Bottom-up in Ingolstadt.

Resume Inzwischen ist jedem klar: wir stecken gerade mitten im Paradigmenwechsel von top-down zu bottom-up. Ein paar Beispiele aus Ingolstadt.

1. Die Grünen

Ohne mir selber zuviel Bedeutung beimessen zu wollen: als ich vor einigen Monaten zu den Ingolstädter Grünen nach 30 Jahren beruflich bedingter Abstinenz zurückkehrte herrschte top-down. Es wurde in erster Linie nach oben (Bundesvorstand, Bayerischer Vorstand) geblickt, wenn man Impulse brauchte. Und so war auch die Homepage konzipiert: Web1.0 pur!  Klar, dass ich sofort ein bisschen perturbierte! Nach einer Phase der Adaptation wurden meine Ideen aufgegriffen, neue Mitglieder kamen dazu und jetzt haben wir, zumindest was die Homepage angeht, bottom-up (oder fast: es fehlt noch die Kommentarfunktion!:-))

2. Die Senioren

Aus Angst vor Langeweile und aus Aktivitätsdrang meldete ich mich auch bei den Senioren im Ingolstädter Bürgerhaus.  Der Leiter, Herr Ferstl, war extrem zuvorkommend und ließ mich gleich einen Vortrag halten, „Senioren ans Netz“.  Natürlich dauerte es auch hier eine gewisse Zeit, bis das bottom-up Konzept einschlug. Vor kurzem hat Josef Bauernfeind, ein äußerst aktiver Mann, den Blog als Kommunikationsinstrument entdeckt und feuert ab wie ein junges Neuron! Und er schreckt vor keinem Thema zurück!  Bottom-up pur!

3. Rettet den Grüngürtel!

Ebenfalls vor kurzem kam das Thema auf, dass der Ingolstädter Grüngürtel, der aus historischen Gründen in der Bundesrepublik (ja in der ganzen Welt!:-))) einmalig ist, portionsweise durch Neubauten weggefressen wird. Es hat sich eine Bürgerinitiative konstituiert, die ein Bürgerbegehren startet. Vom Prinzip her also: bottom-up. Jetzt bin ich gespannt, ob die Damen und Herren das bottom-up Potenzial der „neuen“ Kommunikationsmittel (Blogs, Wikis, Twitter) erkennen werden. Ich habe mich bereits angewanst und bin guter Dinge!

Fazit: Fokus auf Ingolstadt! Die bottom-up Stadt par excellence! Ich werde weiter berichten!