Grundrechte Artikel 1: Das Recht zur Konzeptualisierung

Grundrechte Artikel 1 (Vorschlag)

Zentrales Grundbedürfnis des Menschen ist das Denken (Informationsverarbeitung und Konzeptualisierung).
Es müssen alle Bedingungen geschaffen werden, damit alle Menschen Zugang zu Informationen und zur Möglichkeit der Konzeptualisierung erhalten. Von dieser Voraussetzung hängt die Würde des Menschen ab. Und sein Glück.

 

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Begründung:

Ausgangspunkt: Artikel 1 (aktuell): Die Würde des Menschen ist unantastbar

Prämisse: Kriterium zum Menschsein ist die Selbstreflexivität. Voraussetzung für menschliche Würde ist also die Selbstreflexivität

1. Wenn die Würde an die Selbstreflexionsfähigkeit gebunden ist, dann ist jede Maßnahme, die die Reflexionsfähigkeit stützt, im Sinne der Menschenwürde.
2. Die Reflexionsfähigkeit (kognitive Prozesse, Konzeptualisierung) hängt von der Qualität der verarbeiteten Informationen ab. Die Konsequenz ist, dass Menschen das Recht auf maximalen Zugang zu relevanten Informationen zukommt (Grundrechte Artikel 5)
3. Da Denken und Handeln eng verbunden sind (ohne Handeln, kein Denken) muss das Recht auf partizipatives Handeln einen hohen Status erhalten.

Anmerkung: In der Philosophie wird die Vernunft als Kennzeichen des Menschseins genannt. Insofern hängen Würde und Vernunft zusammen. In meinem Vorschlag wird Vernunft durch einen kognitionspsychologischen Begriff (Konzeptualisierung) ersetzt.

Tribute to Gerhard Portele and Dietrich Dörner

Dank Gerhard Portele kam ich 1983 auf die Idee, Lernen durch Lehren (LdL) neurowissenschaftlich zu begründen.
Aus: „Zum Aufbau didaktischer Teilkompetenzen beim Schüler – Fremdsprachenunterricht auf der lerntheoretischen Basis des Informationsverarbeitungsansatzes“, Jean-Pol Martin, Gunter Narr: 1985

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Dank Dietrich Dörner kam ich 1986 auf die Idee, „exploratives Verhalten“ als wichtigstes Lernziel meines „Lernen durch Lehren“-Curriculums festzulegen.
Aus: „Vorschlag eines anthropologisch begründeten Curriculums für den Fremdsprachenunterricht“. Jean-Pol Martin, Gunter Narr: 1994.

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Worterklärungen zu „Weltverbesserungskompetenz …“ (Jean-Pol Martin, 2002)

Der Artikel: „Weltverbesserungskompetenz als Lernziel?“ (Jean-Pol Martin, 2002)

Begriffserklärungen von Peter Ringeisen für seine Schülerinnen ab Klasse 6

  1. A) In der Reihenfolge ihres Auftretens im Text

Paradigmenwechsel: Systemwechsel, grundlegende Änderung der Betrachtungsweise; ( _ Paradigma: Muster)

Didaktik: Lehre vom Lehren und Lernen; Unterrichtslehre

Pädagogik: Wissenschaft von der Erziehung und Bildung

Appellcharakter: Eigenschaften, die die Schülerin ansprechen und motivieren

Ressourcen: natürlich vorhandener Bestand von etwas

anthropologisch: Adj. zu Anthropologie (Wissenschaft vom Menschen und seiner Entwicklung)

kohärent: zusammenhängend

operationalisieren: theoretische Modelle so in Schritte einteilen, dass man sie einzeln durchführen und im Griff behalten kann

explorativ: erforschend, untersuchend

kognitiv: auf Erkenntnis beruhend, das Denken betreffend; Gegenteil: affektiv (vom Gefühl her verursacht)

intrinsisch: in einem Ding oder Sachverhalt vorliegend; Beispiel: Wer seine Arbeit tut, weil sie ihm Spaß macht und er sie wichtig findet, ist intrinsisch motiviert; wer dasselbe nur der Bezahlung wegen tut, die er dafür erhält, dessen Motivation ist extrinsisch.

antinomisch: widersprüchlich (Nomen dazu: Antinomie)

postulieren: hier eine grundsätzliche Annahme oder Voraussetzung aufstellen

physiologisch: hier den Körper betreffend

Meta-…: auf einer höheren Stufe oder Ebene befindlich; Beispiel: Mitten in der Diskussion begann eine Metadiskussion (eine Diskussion über die Diskussion und ihren Verlauf).

Linearität: hier zusammenhängende, logisch aufgebaute Erklärung (a priori: von vornherein)

hermeneutisch: einen Text oder ein Dokument auslegend und erklärend

Hypothese: unbewiesene (wissenschaftliche) Annahme, die noch eines Beweises bedarf

Metabolismus: Stoffwechsel

Ökonomie: hier sparsamer Umgang mit etwas

Fidelisierung: Gewinnen und Binden (einer Gruppe von Unterstützern)

Transzendenz: hier ein Ziel, das über die Begrenzung des einelnen menschlichen Lebens hinausreicht

Diskurs: Gespräch

altruistisch: uneigennützig, selbstlos

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Worterklärungen zu „Weltverbesserungskompetenz …“ (Jean-Pol Martin, 2002)

  1. B) Alphabetisch

altruistisch: uneigennützig, selbstlos

anthropologisch: Adj. zu Anthropologie (Wissenschaft vom Menschen und seiner Entwicklung)

antinomisch: widersprüchlich (Nomen dazu: Antinomie)

Appellcharakter: Eigenschaften, die die Schülerin ansprechen und motivieren

Didaktik: Lehre vom Lehren und Lernen; Unterrichtslehre

Diskurs: Gespräch

explorativ: erforschend, untersuchend

Fidelisierung: Gewinnen und Binden (einer Gruppe von Unterstützern)

hermeneutisch: einen Text oder ein Dokument auslegend und erklärend

Hypothese: unbewiesene (wissenschaftliche) Annahme, die noch eines Beweises bedarf

intrinsisch: in einem Ding oder Sachverhalt vorliegend; Beispiel: Wer seine Arbeit tut, weil sie ihm Spaß macht und er sie wichtig findet, ist intrinsisch motiviert; wer dasselbe nur der Bezahlung wegen tut, die er dafür erhält, dessen Motivation ist extrinsisch.

kognitiv: auf Erkenntnis beruhend, das Denken betreffend; Gegenteil: affektiv (vom Gefühl her verursacht)

kohärent: zusammenhängend

Linearität: hier zusammenhängende, logisch aufgebaute Erklärung (a priori: von vornherein)

Meta-…: auf einer höheren Stufe oder Ebene befindlich; Beispiel: Mitten in der Diskussion begann eine Metadiskussion (eine Diskussion über die Diskussion und ihren Verlauf).

Metabolismus: Stoffwechsel

Ökonomie: hier sparsamer Umgang mit etwas

operationalisieren: theoretische Modelle so in Schritte einteilen, dass man sie einzeln durchführen und im Griff behalten kann

Pädagogik: Wissenschaft von der Erziehung und Bildung

Paradigmenwechsel: Systemwechsel, grundlegende Änderung der Betrachtungsweise; ( _ Paradigma: Muster)

physiologisch: hier den Körper betreffend

postulieren: hier eine grundsätzliche Annahme oder Voraussetzung aufstellen

Ressourcen: natürlich vorhandener Bestand von etwas

Transzendenz: hier ein Ziel, das über die Begrenzung des einelnen menschlichen Lebens hinausreicht

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Zusammenstellung: P. Ringeisen, 2017

Das LdL-Theoriepaket. Bitte überall verteilen!

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  1. Aufsatz: „Weltverbesserungskompetenz“ als Lernziel?“ Jean-Pol Martin, 2002
  2. Glossar von Peter Ringeisen zum Aufsatz „Weltverbesserungskompetenz…“ für seine Schülerinnen ab Klasse 6, 2017
  3. Glossar von Isabelle Schuhladen Le Bourhis zur LdL-Terminologie für Ihre Schülerinnen ab Klasse 6, 2017

Falls die Links zu den Glossaren nicht funktionieren, hier noch einmal die Listen in meinem Blog eingespeist:

  1. Glossar von Peter Ringeisen  
  2. Glossar von Isabelle Schuhladen Le Bourhis

Video 45 Minuten: Vortrag zum „Menschenbild“ („Was braucht der Mensch, um glücklich zu sein?“), auf dem educamp 2014

Video 20 Minuten: Vortrag von Torsten Larbig an der Uni Frankfurt über Neuronen und Netzsensibilität, 2016

Unser TOP 20 der LdL-Begriffe RS Meitingen

Liste der Begriffe, die Isabelle Schuhladen Lebourhis ab Klasse 6 einführt.

(1) Antinomien
Der Mensch ist nie zufrieden mit dem was er hat. Wenn Ordnung herrscht, wünscht er sich Chaos. Wenn es zu ruhig ist, wünscht er sich Action. Wir versuchen die perfekte Mischung zu finden, je nach Bedürfnissen der Klasse.
(2) Bottom up
Wir machen unsere Mitschüler nicht nieder („Das kann nicht sein! Das ist doch falsch! Du wirst es nie kapieren!), sondern puschen sie, wir probieren es immer wieder, wir geben nicht auf à wir sind redundant und geben ihnen Mut
(3) Exploratives Verhalten
Wir probieren vieles aus, ohne wirklich zu wissen, ob es funktioniert wird. Aber wir versuchen es und lernen Einiges dabei! Denn wir wissen ja, Fehler sind erlaubt! No risk, no fun!
(4) Fehlerkultur
Bei uns sind Fehler erlaubt. Wir bauen sogar welche absichtlich ein, sodass unsere Mitschüler stets aufmerksam und konzentriert dran bleiben. ALLE müssen aktiv mit denken! Sie freuen sich, wenn sie die Lehrenden verbessern können! Aus Fehlern lernt man!
(5) Flow
„Wenn man etwas nicht versteht, aber sich dann eben gegenseitig hilft oder alleine auf die Lösung kommt, hat man eine Schwelle übertreten und wenn man dann noch gelobt wird (Anerkennung, Lob), fühlt man sich sehr gut und erlebt Flow.“ Patrizia
(6) Klasse als Gehirn
Unsere Klasse ist ein Gehirn: Jeder Schüler ist ein Neuron! Zwischen den Schülern (oder den Neuronen) entstehen Verbindungen oder Synapsen, denn wir lernen miteinander und voneinander. Jeder bringt sein Wissen ein. Gemeinsam konstruieren wir neues Wissen.
Jeder Neurone ist wichtig! Denn jeder ist eine wertvolle Ressource für die Klasse!
Jean-Pol Martin hat im Rahmen der Methode Lernen durch Lehren das Modell des Gehirns – insbesondere die Funktionsweise von neuronalen Netzen – auf den Unterricht übertragen[1]. Entsprechend wird auch der Klassenraumdiskurs umgestaltet (siehe die genaue Beschreibung in dem Artikel Lernen durch Lehren): Das Arrangement im Klassenzimmer orientiert sich an der Gehirnstruktur. Zwischen den Lernern, die metaphorisch als Neuronen eingesetzt werden, entsteht durch intensive Interaktionen eine Vernetzung mit entsprechenden Netzwerkeffekten (Reaktionsschwelle, Selbstreferenzialität, Resonanz, Redundanz). Im Rahmen dieser Interaktionen werden Informationen zu Wissen veredelt, indem permanent relevante aus irrelevanten Informationen selektiert werden und zur nächsthöheren Instanz zur Bearbeitung weitergeleitet werden (Komplexitätsreduktion). Wie im Gehirn entstehen aus diesen Interaktionen Emergenzen, es wird Wissen kollektiv konstruiert. Während im instruktionistischen Modell man es mit Linearität a priori zu tun hat, entsteht bei LdL Linearität a posteriori. Oberstes Prinzip ist die Ressourcenorientierung, denn die Informationen, die zur Wissenskonstruktion benötigt werden, stammen entweder aus den Lernern selbst, oder aus der Umwelt. Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass der Klassenraumdiskurs in großer Konzentration erfolgt, damit alle Informationen erkannt und verarbeitet werden (Aufmerksamkeitsökonomie, Reaktionsschwelle). Wikipedia
(7) Konzeptualisierung
(8) Menschenbild
Wir wissen, dass der Mensch unterschiedliche Bedürfnisse hat (Siehe die Pyramide von Maslow). Unser Ziel ist, viele von diesen Bedürfnissen zu befriedigen.
(9) Neuronenverhalten
(10)Redundant und penetrant sein: Siehe Neuronenverhalten! https://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:Jeanpol/Neuron
(11)Ressourcenorientierung
Jeder von uns hat Fähigkeiten. Dank LdL lernen wir die Fähigkeiten (und Talente) von den anderen kennen und schätzen. Jeder hat seine Stärken! Wir docken uns immer an! So entstehen Synapsen, Verbindungen, wir kommen im Lernprozess weiter und zwar viel schneller als alleine!
(12)Selektieren und Komplexitätsreduktion
Wir können nicht alles lernen! Wir sind uns die wichtigsten Infos heraus (bzw. die Infos, die für uns relevant sind >> https://jeanpol.wordpress.com/2009/02/21/relevantes-wissen/ ) und verbinden sie mit dem schon vorhandenen Wissen (Wozu brauche ich es? In welcher Situation?). > Visualisierung
(13)Spermatozoiden-Metapher >>> Der Hit in der 8e!
„Auch wenn keine Reaktion zu sehen ist, speise ich Millionen von Impulsen in das System ein (Spermatozoidenmetapher) in der Hoffnung, das einer das Ziel erreicht und vielleicht etwas Großartiges (Emergenz) entsteht.“ JPM
Wir sind schnell, haben keine Zeit zu verlieren, reagieren sofort (= Neuronen – Wir arbeiten mit Hirn!), wir haben viele Ideen (ein paar kommen an: Genial!)
Wir freuen uns über jeden neuen Impuls und machen „wild“ mit (Wir wollen jetzt ein Treffen mit Macron organisieren). Wir sind sehr spontan und kreativ. Wir werden stets gepuscht: Das macht Spaß!
(14)Synapsen
Verbindung zwischen den Neuronen
Siehe Klasse als Gehirn
(15)Transparenz
= Durchschaubarkeit à Wir wollen die Situation unter Kontrolle haben
(16)Verantwortung
Wir bekommen große Verantwortung von unserer Lehrkraft. Aber das tut gut! Wir haben eine sinnvolle Aufgabe!
(17)Vertrauen
Wir schenken uns gegenseitig Vertrauen! Jeder von uns ist in der Lage eine Stunde zu halten! Wenn wir spüren, dass eine Stunde nicht gut vorankommt, helfen wir mit und geben Tipps!
(18)Visualisierung
Wir verbinden immer das neue Wissen zu dem schon vorhandenen. Es entstehen stets neue Verbindungen oder Synapsen (die Verbindungen werden wirklich nachhaltig, wenn sie mit positiven Emotionen verbunden sind!), die wir anhand einer Zeichnung darstellen. So tun wir uns viel leichter um das Ganze zu wiederholen!
(19)Wissenskonstruktion :
(20)Glück!
Voraussetzung: GFK (Gewaltfreie Kommunikation) und Einführung in der Neurowissenschaft!
Unser TOP 5
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Wir komprimieren!
1. Exploratives Verhalten – Fehlerkultur
2. Klasse als Gehirn – gemeinsame Wissenskonstruktion > Flow!
3. Visualisierungen
4. Menschenbild
5. Vertrauen und Transparenz

Highlights (schöne Emergenzen)

Résumé: Manchmal erlebe ich mit besonderer Intensität Feed-Backs, die mein Werk „transzendieren“, ihm also eine überzeitliche Dimension verleihen. Gestern waren es drei!

1.

Markus Zurwesten, den ich vor 20 Jahren als Schüler hatte und damals mit meinem „Anthropologischen Modell“ traktierte, teilt mir zum Thema Dialektik und Antinomien Folgendes mit:

„Es hilft mir täglich Menschen besser zu verstehen, Sichtweisen anzuerkennen und eine Entwicklung zu verfolgen…herzlichen Dank für die „Prägephase“ ohne die es heute oftmals schwerer wäre Entscheidungen treffen und Konsens zu finden.“

2.

Özlem Ögretici-Kulaich bin vom Neuron wirkilch begeistert endlich kann ich mich identifizieren.Vielen Dank Herr Jean-Pol Martin für diese wissensquellen.Ich fühle fühle mich gefordert und inspiriert.“

3.

Andreas Gryphius

„Dieser Holzschnitt soll die psychischen Vorgänge in einer Schulklasse sichtbar machen. Der künstlerischen Darstellung liegt Jean-Pol Martins Theorie der plötzlichen Emergenz zu Grunde. Wie man sieht, verhalten sich die Neuronen im Klassenraum, bzw. im Kopf der Schüler, sehr unterschiedlich. Sie feuern ab oder kreisen gemächlich in ihren Orbitalen um die Köpfe. Sie sind in dieser freien, nicht ganz wissenschaftlichen Arbeit, überall verteilt!
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Fazit: Über den Sinn meines Lebens mache ich mir keine Sorgen!

 

LdL mit neuen Medien. Urs Henning.

1.6  Lernen durch Lehren mit Neuen Medien (#EDchatDE vom 06. Mai 2014) von Urs#EDchatDE vom 06. Mai 2014

„Lernen durch Lehren“ wurde in den 1980er-Jahren vom Eichstätter Französisch-Didaktiker Jean-Pol Martin entwickelt. Nun ist diese Unterrichtsmethode als Thema für den #EDchatDE gewählt worden. Jean-Pol Martin hat den folgenden einleitenden Text verfasst und die damit verbundenen Links zur Vorbereitung auf den Chat bereitgestellt. Er hat auch mitdiskutiert.

„Lernen durch Lehren“ (LdL) geht davon aus, dass Menschen danach streben, Lerninhalte selbstständig zu verstehen, in handliche Wissenspakete zu schnüren und weiterzuvermitteln. Die Aufgabe des Lehrers ist es, anspruchsvolle Inhalte anzubieten und für eine Situation zu sorgen, die den oben beschriebenen Prozess ermöglicht. Im üblichen Klassenunterricht gelingt es, indem der Lernstoff in kleinen Portionen auf alle Schüler verteilt wird. Die einzelnen Arbeitsgruppen didaktisieren ihre Abschnitte und vermitteln sie ihren Mitschülern. Seit dem Web 2.0 ist das Klassenzimmer zur Cloud ausgeweitet und sowohl die Fülle der zu bearbeitenden Inhalte als auch die Didaktisierungstechniken sind spektakulär angestiegen. Jeder wird zum Lerner/Lehrer. Allerdings funktioniert das nur, wenn der Ausgangssatz (die Prämisse) stimmt. Will der Mensch wirklich Lerninhalte verstehen und weiterleiten?“

Zum Download