Basics abendländischer Philosophie.

Dieses Blatt teile ich aus in meinem VHS-Kurs (dauert nur 90 Minuten)

Basics abendländischer Philosophie

Zentraler Unterscheidungsmerkmal: Materialismus vs Idealismus

  • Das Sein bestimmt das Bewusstsein
  • Umwelt vs Gene
  • Aristoteles: Glück als Sinn des Lebens – Selbstoptimierung
  • Dialektik: These – Antithese – Synthese

Vorsokratiker

  1. Thales
  2. Pythagoras
  3. Xenophanes
  4. Heraklit
  5. Parmenides
  6. Demokrit

Klassiker

  1. Sokrates
  2. Platon
  3. Aristoteles

Hellenismus und Spätantike

  1. Epikur
  2. Stoa

Neuplatoniker

  1. Plotin

Christen/Scholastiker

  1. Augustinus
  2. Thomas von Aquin

Wissenschaft

  1. Francis Bacon
  2. Thomas Hobbes

Rationalisten

  1. Descartes

Empiristen

  1. Locke
  2. Hume

Idealisten

  1. Kant
  2. Hegel

Utilitaristen

  1. Stuart Mill

Existentialisten

  1. Heidegger

Linguisten

  1. Bertrand Russell
  2. Wittgenstein

New scientists

  1. Karl Popper
  2. John Rawls

Begriffe

  1. Idealismus– Materialismus
  2. A priori – a posteriori
  3. Kognition – Emotion
  4. Induktion – Deduktion
  5. Determinismus – Freiheit
  6. Dualismus – Monismus
  7. Empirismus – Rationalismus
  8. Universalismus – Relativismus

Antinomische Bedürfnisstruktur

Kontrolle Unbestimmtheit
Ordnung Chaos
Klarheit Unschärfe
Einfachheit Komplexität
Integration Differenzierung
Gesellschaft Individuum
Zwang Freiheit
Konkretion Abstraktion
Linearität Nicht-Linearität
Zentralisierung Dezentralisierung

Religionen vs. Grundgesetz: im Projekt Wurzelgemüse von Laura Cau!

Im Augenblick arbeite ich mit im Projekt Wurzelgemüse von Laura Cowizzle. Abdullatif Alawad aus Syrien erstellt eine Powerpoint-Präsentation über den Unterschied zwischen den Forderungen des Christentums und des Islams einerseits (Gebote) und des Grundgesetzes andererseits. So sieht man auch sehr schön den Unterschied zwischen Religionen („von Gott offenbart“) und Moral (von Menschen geschaffen).
Sehr spannend, sehr innovativ, sehr zukunftsweisend.
Sobald unser Produkt wirklich perfekt ist, können wir vor Gruppen auftreten.

John Dewey zur Transzendenz: sehr aktuell!

Aus: Michael Hampe : Die Lehren der Philosophie – eine Kritik. Suhrkamp. 2014, S.276

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Der Trump in uns.

Jeder trägt in sich einen kleinen Trump. Das merke ich selbst an mir, wenn ich Header besonders zugespitzt formuliere und sie dann entschärfen muss, weil sie einfach zu trumpig sind.
Natürlich beobachte ich permanent trumpiges Verhalten, wie gerade im Ingolstädter Stadtrat.
Aber es gibt auch Leute, die berufsmäßig untrumpig sein sollten, wie Philosophen. Der bekannteste, mediatisierteste, am meisten präsent auf allen Kanälen in Frankreich, Michel Onfray, ist alles andere als weise und besonnen. Er ist krawallig. Er ist ein Trump. Und alle seine Philosophenkollegen versuchen ihn zu übertrump(f)en!
Was das alles für eine aggressive Stimmung schafft!
Daher:
Erkenne den kleinen Trump in dir, zügele ihn, lege ihm Fesseln an, kehre zurück zur Vernunft. Emotionalisieren macht Spaß, aber es ist Gift für die Gesellschaft und für die Welt.

AK: „Was braucht der Mensch, um glücklich zu sein“: Tagesordnungen und Kurzprotokolle.

Tagesordnung 13.02.2016:
1. Berichte über die Hausaufgaben (Glückspotentiale erkennen und nutzen)
2. Festigung des Glücksmodells und der Terminologie
3. Vorbereitung: Neuronenverhalten – Netzsensibilität
https://jeanpol.wordpress.com/2016/01/30/torsten-larbig-ueber-neuronenverhalten-und-netzsensibilitaet/

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Kurzprotokoll Treffen 30.01.2016
Anwesend: 8 Teilnehmer

1. Berichte über die Hausaufgabe „Schaffung von Glücksstrukturen“. Es wurden ausführliche Aktivitäten entfaltet, insbesondere im familiären Bereich und im beruflichen Umfeld. Der Schwerpunkt lag auf der expliziten Anerkennung von Verhalten und „Leistungen“ von Familienmitgliedern. Ferner wurde vielfach das Glücksmodell direkt im Umfeld als Basis zur Eigenreflexion erläutert und zur Anwendung empfohlen. Darüber hinaus wurde aktiv in konfliktuellen Situationen Deeskalation engestrebt und erreicht. Schließlich wurde über systematisches und wiederholtes exploratives Verhalten berichtet. Aus meiner Sicht beachtliche Erfolge also.
2. Das Glücksmodell wird für die neuen Teilnehmern dargestellt (von Marius Müller) und anhand zalreicher Beispiele veranschaulicht. Die Terminologie wird erneut eingeübt, insbesondere „lange Inkubation, plötzliche Emergenz“, „Exploratives Verhalten“, die Busmetapher, die Gruppe als neuronales Netz. Ferner wurden Ereignisse aus der Stadtpolitik analytisch erörtert.
3. Hausaufgaben: die TN nehmen sich Konkretes vor, sowohl im familiären als auch im beruflichen Kontext. Dabei wird das Glückmodell offensiv nach außen kommuniziert und dessen Nützlichkeit anderen vermittelt.
Nächstes Treffen: 13.02.2016Vorbereitung: „Neuronenverhalten“ – „Netzsensibilität“:

Hervorragende Vorstellung der beiden Konzepte im Rahmen einer Ringvorlesung an der Universität…
jeanpol.wordpress.com

Tagesordnung 30.01.2016:
1. Berichte über die Hausaufgaben:
Ist es mir gelungen, Glückspotentiale in meinem Umfeld zu erkennen und zu nutzen (z.B anderen Anerkennung zukommen zu lassen)? Ist es mir gelungen, Selbstverwirklichungsräume für andere bereitzustellen?
2. Wiederaufgreifen des Glücksmodells: Terminologie festigen und neue Begriffe: „Komplexitätskompression“, „Neuronenmetapher“.
3. Arbeitsgruppen: Fortsetzung der begonnenen Projekte (Unglücksquellen identifizieren und minimieren, Glücksräume erkennen und ausbauen).

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Kurzprotokoll des Treffens am 16.01.2016:
Anwesend: 10 TN
1. Berichte über die Hausaufgabe:
„Erkenne Glückspotentiale in deinem unmittelbaren Umfeld, insbesondere die Möglichkeit, das Bedürfnis nach Anerkennung zu befriedigen.“
Zahlreiche überzeugende, glückbringende Erfahrungen werden beschrieben, insbesondere im familiären Bereich.
2. Wiederaufgreifen und Vertiefung des Glücksmodells. Die Begriffe werden erneut besprochen, insbesondere „Ressourcenorientierung“, „Exploratives Verhalten“, „Antinomien“, „Flow“, „Konzeptualisierung“, „Lange Inkubation, plötzliche Emergenz“, „Spermienmetapher“.
3. Hausaufgaben:
– Weiterausbauen der im Rahmen der letzten Hausaufgabe eröffneten Glücksfelder (z.B. in der Familie).
– Schaffen von Selbstverwirklichungsmöglichkeiten für Personen aus dem unmittelbaren Lebensraum.
4. Bildung von Arbeitsgruppen.
SprecherInnen der Arbeitsgruppen:
Marius Müller: Umfeld Schule
Juliane Martin: Umfeld Familie
Alexander Ens: Umfeld Freunde
Veronika Peters: Umfeld Unternehmen
Weitere Gruppen: Umfeld Kunst – Umfeld Politik – Umfeld Asyl

Nächstes Treffen: 30. Januar, 16-17:30 Uhr in Vroni’s Ratschhaus

Tagesordnung 16.01.2016:
1. Berichte über die Glücks-Schaffungs-Übungen
2. Anwendung der LdL-Terminologie in unterschiedlichen Kontexten (Vertiefung und Automatisierung)
3. Neuer Begriff: „Konzeptualisierung als Glücksquelle“
4. Bildung von Themengruppen: Familie – Arbeitsplatz – Schule – Politik – sonstiges

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Kurzprotokoll des Treffens am 02.01.2016:
1. Wiederholung und Vertiefung des Glücksmodells und der entsprechenden Terminologie. Insbesondere
– Exploratives Verhalten
– Der Mensch im Spannungsfeld antinomischer Bedürfnisse
– Die Liebe als Fixierung auf eine Quelle der Bedürfnisbefriedigung
– Lange Inkubation, plötzliche Emergenz
– Synergierausch
– Spermienmetapher
2. Aufgabe für das nächste Treffen:
Kleine Glücksschaffungsübungen in ausgewählten Lebensräumen (Schraubendrehen): Familie, Arbeitsplatz, Politische Aktionsräumen, Schule
Nächstes Treffen: 16.01.2016

Tagesordnung 02.01.2016:
1. Wiederholung der Zentralbegriffe: Maslow – Antinomien – Exploratives Verhalten – Lange Inkubation, plötzliche Emergenz – Regeln für die Durchführung von Internetprojekten
2. Neue Begriffe: Konzeptualisierung als Glücksquelle – Die Spermatozoidenmetapher
3. Planung der weiteren Schritte:
– LdL am Apian-Gymnasium: Marius Müller
– Geistesgeschichtlicher Parcours im Stadtmuseum: Jean-Pol Martin, Elizabeth Toro, Stephania Lorenz, Marius Müller

https://jeanpol.wordpress.com/2013/06/02/konzeptualisieren-gluck/

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Kurzprotokoll vom 19.12.2015:

1. Wir haben noch einmal definiert, welche Grundbedürfnisse Menschen haben und unter welchen Bedingungen Menschen glücklich sein können.
2. Wir haben konkrete Lebensräume definiert, in denen wir versuchen, glückförderliche Strukturen zu schaffen.
3. Marius Müller nimmt sich vor, das Glücksmodell in seinem Umfeld zu verbreiten und dafür zu kämpfen, dass im Apian-Gymnasium über LdL als Methode gründlich nachgedacht wird.
4. Anwesende, darunter Elizabeth Toro und Stephania Lorenz erklären sich bereit, bei der Gestaltung der geistesgeschichtlichen Parcours im Stadtmuseum mitzuwirken.
5. Das Phänomen „Lange Inkubation, plötzliche Emergenz“ wurde beschrieben und als Interpretationsinstrument verinnerlicht.
6. Die Basisregeln für erfolgreiche Internetprojekte wurden vorgetragen und verinnerlicht.
7. Nächtstes Treffen: 2.01.2016

Auf die Bedeutung von kontinuierlicher Mitarbeit („Dranbleiben“) wurde mehrfach hingewiesen!

„Weltverbesserungskompetenz“. Heute 1.030 Treffer bei Google!

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Weltverbesserungskompetenz: Google Treffer

Und

Bilder zu „Weltverbesserungskompetenz“: Google Treffer

Weitere Begriffe:

Exploratives Verhalten: Google Treffer

Netzsensibilität: Google Treffer

Torsten Larbig: „Die Auferstehung des Jean-Pol Martin“