Partei als Wissensplattform? HerrLarbigs Vorschlag.

Herr Larbig schlägt mir vor:

(…) fände ich es durchaus interessant, wenn du als Bildungsreporter loszögest und uns die Geschichte erzählst, wie versucht wird, die Ortsgruppe einer Partei zu einer Gruppe zu gestalten, die Wissen diffundiert. Dabei könnte es natürlich ein Problem werden, dass du selbst in diese Ortsgruppe involviert bist. Aber vielleicht wäre das ja auch eine Chance der kritischen Verortung, wenn du als Bildungsreporter deine Geschichte als nicht ganz unprominenter Didaktiker und Bildungsforscher erzählen würdest, der versucht, die Ortsgruppe einer Partei auf vernetzte Wissenskonstruktionsprozesse hin zu prägen und zu verändern. Diese Geschichte würde mich interessieren und da würde ich dann auch alle Skepsis fallen lassen. Mein Vorschlag also: Gehe als in das Geschehen involvierter Bildungsreporter los und erzähle uns die Geschichte deiner Idee in der Begegnung mit der Ortsgruppe einer Partei, mit allen Höhen und Tiefen, unabhängig davon, ob die Geschichte ein Happy End hat oder zu einem Melodram wird.

Quelle

Sind Parteien wirklich so korrupt?

Resume Die Ingolstädter Grünen legen auf das Thema Bildung ihren Schwerpunkt. Was ist naheliegender, als die Bildungsreporter um Christian Spannagel und Lutz Berger nach Ingolstadt einzuladen? Es herrscht aber Misstrauen!

1. Der Ausgangspunkt

2. Die Reaktion bisher

Es besteht die Gefahr parteipolitischen Ausschlachtens:

Torsten Larbig: Och nee, bitte nicht für parteien-image-werbung missbrauchen, sorry, jean-pol, auch wenn da nicht dein ansinnen sein mag, parteien machen aus so etwas immer wahlkampf, vor allem wenn es um bildungsfragen geht.“ weiter…

3. Ein System perturbiert das andere und vice versa

Systemtheoretisch betrachtet wäre es doch naheliegend, dass eine Gruppe,die im Bildungsbereich sehr aktiv ist (Bildungsreporter) versucht, ein anderes System (Partei) redundant mit ihren Themen und Metaphern so zu bombardieren, dass dieses System in Resonanz gerät. Und wenn die Grünen sich intensiv mit den Bildungsreportern befassen, dann muss es Rückwirkungen auf die Bildungsreporter selbst haben, die mit neuen Themen konfrontiert werden. Win-win Situation, die an keine bestimmte Partei gebunden ist. Auch die freiwillige Feuerwehr könnte ein interessanter Gegenstand für die Bildungsreporter sein.

Fazit: Man kann erst dann feststellen, ob die Sache parteipolitisch ausgeschlachtet wird, wenn man es geprüft hat. Abfeuern, eben…