Rohstoff Senioren.

Resume Aufgrund meiner Erfahrungen mit meinem Kurs im Rahmen des Seniorenstudiums in Ulm stelle ich fest: „Da ist noch viel Musik drinnen!“

1.Wissensgesellschaft: Seniorenwissen bergen. Wo liegen die Hürden?

Ältere Menschen verfügen, dies festzustellen ist trivial, über enorme Wissens- und Erfahrungsressourcen. Auch dieses Wissen gehört zum „Rohstoff Geist“. Wie kommen wir an dieses Wissen ran? Wo liegen die Hürden? Zunächst meinen ältere Menschen, dass ihre Erfahrungen wertlos sind. Sie erkennen nicht den Nutzen ihres Wissens für die Gesellschaft. Ferner sehen sie nicht, wie sie ihr Wissen verfügbar machen können. Sie kennen zwar das Internet, aber sie glauben, dass die Technik zu kompliziert für sie ist. Schließlich trauen sie sich nicht, forsch nach vorne zu preschen, sondern, da sie in einem autoritätsorientierten Paradigma aufgewachsen sind, wollen sie sich bei Autoritäten immer wieder absichern.

2. Ältere Menschen über kommunikative Tools befreien

Die Aufgabe ist ganz einfach: innerhalb kurzer Zeit sind die Senioren in der Lage, einen Blog zu gestalten. Sie brauchen einen technischen Support, und wenn sie diesen haben, sind sie voller Motivation. Schnell merken sie, dass sie frei sind und völlig selbständig ihr Wissen weltweit zur Verfügung stellen können. Man muss ihnen nur zeigen, wo sie ihre Texte am wirksamsten einspeisen, z.B. in die Wikipedia. Das tun sie dann. Sie brauchen niemanden zu fragen, sie können tun! Exploratives Verhalten, no risk, so fun! Es kann nichts passieren! Das könnte, nein das MUSS zu einer Massenbewegung werden. Liebe Senioren, wir brauchen Sie! Rohstoff Geist! Und: für euch kann es zu einem wichtigen Entwicklungsschritt werden!

Fazit: Der Rohstoff Geist, den Senioren oft unbewusst und unbemerkt mit sich tragen muss erschlossen werden. Nichts geht leichter!