Sind Parteien wirklich so korrupt?

Resume Die Ingolstädter Grünen legen auf das Thema Bildung ihren Schwerpunkt. Was ist naheliegender, als die Bildungsreporter um Christian Spannagel und Lutz Berger nach Ingolstadt einzuladen? Es herrscht aber Misstrauen!

1. Der Ausgangspunkt

2. Die Reaktion bisher

Es besteht die Gefahr parteipolitischen Ausschlachtens:

Torsten Larbig: Och nee, bitte nicht für parteien-image-werbung missbrauchen, sorry, jean-pol, auch wenn da nicht dein ansinnen sein mag, parteien machen aus so etwas immer wahlkampf, vor allem wenn es um bildungsfragen geht.“ weiter…

3. Ein System perturbiert das andere und vice versa

Systemtheoretisch betrachtet wäre es doch naheliegend, dass eine Gruppe,die im Bildungsbereich sehr aktiv ist (Bildungsreporter) versucht, ein anderes System (Partei) redundant mit ihren Themen und Metaphern so zu bombardieren, dass dieses System in Resonanz gerät. Und wenn die Grünen sich intensiv mit den Bildungsreportern befassen, dann muss es Rückwirkungen auf die Bildungsreporter selbst haben, die mit neuen Themen konfrontiert werden. Win-win Situation, die an keine bestimmte Partei gebunden ist. Auch die freiwillige Feuerwehr könnte ein interessanter Gegenstand für die Bildungsreporter sein.

Fazit: Man kann erst dann feststellen, ob die Sache parteipolitisch ausgeschlachtet wird, wenn man es geprüft hat. Abfeuern, eben…

Think tanks: für die ingolstädter Grünen.

Resume Gestern meinte Petra Kleine, ein lohnenswertes Ziel sei ein Konzept für die grüne Internetnutzung zu entwickeln. Dazu habe ich einen Vorschlag.

1. Ressourcenorientierung

Bizarrerweise habe die Grünen, die in den 80er Jahren radikal basisorientiert waren und alle vorhandenen Denkressourcen mobilisierenn wollten, die Möglichkeiten des Internets nicht gleich erkannt und genutzt. Auch heute zeigt ihre Internetpräsenz ein Topdown-Muster, das einem Web2.0 Verwöhnten wehtut. Es mangelt also an einem Konzept zur Ausschöpfung der Denkkapazität der Mitglieder, insbesondere der älteren, die oft herumhängen, obwohl sie gerne weiter intensiv arbeiten, nachdenken und handeln würden.

2. Mein Vorschlag

Ich persönlich wäre bereit, jeden Tag intensiv mit anderen Menschen an Problemlösungen zu arbeiten. Man müsste nur bestimmte Problemräume isolieren und definieren, und ab geht die Post. Die Zusammenarbeit könnte über Twitter, Blogs und Wikis laufen, man könnte sich auch alle zwei Tage im Grünenbüro treffen. Die Ingolstädter Grünen können mich damit beauftragen, eine solche Gruppe ins Leben zu rufen. Was meint Ihr, Petra Kleine und Christian Hoebusch?

Fazit Die Bereitschaft und die Kompetenzen sind da. Man muss sie nur mobilisieren.