Isabelle Schuhladen stützt sich auf Maslow

Natürlich freut es mich sehr, wenn Isabelle Schuhladen, die bei mir vor einem Jahrzehnt studierte, sich heute noch auf den von mir propagierten Maslow stützt (hier Auszug aus einem facebook-Beitrag):

„Die Grundbedürfnisse (Maslow) des Menschen: Wenn ich diese berücksichtige, dann kann ich mit dem Unterrichten anfangen! Ich arbeite am liebsten ohne Lehrbuch: Ich gehe zuerst auf die Bedürfnisse meiner Schüler ein und dann komme ich mit dem Stoff richtig weiter und die Schüler erleben Erfolg und Glück.“

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Für Lanig Garo, die Piraten und die Grünen.

Resume Wenn das von mir in den letzten dreißig Jahren entwickelte Menschenkonstrukt stimmt, so sollten Parteien bei der Aktualisierung gesellschaftlicher Strukturen die Grundbedürfnisse in den Fokus nehmen.

1. Die Menschenrechte

Ein erster Versuch, die Grundbedürfnisse als Basis für ein gesellschaftliches Modell heranzuziehen, stellt die von den Vereinten Nationen 1948 verabschiedete Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Sie lesen sich fast wie ein Katalog zur Umsetzung der Maslowschen Pyramide (siehe dazu Martin 2009). Allerdings hat die Anthropologie (darunter Psychologie, Gehirnforschung, Soziologie) seit 1948 große Fortschritte gemacht. Wir wissen heute viel genauer als damals, was Menschen brauchen, um „glücklich“ zu sein. Mit meinem Menschenkonstrukt versuche ich, eine solche, neue Basis zu stellen. Dabei stütze ich mich auf 35 Jahre Erfahrung als empirisch arbeitender Aktionsforscher.

2.  Das Menschenkonstrukt und die politischen Konsequenzen

– Das alle menschliche Aktivitäten umfassende Motiv ist das Bedürfnis nach Kontrolle (= das Gefühl, dass man alles im Griff hat). Konsequenz: die angebotenen Strukturen müssen jedem einzelnen die größtmögliche Freiheit und Autonomie lassen. Über die Einschränkungen muss durch intensive kollektive Reflexion ein breiter Konsens erzielt werden.

– Die physiologischen  Bedürfnisse (Nahrung, Wohnraum, Sexualität) sowie die Sicherheit spielen für das Glück eine zentrale Rolle. Konsequenz: eine moderne Gesellschaft muss dafür sorgen, dass jeder Mensch ein ausreichendes Einkommen hat, unabhängig von seiner Stellung im Arbeitsprozeß.

Die soziale Einbindung zählt ebenfalls zu den wichtigsten Bedürfnisse. Konsequenz: der Arbeitsprozess muss so organisiert werden, dass stabile soziale Netze aufgebaut werden können. Die Mobilität, die von jedem Arbeitnehmer verlangt wird, steht dem Aufbau einer festen „familiären“ Gruppe entgegen.

– Schließlich ist  die Selbstverwirklichung das zentrale Expansionsbedürfnis. Konsequenz: Über die Freiheit hinaus müssen Umwelten geschaffen werden, die dem einzelnen und der Gruppe die größtmögliche Realisierung ihrer Potenzialitäten ermöglicht. Davon profitiert die Gesellschaft insgesamt. In diesem Zusammenhang ist der freie Zugang zu allen vorliegenden Informationen unabdingbar. Die schließt mit ein, dass die Möglichkeit zur Partizipation durch entsprechende Medien weltweit eröffnet wird. Zur kollektiven Wissenskonstruktion müssen alle Menschen in die Lage versetzt werden, miteinander zu kommunizieren. Dabei ist hervorzuheben, dass die Verarbeitung von Information zu den zentralen Bedürfnissen aller Lebewesen zählt und als Glücksquellen wahrgenommen wird.

Fazit: Es ist alles einfacher als man denkt. Klar enthält mein Modell noch Unschärfen, aber mit Unschärfen muss der Mensch umgehen. Keine Angst vor Fehlern! Und keine zu lange Diskussionen (Neuronenverhalten!:-))

Die Liebe als Fixierung auf eine Quelle der Bedürfnisbefriedigung.

Resume Vor exakt  23 Jahren habe ich für meine Schüler aus der damaligen 12.Klasse ein Papier verfasst mit dem Titel (siehe Habilschrift S.270-271): „Die Liebe: wie ist sie zu erklären, wie ist sie zu meistern?“ Seitdem bin ich vielen Versuchen begegnet, das Phänomen „Liebe“ zu fassen, aber richtig operationalisierbar fand ich keinen.


Erfolgreicher Mensch, erfolgreiches Volk. Was ist das?

Resume Wenn ein Individuum oder ein Volk in der Lage ist, dauerhaft den Zugriff auf Ressourcen zur Befriedigung seiner Grundbedürfnisse zu sichern, dann ist es erfolgreich.

1. Erfolgreiche Individuen

Wenn man sich auf die Maslowsche Bedürfnispyramide bezieht (siehe „Menschenbild„) stellte man fest, dass menschliche Handlungen einzig und allein auf die Befriedigung von Grundbedürfnissen abzielen. Menschen sind dann erfolgreich, wenn sie in der Lage sind, dauerhaft und umfangreich Ressourcen zur Befriedigung ihrer Bedürfnisse zu sichern. Dahin gibt es viele Wege, aus meiner Sicht ist der Weg der „Tugend“ der bessere (vgl. ua. Aristoteles). Natürlich gibt es unterschiedliche Schwerpunktlegungen, so dass bestimmte Individuen einen besonderen Akzent auf die Befriedigung sozialer Bedürfnisse legen während andere stärker daran interessiert sind, ihren Wunsch nach Sinn zu erfüllen.  Nicht als erfolgreich zu bezeichnen sind Menschen, die gesellschaftlich reüssieren aber dies mit dem Verzicht auf die Befriedigung bedeutsamer Bedürfnisse bezahlen (z.B. Fehlen tiefer sozialer Einbindung).

2. Erfolgreiche Völker

Mehrere Jahrhunderte beherrschte Sparta einen Teil des Peloponnes. Allerdings bezahlte die Bevölkerung diese Dominanz mit dem Verzicht auf die Befriedigung bedeutsamer Bedürfnisse (keine Freiheit/Selbsverwirklichung, strenges, karges Alltagsleben). Ganz anders Athen: hier entfaltete sich eine Gesellschaft, die über eine breite Palette von Aktivitäten verfügte und sowohl soziale Einbindung als auch Selbstverwirklichung (Kunst, Sport, Philosophie) und Sinngebung für einen größeren Teil der Bevölkerung bereithielt. Insofern war Athen erfolgreich. Dies gilt auch für Rom, in dem für das Wohl eines breiten Teils des Volkes gesorgt wurde.

Fazit: Auf der Suche nach Faktoren, die Menschen oder Völker zum Erfolg führen, muss man klären, was unter diesem Begriff zu verstehen ist.  Erfolgreich ist ein Individuum oder ein Volk, wenn es ein hohes Bedürfnisbefriedigungsniveau erreicht.

Das Streben nach Macht – auch in Twitter?

Resume Ich definiere Macht als die Möglichkeit eines Zugriffs auf Quellen der Bedürfnisbefriedigung. Dazu zählen soziale Ressourcen und Informationen.  So gesehen finden auch in Twitter Verteilungskämpfe statt (ob es den Twitterern gefällt oder nicht).

1. Macht als  Möglichkeit des Zugriffes auf Quellen der Bedürfnisbefriedigung

Nach einem weitverbreiteten Verständnis des Wortes bezeichnet Macht die Fähigkeit von Individuen und Gruppen, auf das Verhalten und Denken sozialer Gruppen oder Personen – in ihrem Sinn und Interesse – einzuwirken„, soweit di Wikipedia-Definition. Natürlich werden in dieser Beschreibung nur bestimmte Aspekte hervorgehoben, so dass sie nicht operationalisierbar ist. Ich versuche eine Definition zu finden, die alle Wirkungsbereiche abdecken. Wie immer ist die Maslowsche Bedürfnispyramide sehr hilfreich. Wenn man davon ausgeht, dass die Maslowsche Pyramide alle Bedürfnisse erfasst, und wenn man ferner meint, dass alle menschlichen Handlungen nur ein Ziel haben, nämlich die Bedürfnisbefriedigung, dann ist das Streben nach Macht permanent und legitim. Auch in Twitter. In Twitter werden Bedürfnisse nach sozialer Einbindung,  sozialer Anerkennung, Selbstverwirklichung und Sinn befriedigt, sowie nach Informationsverarbeitung (einem Grundbedürfnis, das ich in Ergänzung zu Maslow eingeführt habe). Soweit so gut. Das Problem ist nur, dass die von Twitter befriedigten Bedürfnisse keine Grenzen kennen (im Gegenteil zu den physiologischen Bedürfnissen). Wir wollen immer mehr Followers, immer mehr Zuspruch, immer mehr Informationen. Und da das Angebot an interessanten Followers und interessanten Informationen begrenzt ist, gibt es Verteilungskämpfe. Einige Twitterer emergieren im Twitterhirn und andere nicht.

2. Warum diese Beschreibung den Twittern nicht schmeckt.

An anderer Stelle habe ich beschrieben, dass wir uns im Spannungsfeld antinomischer Bedürfnisse bewegen: wir wollen Ruhe aber gleichzeitig Bewegung, wir wollen für uns sein, aber gleichzeitig auch in der Gruppe partizipieren, wir wollen unsere Bedürfnisse befriedigen, aber so, dass niemand daran Anstoß nimmt (Gefahr, dass das Bedürfnis nach sozialer Einbindung nicht befriedigt wird). Wenn wir sowohl einen breiten Zugriff auf die durch Twitter angebotenen Ressourcen (soziale Ressourcen, Informationen) wünschen, gleichzeitig aber diesen Machtanspruch ohne Konflikte behaupten wollen (Konflikte könnten uns einen Teil der Ressourcen wieder entziehen), so müssen wir einerseits ein Teil des Feldes soweit wir können dominieren, andererseits dieses Verhalten als altruistisch motiviert präsentieren.  Ein solches Ansinnen („ich bin zwar überall präsent, ich strebe aber nicht nach Macht“) ist zum Scheitern verurteilt, weil widersprüchlich, auch in den Augen der Betrachter. Daher ist es günstiger, wie ich bereits an anderer Stelle beschrieben habe, sowohl den Machtwille zu offenbaren als auch die Grenzen dieses Machtwillens transparent aufzuzeigen.

Fazit: es ist legitim nach Macht zu streben. Allerdings sollte der eigene Machtwille reflektiert und transparent gemacht werden. Was mich angeht, ich suche nach Denkpartnern, die mich ausreichend mit interessanten Gedanken und Problemen  (Grundbedürfnis nach Informationsverarbeitung) versorgen. Und der Zugang zu diesen Partnern  als Quelle der Bedürfnisbefriedigung ist eine Form von Macht.  Diese „Macht“ aufrechtzuerhalten ist für mich tägliche Arbeit.

Auf der Jagd nach vagabundierenden Ressourcen

Resume Wer anspruchsvolle Projekte durchführen will, braucht so viele Partner wie möglich. Er muss überall Menschen ansprechen und ihnen attraktive Ziele anbieten. In Schulen und Unis sind es Schüler, Studenten und Kollegen. In der virtuellen Welt kann man „vagabundierende Ressourcen“ binden.

1. Ohne Partner kein Erfolg, auch mit den besten Ideen

Als ich 1981auf die Idee kam, die Sprachlosigkeit meiner Schüler im Französischunterricht dadurch aufzuheben, dass sie sich den Stoff gegenseitig vermitteln und als ich über die damit erzielten Erfolge rege publizierte (Dissertation 1985), gabe es in meinem Fach Französischdidaktik kaum Resonanz (über die Resonanzfähigkeit der Hochschule siehe „Lernziel Prokrastination„). Wollte ich also meinen Ansatz bekannt machen, musste ich andere Wege gehen und Lehrer mobilisieren. Auf Fortbildungsveranstaltungen sprach ich Kollegen an und immer wieder ließ sich jemand für das Vorhaben „wir verändern die Schulwelt durch LdL“ begeistern. So entstand 1987 die LdL-Kerngruppe, die damals aus 12 Leuten bestand und heute noch existiert. Ohne diese 12 Leute gäbe es LdL in der Schul- und Unilandschaft nicht.

2. Was sind das für Leute und wie binde ich sie nachhaltig ein?

Die Kollegen, die sich im Rahmen von Fortbildungsveranstaltungen für LdL begeistern ließen, waren nicht die Dümmsten!;-))) Das waren die anderen auch nicht, aber ich musste das Glück haben, dass jemand gerade unter der Passivität der Schüler in seinem Unterricht leidet und nach schüleraktivierenden Methoden sucht. Wer nicht litt, war kein potenzieller Partner für mich. Ich fasse zusammen: es kamen Lehrer in Frage, die a) engagiert und klug waren und b) unter der Situation im Unterricht leiden. Und was musste ich machen? Ich musste mein Versprechen einhalten. Und das Versprechen war: ich werde euch mit guten Materialien vesorgen, ich werde Treffen organisieren, ich werde über Jahrzehnte hinweg stabil sein und eisern unser Ziel verfolgen. Ich werde sehr sorgfältig mit euren Kräften umgehen, denn ihr seid nicht meine Angestellten und meine einzige Chancen, euch zu behalten, besteht darin, eure Bedürfnisse zu befriedigen. Und wir werden Großes verwirklichen (Bedürfnis nach Transzendenz).

3. IPK als Zwangsveranstaltung

Als das Internet aufkam wurde mir sofort klar, dass ich in der virtuellen Welt weitere Partner finden kann. Meine Anforderungen sind groß, und Eichstätt ist klein. Ferner wollte ich die LdL-Idee der Kollektiven Wissenskonstruktion aus dem Klassenzimmer hinausdehnen und es war naheliegend, ein weltweites Netz aus Studenten zu bilden, die gemeinsam Wissen erstellen. Das IPK-Modul war geboren. Wie LdL ist IPK so strukturiert, dass alle Grundbedürfnisse der Studenten befriedigt werden. Allerdings ist der Energieaufwand, den die Studenten aufbringen müssen, sehr groß. Andererseits reduziert sich für uns als Kursleiter die Überzeugungsarbeit und die Abwehr von Prokrastination (die bei ganz freiwilligen Projekten stets droht), durch den Zwang der Studenten, den Kurs bis zum Schein durchzuhalten. IPK ist sehr anspruchsvoll und stark zielorientiert. Die Formel ist nicht „Der Weg ist das Ziel“, sondern „Das Ziel ist das Ziel“. Die Resultate sind qualitativ entsprechend hoch. Und die Studenten sind nach viel Geschimpfe und Gejohle richtig stolz, wenn sie  ihre Forschungsergebnisse präsentieren.

4. Und Neuron, Maschendraht, Blog, Twittern, Wiki…?

Wie bei LdL und IPK ist das Ziel bei Neuron und Maschendraht, die Welt zu verbessern: es geht auch darum, kollektiv relevantes Wissen zu konstruieren. Und die Leute? Im Gegensatz zur LdL-Kerngruppe sind es nicht Personen, die ein dringliches Interesse haben, durch die Zusammenarbeit die Not ihres eigenen Alltags zu lindern. Im Gegensatz zu den IPK-Studenten ist für sie Neuron- und Maschendraht keine Zwangsveranstaltung. Wie lockt man Leute heran? Hier empfiehlt sich den Ressourcen-Blick aufzusetzen und das Neuron-Verhalten zu automatisieren. Wie hält man sie dann zusammen? Das A und O: schauen, dass bei der Mitarbeit bedeutsame Bedürfnisse (insbesondere intellektuelle und soziale) befriedigt werden und immer wieder auf die Ziele hinweisen, denn im Twitter- und Blog-Kontext sind dissipative (zentrifugale) Kräfte stark am Werk. Es gibt viele Parties, und alle sind verlockend!

Fazit: um die Leute bei der Stange zu halten, muss das Angebot attraktiv, die Ziele müssen klar und offen sein. Man selbst muss dem Bedürfnis nach Nachhaltigkeit und Stabilität besonders entprechen. Und damit jeder einsteigen und die Reflexion voranschreiten kann, darf man Umwege aushalten und keine Angst vor Redundanz haben.

Warnung vor Selbstidealisierung!

Resume Macht eröffnet bessere Chancen, die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen. Wer sagt, er interessiert sich nicht für Macht, weiß nicht, wie er selbst funktioniert!:-)

1. Kein Interesse an Macht?

Wenn wir eine Machtposition anstreben, behaupten wir meist, dass wir selbstlos und nur zum Wohle der Allgemeinheit handeln. Wenn man aber die Bedürfnispyramide von Maslow betrachtet sieht man, dass Macht eine optimale Befriedigung aller Bedürfnisse sichert: wer Macht besitzt kommt als erster dran beim Büffet, bei der Wahl von Sexualpartnern, beim sozialen Anschluss und beim Ansehen, bei der Selbstverwirklichung und sogar beim Sinn, denn man hat die Möglichkeit, sinnvolle/altruistische Projekte zu realisieren und sich dabei wohl zu fühlen. Da es aber nicht sozial akzeptiert ist, dass man offen zugibt, Macht oder gar Ruhm anzustreben, präsentiert man als einzige Motivation die, die die größte Anerkennung verspricht: „Ich will die Macht nicht für mich, sondern wegen der (guten) Sache“. Man präsentiert also ein idealisiertes Bild von sich. Und man glaubt auch daran, also man glaubt, dass man selbstlos ist. Das ist natürlich verhängnisvoll, denn man durchschaut sich selbst nicht und meint, man sei „besser“ als alle anderen.

2. Sich nicht ethisch überfordern

Wenn jemand mir also sagt, er sei an Macht oder an Ruhm nicht interessiert, glaube ich ihm nicht. Für unser Projekt ist diese Erkenntnis wichtig, denn wir sollten uns selbst nicht „ethisch“ überfordern. Ich selbst habe bereits erklärt, warum ich an Aufmerksamkeit interessiert bin: ich möchte mein Grundbedürfnis nach Informationsverarbeitung auf hohem Niveau befriedigen. Und das geht nur über Projekte. Die einzige Frage, die sich stellt, ist ob diese Projekte auch für die anderen von Vorteil sind. Ist es der Fall, dann kann es doch jedem egal sein, aus welchem Grund ich mich hier einbringe. Oder?

Fazit: es ist legitim, wenn man wie jedes andere Lebewesen auch seine Grundbedrüfnisse befriedigen will („Meerschweinchenmetapher„). Man soll dies aber nicht nach außen anders darstellen (Selbstidealisierung). Wenn man die eigene – „egoistische“ – Motivation offen beschreibt und die anderen Menschen sehen, dass auch sie von den damit verbundenen Aktivitäten profitieren, werden sie das in Ordnung finden.