Flow geht weiter: #om10 Youtube-Interview

Das Ich ins Netz exportieren? #om10

Resume Ich wurde eingeladen, am 2.Oktober 2010 einen Vortrag auf dem von der Piratenpartei in Kassel organisierten Openmind-Treffen zu halten. Adressaten sind „Netzpolitiker, -aktivisten und -philosophen“.

1. Anthropologische Basis

Jeder Reflexion über die aktuelle und künftige Organisation der Gesellschaft setzt ein konsensfähiges Menschenbild voraus.  Dies gilt besonders für Parteien, die sich das Ziel setzen, Strukturen zu schaffen, in denen Menschen die größtmöglichen Glückschancen besitzen. Was ist Glück? In welchen Strukturen fühlen sich Menschen wohl? Was verfolgt der Mensch mit seinen Handlungen? Dazu habe ich 1994 ein Konstrukt entwickelt:  Menschenbild

2. Das Internet als Gehirn

Um am Leben zu bleiben ist der Mensch darauf angewiesen, permanent Probleme zu lösen. Die beste Problemlösemaschine ist das Gehirn. Metaphorisch auf die Welt übertragen wäre das Internet ein Gehirn und die einzelnen Menschen wären Neuronen. Durch permanente Interaktion zwischen den Menschen/Neuronen werden Problemlösungen und Wissen generiert. Allerdings verlangt dies von den Menschen/Neuronen spezifische Verhaltensweisen:   Wie verhalten sich Neuronen?

3. Entmaterialisierung und Postprivacy

Im Sinne der Aktionsforschung möchte ich an meinem eigenen Beispiel zeigen, wie es aussieht, wenn man dem Post-Privacy Prinzip in vielen Punkten folgt.

Jean-Pol Martin:  WikipediaJPM-BiographieYoutubesBlog als Vorlesung

Lernen durch Lehren: WikipediaLdL-ForenYoutubes

Aktuelles:  Online-Worskop PhilosophieHomepage der Grünen IngolstadtMigrantenprojekt BrückenbauerSenioren

Fazit: Alle Aktivitäten lassen sich schrittweise ins Netz verlagern. Möglicherweise entsteht dadurch ein virtuelles Ich, das stabiler und zeitüberdauernder ist als das reale.