Menschenrechte Artikel 19: „Informationen suchen, empfangen, verbreiten“.

Resume Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, (…) über Medien jeder Art ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.

1. Wenn man das Recht hat, muss man auch die Möglichkeit bekommen

Wenn es ein Menschenrecht ist, Informationen zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten, dann gilt es, alles zu tun, um allen Menschen diese Möglichkeit zu eröffnen. Auf diese Weise können wir die Denkressourcen von Milliarden von Menschen weltweit zur Problemlösung mobilisieren. Ein Schritt in diese Richtung sind Alexander Rausch und Ulrike Reinhard mit ihrem Benin-Projekt gegangen.

2. Und so bereite ich meine Schüler darauf vor,  für die Verwirklichung von Artikel 19 zu kämpfen

Auszug aus dem Aufsatz: „Partizipationsfähigkeit und Netzsensibilität„:

(…) So wird im Leistungkurs Französisch umfangreiches geschichtliches Wissen vermittelt, aber immer im Hinblick auf die Durchführung von Projekten, die eine Veränderung der Welt zum Ziel haben. Dies betrifft beispielsweise die Aufarbeitung der Ereignisse nach dem zweiten Weltkrieg, die zur Gründung der UNO im Jahre 1945 und zum Verfassen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte 1948 geführt haben. Erst auf diesem Wissenshintergrund sind Schüler und Lehrer argumentativ in der Lage, glaubhaft und nachhaltig für die weltweite Implementierung des Artikels 19 zu kämpfen. (…)

Fazit Sich für die Verbreitung von Kommunikationsmitteln weltweit einzusetzen ist kein Hobby und keine Marotte. Es ist eine Pflicht.

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2 Antworten

  1. Die Chancen mit dem Internet diesem Recht weltweit Geltung zu verschaffen sind enorm!

    Wenn ich mir allerdings die Entwicklung in Europa oder Australien anschaue – der Versuch bestimmte Inhalte zu filtern (was rein technisch, viele andere Inhalte gleich mit herausfiltert – wie praktisch!), dann bin ich mir nicht mehr ganz so sicher, wie es in Ländern sein wird, die noch weit davon entfernt sind „unsere“ Menschenrechte zu haben.

    Andererseits bin ich zuversichtlich, dass die Menschen vor Ort schon einen Weg finden werden das Internet für die (ihre) Freiheit zu nutzen – in China beispielsweise funktioniert das ansatzweise schon sehr gut. Wobei man nicht selten sein Leben für einen kritischen Blogbeitrag riskiert!

    Ja, es ist eine Pflicht sich für die freie Kommunikation weltweit einzusetzen!

  2. @Alexander
    Herzlichen Dank, Alexander. Dein support tut gut, denn in dem Maße, wie die Aufmerksamkeit auf LdL gerichtet wird, gerate ich in den Fokus und werde allmählich recht hart angegangen. Ist nichts Neues, aber man braucht einen starken Beistand.

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