNESCO). Bureau international d’éducation. Outils de Formation pour le Développement du Curriculum. Genève. Juin 2017. 39-42.

9. 2017: ISB. LehrplanPLUS – Ergänzende Informationen Grundschule

10.2017: ISB. Ergänzende Informationen zum LehrplanPLUS. Gymnasium. Latein.

11. 2018: Olaf-Axel Burow & Stefan Bornemann. Das große Handbuch Unterricht & Erziehung in der Schule. Carl Link 2018.