Nein, es war mir nicht klar!

Von einer Twitterin habe ich eine Mail bekommen, die mich sehr freut. Hier der relevante Auszug:

Aber jetzt doch noch eine Anmerkung zu DEINER Art zu twittern!
Ich freue mich jeden Tag, wenn ich nachdem ich (offensichtlich viel später als Du) aufgestanden bin und lese, dass Du schon am Frühstücken warst und dabei die SZ gelesen hast. Das gibt mir das Gefühl, dass Du irgendwie da/ präsent bist.
Ist Dir das eigentlich klar, dass ich (und viele andere wahrscheinlich auch) das so empfinden?

Nein, das war mir nicht klar. Aber du kannst glauben, dass mir dieser Satz Motivation und Power gibt!

8 Antworten

  1. Ich finde ja persönlich, dass Jean-Pol zu wenig schreibt, was er gerade tut😀

  2. @jeschua
    Ich benutze twitter als plattform zur beruflichen kommunikation.

  3. Das gehört bei mir eher zu den Dingen, die ich nicht wissen muss/will… So verschiedene sind die Wahrnehmungen.

  4. @mccab99
    Das ist eine Frage des Alters und des Aufgabenfeldes. Viele Menschen lieben dich und wollen etwas von dir. Du genießt Zuwendung im Überfluss. Bei mir ist es anders.

  5. meine erfahrung mit dem medium twitter und co:
    die verfallszeit ist enorm niedrig: die impulse wirken nur kurfristig, doch man muss immer wieder neu bestätigen, rückmelden, bestätigen, sonst ist der kontakt „weg“.
    man kann nicht wirklich drauf aufbauen. dass man sich über bestimmte dinge einig war und nach einer längeren zeit (5,6 wochen) dann darauf zurückgreifen, wenn man nicht zwischendurch wenigsten „gefällt mir“, gut gemacht, interessant … gepostet hat.
    puuh!

  6. Danke, petra. Ich gebe dir recht. Twitter deckt einige Bedürfnisse ab, nicht alle. Aus dem auto mit smartphone daher kurzangebunden.

  7. Von Verfallszeit möchte ich eher weniger reden, besser gefällt mir der Ausdruck „Halbwertszeit“ – darunter verstehe ich, dass die gerade getwitterte Nachricht sehr schnell an wirklicher Aktualität verliert. Dieser Begriff stammt aus einer ganz anderen Welt und beschreibt, wann ein Potential auf 50 % abgesunken ist.
    Bei einer Nachricht über Twitter sehe ich das perönlich so, dass schon nach wenigen Stunden keine Aktualität mehr besteht. Entweder man hat eine Antwort bekommen oder nicht.

    Ich sehe es auch so, dass hier jeder bestimmte Erwartungshaltungen hat. Mich interessiert z.B. nicht wirklich, wenn getwittert wird „Guten Morgen ich fahre jetzt mit der Bahn zwischen Ort A nach Ort B“. Aber ich kann verstehen, dass auch solche Äußerungen gern gelesen werden. Für mich kommt es immer auf das Verhältnis an, in dem solche Meldungen zu den mich wirklich interessierenden stehen. Für mich gibt es ja auch die Option „unfollow“.

  8. @jp
    „Du genießt Zuwendung im Überfluss.“

    Wenn wir darunter jede Form von Zuwendung fassen, dann mag das so stimmen :o)… Ich habe den Kontext nicht hinreichend beachtet und sehe ein, dass sich Wahrnehmungen in diesem Bereich bestimmt noch verändern können.

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