Projekte mit Freiwilligen? Ja nichts anbrennen lassen!

Resume Seitdem ich im Ruhestand bin arbeite ich freiwillig in verschiedenen Organisationen mit. Oft klagen die hauptamtlich Verantwortlichen über die relative Unzuverlässigkeit der Freiwilligen. Was kann man tun?

1. Verzettelung der Freiwilligen

Ich weiß natürlich nicht, ob es allen so geht, aber ich beschreibe jetzt meinen Fall: da ich permanent nach sinnvollen und motivierenden Projekten suche, arbeite ich in diversen Organisationen und Vereinen. Darüber hinaus nimmt die Aufrechterhaltung meiner Familienbände immer wieder Zeit in Anspruch: vor kurzem war ich in Paris, gleich danach in Schweden. Im August fahre ich wieder nach Frankreich. Meine Aktivitäten sind vielmehr verteilt als früher, und ich viel verzettelter.

2. Wenn ein Freiwilliger was machen will: gleich zugreifen!

Wenn sich ein Zeitfenster für mich öffnet, dann kontaktiere ich eine Organisation, in der ich involviert bin, um eine gerade anstehende Aufgabe zu übernehmen. Und hier aufgepasst: wenn die Organisation nicht sehr zeitnahe reagiert und mir die notwendigen Informationen zukommen lässt, dann kann es sein, dass schnell sich bei mir wieder was dazwischenquetscht und ich keine Zeit mehr habe!  Das bedeutet, dass Organisationen, die mit Freiwilligen arbeiten, die Handlungsbereitschaft sofort nützen und solange dranbleiben müssen, bis sie alles aus diesem Augenblick „herausgeholt“ haben. Dann kann eine mehr oder minder lange Pause eintreten, bis der Freiwillige wieder Handlungsbereitschaft anmeldet.

Fazit: Entscheidend ist die Reaktionsgeschwindigkeit! Für Internetprojekte hilft das Neuronenverhalten!