Meine Definition von Bildung.

1. Martin Linder fasst das statement  zusammen am 25. Februar 2010 um 12:10:

Also: “Bildung ist das gemeinsame Erstellen von Konzepten, um mit einströmenden Daten gelassen umgehen zu können, wobei es gilt, diese Konzepte flüssig und beweglich zu halten.

Jetzt kann man das zitieren :) – ich ziehe ja Text generell vor.

2. Herr Larbig empfiehlt mir am 28. Februar 2010 um 04:25, die Handlungsrelevanz der Konzepte stärker zu betonen. Also:

Neuester Stand der Definition von Bildung:

Bildung ist das gemeinsame Erstellen von Konzepten, die erlauben, mit einströmenden Daten gelassen umzugehen, wobei es gilt, diese Konzepte flüssig und beweglich zu halten. Die neuerstellten Konzepte ermöglichen die Planung und Durchführung von weiteren Handlungen.“

3. Adi Kreft vermisst am 28. Februar 2010 um 09:40 das explorative Element in der Definition.

Also:

Bildung ist das gemeinsame Erstellen von Konzepten, die erlauben, mit einströmenden Daten gelassen umzugehen, wobei es gilt, diese Konzepte flüssig und beweglich zu halten. Die neuerstellten Konzepte ermöglichen die Planung und Durchführung von weiteren Handlungen. Sie schaffen die Sicherheit, die notwendig ist, um unbekannte Felder zu betreten, in denen neues Wissen generiert wird.

Kontrollsucht? Ein Paradoxon.

Resume Wenn das Bedürfnis nach Kontrolle tatsächlich alle anderen Bedürfnisse einschließt, dann ist es logisch, dass unser Bestreben sich ganz und gar auf die Gewinnung und Aufrechterhaltung von Kontrolle richtet. Und damit werden wir süchtig nach Kontrolle. Aber Sucht ist doch das Gegenteil von Kontrolle! Eben!

1. Das Bedürfnis nach Kontrolle schließt alle anderen Bedürfnisse ein

An anderer Stelle habe ich geschildert, dass alle Grundbedürfnisse, beispielsweise die von Abraham Maslow beschriebenen, sich dem Bedürfnis nach Kontrolle unterordnen lassen. Alle Handlungen, die Lebewesen vollziehen, dienen der Lebenserhaltung und haben nur ein Ziel: alles „im Griff“ zu behalten. Dies betrifft alle physiologischen Bedürfnisse, das Bedürfnis nach Sicherheit, nach sozialer Einbindung, nach sozialer Anerkennung, nach Selbstverwirklichung und nach Sinn. Dazu geselle ich noch das Grundbedürfnis nach Informationsverarbeitung, das dafür sorgt, dass wir uns auf die Umwelt einstimmen können.

2. Sucht

In seinem Blogeintrag „Computerselbstwirksamkeit erheben“ zeigt Christian Spannagel sehr gut, wie das Gefühl der Kontrolle im Rahmen von Computeraufgaben entstehen kann. Dieses Gefühl ist so positiv, dass viele Menschen immer wieder den Computer aufsuchen, weil sie dort bestimmen können was geschieht. Gleichzeitig besteht aber die Gefahr, dass sie sich so sehr selbstwirksam erleben, dass sie ihre Aktivitäten ganz auf den Computer verlegen und dabei die Kontrolle über ihr sonstiges Leben verlieren. Dies gilt nicht nur für den Computer, sondern für alle anderen Quellen der Bedürfnisbefriedigung auch. So gesehen definiere ich „Sucht“ als einseitige Fixierung auf eine Quelle der Bedürfnisbefriedigung. Auch die Verliebtheit ist eine solche Fixierung, aber ebenfalls Waffennarrheit, Pornosucht, Alkoholsucht, Putzfimmel usw. Der Fachausdruck dafür ist „Manie„. Die Menschen konzentrieren ihre ganze Aufmerksamkeit auf ein einziges Segment des Lebensspektrums und bemühen sich um volle Kontrolle in diesem Segment. Und dabei verlieren sie die Kontrolle über ihr Leben.

3. Prophylaxe

Suchverhalten entsteht oft ohne dass die Kognition den Vorgang wahrnimmt. Es läuft über die Emotionen, man sucht immer wieder das Suchtfeld auf, weil es Spaß macht, dort Kontrolle auszuüben.  Um dem zu begegnen sollte man kognitive Instrumente ausbilden, um die eigenen Tendenzen zu erkennen und zu steuern.  Ferner sollte man vielfältige und anspruchsvolle Feldern aufsuchen, in denen man die Kontrolle nie erreicht. Man schmiedet sich zwar immer wieder neue kognitiven Instrumente, um diese wechselnden Felder „in den Griff zu bekommen“, aber man kann sich nie so bequem einrichten, dass man dabei süchtig wird. Vor kurzem fragte mich ein Denkpartner wie man sich als Lehrer und Kollege in der Schule davor schützen kann, allzu viel Macht auszuüben, wenn man das Talent dazu hat. Ich antwortete, dass – zumindest auf dem Hintergrund meiner eigenen Erfahrung – diese Macht nur sehr kurzfristig verliehen wird und sofort wieder verschwindet. Die Gefahr, dass man die eigene Macht in der Schule zusehr auskostet und missbraucht ist gering. Die Gefahr einer Fixierung auf die Macht als Quelle der Bedürfnisbefriedigung – also eine Machtsucht – ist in der Schule ebenfalls gering.

Fazit:  Vielfältige Felder angehen und kontrollieren zu wollen und dabei permanent kognitive Instrument zur Kontrollgewinnung erstellen ist der beste Weg dazu, Sucht (Selbstwirksamkeit in einem engen Feld) zu vermeiden.

Tugend als Selbstkontrolle und Weg zur Macht

Resume Wie ich bereits an anderer Stelle beschrieben habe, dient jede Handlung eines Lebewesens dazu, ihm Kontrolle zu sichern: über sich selbst und sein Umfeld. Je breiter und tiefer die Kontrolle, desto größer das Wohlgefühl. Selbstkontrolle wird alltagssprachlich „Tugend“ genannt. Und Tugend ist die Voraussetzung für Macht. Und das geht so:

1. Tugend als Selbstkontrolle

„Tugendhaft“ werden Menschen genannt, die sich besonders an die Regeln ihrer Gemeinschaft halten. In einer Gesellschaft, in der eheliche Treue, Respekt vor Eigentum und caritatives Verhalten besonders geschätzt werden, werden Menschen, die sich treu, redlich und altruistisch zeigen als tugenhaft hervorgehoben, sofern ihre Verhaltensweisen von vielen Mitmenschen wahrgenommen werden. In einer Kriegergesellschaft zählen vor allem physischer Mut und Gehorsam. Eheliche Treue wird weniger geschätzt. Nun bedeuten die genannten Verhaltensweisen große Einschränkungen für das Individuum. Da Menschen so angelegt sind, dass sie ihre Kontrolle ausdehnen und Zugriff zu möglichst umfangreichen Ressourcen wollen (also beispielsweise nicht nur einen Sexualpartner wünschen, sondern beliebig viel), müssen sie, um von der Gesellschaft geschätzt zu werden, Verzicht üben. Sie verzichten also auf eine kurzfristige Bedürfnisbefriedigung, damit sie von der Gesellschaft reichlich angebotenen Ressourcen nachhaltig profitieren können. Aus ökonomischer Sicht ist ein tugendhaftes Verhalten, das von niemandem wahrgenommen wird, unrentabel.

2. Tugend sichert Vertrauenskapital

Wenn Menschen nachhaltig die Eigenschaften zeigen, die in ihrer Gesellschaft als „Tugend“ deklariert werden, so kapitalisieren sie Vertrauen: die Umwelt weiß, dass dieser Mensch stabil die Ressourcen anbietet, die in dieser Gesellschaft von Bedeutung sind. Wenn ein Bürgermeister nachhaltig tugendhaft ist, dann weiß die Gemeinde, dass sie bei ihm Ressourcen (z.B. Gerechtigkeit beim Verteilen von Geldmitteln) stabil holen kann. Dafür belohnt die Gemeinde den Bürgermeister und wählt ihn weiterhin. Der Bürgermeister bekommt als Ausgleich für seine „Tugend“, dass er die Kontrolle über ein interessantes Wirkungsfeld behält, insbesondere sein Grundbedürfnis nach Informationsverarbeitung kontinuierlich befriedigen kann. Wenn man wiederum „Macht“ als die Möglichkeit definiert, auf umfangreiche Quellen der Bedürfnisbefriedigung zurückzugreifen, dann kann tugendhaftes Verhalten zu Macht führen.

3. Warum die Begriffe „Kontrolle“ und „Macht“ negativ konnotiert sind

Solange man selbst über Macht und Kontrolle verfügt, nimmt man keinen Anstoß an diesen Begriffen. Oft befindet man sich aber in Situationen, in denen andere, mächtigere, den eigenen Kontrollraum einschränken. Und das Gefühl der Kontrolle ist so wichtig, dass jede Einschränkung als sehr schmerzhaft empfunden wird. „Macht“ und „Kontrolle“ sind als Begriffe negativ besetzt, weil sie sofort die Leiden evozieren, die durch die Macht anderer über uns entstanden sind. Dass wir selbst aber existenziell und permanent nach Macht und Kontrolle streben, steht nicht im Fokus unserer Aufmerksamkeit. Das hat den großen Nachteil, dass wir bei Selbstbetrachtungen und Selbstbeschreibungen einen blinden Fleck gerade dort setzen, wo wir am gefährlichsten für andere sind: „Ich will doch keine Macht“ sagen gerade diejenigen, die am meisten danach streben, weil sie ihren Machtanspruch vor sich und den anderen verbergen wollen, unbewusst natürlich. Und das gilt in jedem Lebensfeld, auch in Twitter, Wikipedia, Blogs und wie sie alle heißen!

Fazit Es nützt nichts, sich die eigenen Motivationen schöner zu reden als sie sind. Wenn die „Tugend“ ein Weg zur Macht ist, dann kommt es allen zugute. „Mutter Teresa“, so meine Vermutung, war besonder machtorientiert! Na und?

Kontrolle, kognitiver Halt und Glück

Resume Wenn es stimmt, dass das Kontrollgefühl Glück verschafft, so liegt eine Glückschance darin, mit kognitiven Instrumenten relevante Wissensgebäude zu konstruieren, Stein für Stein.

1. Stabilität in einer turbulenten Welt

Wie jeder andere Mensch auch gerate ich im realen Leben gelegentlich in Turbulenzen. Beispielsweise stürtzt mich mein Haus in der Bretagne regelmäßig in hohe Kontrollverlustphasen (z.B. wenn Jugendliche das Haus in Brand stecken, wie vor 4 Jahren, oder wenn wieder einmal eine Mauer zusammenfällt). Um die entsprechenden emotionalen Aufwallungen „in den Griff“ zu bekommen, muss der kognitive Apparat sehr stark mobilisiert werden. Ich zwinge mich in einer solchen Situation zu fokussieren auf das, was in meinem Leben existentiell ist und gut funktioniert (z.B. dass ich einen sicheren Job habe) und finde sehr schnell Halt. Es macht natürlich auch Spaß, meiner Umwelt zu demonstrieren, dass man auch sehr rasch in sochen Situationen seine gute Laune wiederfinden kann. Schließlich ist – um das oben genannte Beispiel wiederaufzugreifen – ein Haus in der Bretagne Luxus.  Noch hilfreicher ist es, wenn man seine Kognition nicht nur nützt, um Probleme anzugehen, also remedial, sondern prinzipiell versucht, von früh bis abend durch intellektuelle Anstrengung Wissensgebäude zu konstruieren.  Auf diese Weise kann man versuchen, was im realen Leben durch unvorhersehbare Katastrophen zerstört wird, durch die Konstruktion von Wissen im abstrakten Leben aufzuwiegen.

2. Meine Konstruktion zur Zeit: die Geschichte Europas

Es gibt zahlreiche relevante Erkenntnisräume, die einem intransparent und verschlossen bleiben. Diesen gegenüber fühlt man sich hilflos, ausgeliefert. Das ist das Gegenteil von Kontrolle und tendenziell bedrohlich. Instransparent ist beispielsweise die künftige Entwicklung der Weltwirtschaft. Die Geschichte der Menschheit ist zwar auch opak, aber da die Fakten bereits vorliegen, kann man durch starke Anstrengung versuchen, sie zu rekonstruieren, und somit über einen relevanten Wissensbereich Kontrolle gewinnen. Man muss sich natürlich bemühen, einige wenige entscheidende Faktoren für die Entwicklung menschlicher Gesellschaften herauszuarbeiten, um mit diesen Instrumenten klare Linien zu erkennen. Ein Beispiel: es gibt seit Beginn der Menschheit nur 5 Organisationsformen: Jäger und Sammler, Nomaden, einfache farming-societies, komplexe farming societies (chiefdoms), Staaten (Stadtstaaten, Königreiche) mit festen, unabänderlichen Merkmalen. Oder ein anderes Beispiel: In Ägypten vollzog sich einen Übergang vom zentralistischen Staat zum Feudalismus als die Pharaone mächtigen Gefolgsleuten Gebiete zunächst zu Lehne gaben und dann als Erbpacht überließen. Dieses Phänomen taucht an verschiedenen Orten zu verschiedenen Zeiten immer wieder auf (z.B. in Europa nach der Aufteilung des Reiches von Karl dem Großen oder in Japan ) . Solche Erkenntnisse liefern auch Schlüssel um zu verstehen, was sich heute in der Welt abspielt, oder auch im Internet, wo ebenfalls gesellschaftliche Organisationsstrukturen emergieren (ich glaube sogar, in Wikipedia feudalistische Elemente entdeckt zu haben).

Fazit: Durch die Herstellung kognitiver Kontrolle über komplexe Wissensbereiche kann ein Gefühl genereller Kontrolle entstehen, das einem ermöglicht, gelegentliche Kontrollverluste im realen Alltagsleben gut zu verkraften.

LdL macht glücklich(er): bedürfnistheoretische Begründung

Wir haben uns mit der Konstitution des Menschen beschäftigt und mit seinen Grundbedürfnissen, wobei ich mich auf Maslow stützte. Dabei habe ich hervorgehoben, dass alle von Maslow genannten Bedürfnisse sich einem einzigen, übergreifenden zuordnen lassen, dem Bedürfnis nach Kontrolle.  Ich habe auch ausgeführt, dass Menschen sich im Spannungsfeld antinomischer (widersprüchlicher) Bedürfnisse bewegen. Schließlich habe ich aufgezeigt, dass nach Dörner (1983)  Menschen eine Erfolgsdynamik einschlagen können, wenn sie sich explorativ (risikobereit) zeigen: je explorativer, desto mehr Erfahrungen (kognitive Landkarte), je mehr Erfahrung, desto mehr Selbstbewusstsein, je mehr Selbstbewusstsein, desto stärker das explorative Verhalten usw. Schließlich ist mir vor kurzen klargeworden, dass der Vorgang der Informationsvearbeitung ein Grundbedürfnis ist. Und nun werde ich aufzeigen, inwiefern man mit LdL mehr als mit allen anderen disktutierten alternativen Methoden (z.B. Stationenlernen oder Freiarbeit) die Grundbedürfnisse von Lernenden befriedigen kann.

1. LdL und das Bedürfnis nach Kontrolle

– Das Kontrollbedürfnis des Lehrers: jeder verlangt vom Lehrer, dass er alles im Griff hat (Direktor, Eltern und die Schüler selbst auch). Wenn die leiseste Anzeichen, dass er vielleicht seine Klasse nicht beherrscht, nach außen dringen, ist das Ansehen des Lehrers ruiniert. Da Verlust von Kontrolle vom Individuum mit Angst und Pankik verbunden ist (und Wiedergewinnung mit Triumphgefühlen) ist das Thema „Kontrolle“ das Wichtigste im Leben des Lehrers überhaupt. Er fühlt sich nur wohl, wenn er alles, was die Klasse tut, kontrolliert.

– Die Befriedigung des Kontrollbedürfnisses des Schülers ist direkt abhängig von Kontrollbedürfnis des Lehrers. Je mehr der Lehrer kontrolliert, desto weniger kann der Schüler selbstbestimmt handeln. Sein Gefühl, seinen Lebensraum zu kontrollieren, tendiert zu Null.

– Bei LdL gibt der Lehrer einen Großteil des Handlungsfeldes in die Hand der  Schüler. Er zieht sich zurück und interveniert nur, wenn die Lernaktivitäten der Schüler nicht zielführend sind. Die Schüler übernehmen die Verantwortung über fast alle Handlungen, die im Klassenzimmer erfolgen. Dennoch verliert der Lehrer nicht die Kontrolle, sondern er begibt sich auf die höhere Kontrollebene. Es ist keine Engführung mehr, sondern er befasst sich vor allem mit der Frage, ob die Lernprozesse ökonomisch verlaufen. Das entlastet ihn sehr, und die Schüler auch.

Das Bedürfnis nach Kontrolle wird bei LdL besser befriedigt als bei alternativen Methoden wie Freiarbeit oder Stationenlernen, weil die Handlungen, die die Schüler durchführen müssen, deutlich anspruchsvoller sind. Es ist schwieriger, einen neuen Stoff Mitschülern zu vermitteln, als Stationenaufgaben oder Freiarbeit zu erledigen. Bei der Bewältigung von schwierigen Aufgaben ist das Kontrollgefühl (Flow) stärker als bei einfachen.

2. Physiologische Bedürfnisse, Sicherheit, soziale Einbettung, soziale Anerkennung, Selbstverwirklichung und Sinn

Dass diese Bedürfnisse besser mit LdL als mit Frontalunterricht befriedigt werden, muss nicht ausgeführt werden. Wenn Schüler einen neuen Stoff anderen vermitteln ernten sie mehr Anerkennung als wenn sie im Trichtersystem Informationen des Lehrers aufnehmen. Achtung! Wenn bei LdL der Lehrer die unterrichtenden Schüler benotet, ist es nicht günstig, denn das Sicherheitsbedürfnis wird dadurch stark eingeschränkt. Es empfiehlt sich also die unterrichtenden Schüler nicht zu benoten.

Alternative Methoden wie Freiarbeit oder Stationenlernen sind weniger anspruchsvoll und verschaffen daher den Schülern weniger Anerkennung, ermöglichen weniger Selbstverwirklichung und Sinnerfüllung.

3. Das Grundbedürfnis nach Informationsverarbeitung

Bei LdL wird auf hohem Niveau und vielschichtig Information verarbeitet und zu Wissen transformiert. Die Schüler müssen den neuen Stoff erfassen, sie müssen ihn durchdringen, um eine interessante Vorstellung des Stoffes zu entwickeln und sie müssen den Stoff so multipolar begreifen, dass sie im Anschluss je nach Aufnahme durch ihre Mitschüler varieren, umformen, neupräsentieren müssen. Es ist die höchste Stufe der Informationsverarbeitung, bei der Erstbegegnung, bei der Vorbereitung im Vorfeld der Unterrichtssequenz und während der Unterrichtssequenz. Die höchste Stufe der Informationsverarbeitung wird also erst bei der Vermittlung erreicht. Und nur LdL sieht eine Vermittlung des Sfottes durch die Schüler vor.

Alternative Methoden wie Freiarbeit oder Stationenlernen beinhalten keine Stoffvermittlung durch die Schüler. Insofern ist die Methode LdL die einzige, die das Grundbedürfnis nach Informationsverarbeitung auf hohem Niveau befriedigt!

ZUM-Forum für Fragen von Referendaren, die LdL einführen wollen.