Ingolstadt-Expertise (Mittelschule auf der Schanz) 19.11.2013

Schade, dass man den Beitrag aus dem Donaukurier nicht in den Blog hineinkopieren kann. So geht wichtiges, relevantes Wissen verloren…

Hier der Link zum Artikel.

19.11.2013 22:15 Uhr
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Warum war die Gemahlin des Henkers eine reiche Frau?Ingolstadt (DK) Mehr erfahren über die Stadt, in der man lebt, sich als junger Bürger mit Migrationshintergrund engagieren und eigene Ideen ins städtische Leben mit einbringen – das ist das Ziel des Projekts „Ingolstadt-Expertise“, das in diesem Schuljahr zum zweiten Mal in Ingolstadt stattfand.Ingolstadt: Warum war die Gemahlin des Henkers eine reiche Frau?
Fachwissen präsentiert: Die Schüler berichteten über Details aus der Stadtgeschichte, Wissenswertes von Audi, die Raffinerien und das ehemalige Gießereigelände – Foto: BrandlAcht Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 m der Mittelschule Auf der Schanz waren aufgerufen, innerhalb von sechs Wochen zu fünf für Ingolstadt bedeutenden Themen kurze Referate zu verfassen und so in die Geschichte und Entwicklung ihrer Heimatstadt einzutauchen. Vor Kurzem stellten die frischgebackenen Ingolstadt-Experten jetzt ihre Ergebnisse den Mentoren des Projekts, sowie Mitschülern und Eltern vor. Diese zeigten sich von den Arbeiten der jungen Leute durchweg begeistert.Ingolstadt: Integrationsprojekt für Schüler: Mit „Ingolstadt-Expertise“ die eigene Heimatstadt besser kennenlernen – Lesen Sie mehr auf:
http://www.donaukurier.de/lokales/ingolstadt/Ingolstadt-Warum-war-die-Gemahlin-des-Henkers-eine-reiche-Frau;art599,2845377#plx591614518

Philosophie im Alltag: der Klettergarten.

Resume Natürlich liegt die Aufgabe der Philosophie nicht darin, direkte Handlungsempfehlungen für den Alltag zu liefern. Indirekte aber vielleichst schon.

Im Ingolstädter Stadtrat wird unter anderem die Frage verhandelt, ob ein gewerblicher Klettergarten, der ohne Baugenehmigung von einem Bürger eingerichtet wurde, nachträglich zugelassen werden soll oder nicht. Die Meinungen sind kontrovers, insbesondere wird damit argumentiert, dass an vielen Orten Schwarzbauten unbeanstandet stehen. Es wird auch angeführt, dass der Klettergarten an dieser Stelle das Ingolstädter Freizeitangebot bereichert. Gegen die Beibehaltung des Klettergartens sind die angrenzenden Kleingärtner. Frage ich Sokrates, so muss ich die Einhaltung des Gesetzes einfordern und gegen den Klettergarten plädieren. Frage ich Kant (kategorischer Imperativ), so kann ich nicht wollen, dass die Maxime des Handelns des Klettergartenbetreibers zu einem allgemeinen Gesetz wird, also dass alle zunächst bauen und erst danach, wenn dies beanstandet wird, sich um eine Genehmigung bemühen.

Auf diesem Hintergrund votiere ich gegen den Klettergarten.

Fazit Die Auseinandersetzung mit philosophischen Begriffen und Positionen kann zur Präzisierung des eigenen ethischen Gerüstes führen.