Erste Früchte: Maik Riecken

Reaktion auf meinen Blogeintrag „Konzeptualisierung als Glücksquelle„:

Aus dem Blog von Maik Riecken. „Was bedeutet für mich Bildung?

Zufällig arbeitet Jean-Pol Martin zurzeit an einem recht ähnlichen Gedanken mit jedoch etwas verschobenem Fokus, indem er  – um in meinem Bild zu bleiben – die erfolgreiche Integration von Paketen in eine Lagerstruktur sogar mit einer glücksbringenden Erfahrungen assoziiert – der Prozess der Einordnung (“Konzeptualisierung”) als sinnstiftendes Moment unseres Lebens.

Bottom-up.

Aus dem Blog von Maik Riecken:

(4) bottom-up
Ich mag nicht gegen “Gesellschaft” oder das “System Schule” kämpfen oder gar gegen beides gleichzeitig. Ich mag für meine SuS kämpfen, ich mag mein Wissen um Unterricht und das Lernen an sich vertiefen, ich mag öffentlich reflektieren und diskutieren, weil das für mich der Weg ist, meinen Alltag zu verändern. Damit bin ich nicht allein, sondern es gibt einen Haufen von KuK, die da mit mir auf dem Weg sind. Über die Art und Weise, wie es an Schule zu Entscheidungen kommt, darf ich mir anders als du von Amts wegen kein Urteil erlauben. Ich sehe nur, was hier vor Ort durch “bottom-up” erreicht worden ist und immer noch erreicht wird. Und ich habe schon oft gesehen, wie diese zarten Pflänzlein durch ausschließliche Schulstrukturreformen in ein Klima kamen, das sie nicht mehr ertrugen. Man kann über diese miesen Zustände entsetzt sein und sie anprangern. Ich möchte mit all meiner Kraft Pflanzen gießen mich an ihrer Entwicklung erfreuen, d.h. das supporten, das sehen wollen, was gut läuft. Dir wird es – wahrscheinlich – viel zu wenig sein. Für mich ist es ein Anfang.