Levent Özkiran

Quelle: Facebook

Was Levent in aller Ruhe, ohne Aufmerksamkeit der Medien, ohne Hilfe offizieller, oder parteipolitisch gesteuerter Stellen (er möchte unabhängig bleiben) macht, ist sensationell!

„Es ist sehr sehr sehr heiß ….😷😲🔥😓😩
Leider dürfen die Flüchtlinge aus Brandschutzbedingungen keine Ventilatoren in ihre Container stellen „frown“-Emoticon
Also lassen sie die Fenster offen, um zumindest etwas Abkühlung zu bekommen.
Die Mücken und andere Insekten werden dann aber zu einem großen Problem. Wisst ihr wo man für kleines Geld eine große Menge Insektenschutzgitter bekommen kann? Besonders schlimm ist das für die ganz ganz kleinen. Ich bitte um Vorschläge ,damit schnell eine Sammelaktion gestartet werden kann !“

Und das ist keine Eintagsfliege! Im Gegenteil: er schafft stabile, nachhaltige Strukturen! Es freut mich, dass ich ein solches Projekt noch erleben darf!11313162_1452394431747485_7555918893477349526_o

90 Minuten, um Ingolstadt zu verstehen. Bericht von Michael Olma.

Der in Paris geborene (emeritierte) Professor (Didaktik und Methodik) Jean-Pol Martin (sein Blog) brennt lichterloh für die Dinge, denen er sich annimmt. Zu seinem Abschied von der Universität Eichstätt schrieb der Donaukurier: “Jean-Pol Martin ist eine der schillerndsten Persönlichkeiten der deutschen Bildungslandschaft“. Jeder der ihn kennt, weiß was ich und die Zeitung meinen.

Jene, denen dieses Vergnügen(!) bisher noch nicht vergönnt war, bedürfen dazu nur wenig. Seit einiger Zeit nämlich, bietet Martin – neben unzähligen anderen Aktivitäten – eine Stadtführung an. Er nennt sie “90 Minuten um Ingolstadt zu verstehen“. Sein leidenschaftliches(!) Augenmerk dabei: Die Ingolstädter Geistesgeschichte.

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Die Führung ist unbezahlbar. Das gilt ein- und zweideutig! Interessenten melden sich einfach per E-Post bei ihm.

Ich garantiere selbst waschechten Schanzern Neuland. Auf dass die Verrückten die Dinge weiter voranbringen! Wir waren am Ende jedenfalls illuminiert… Ein herzliches Dankeschön dafür Jean-Pol!

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Quelle: Blog von Michael Olma

LdL-Basics Dezember 2014

Als Einstieg:

„Was Menschen brauchen, um glücklich zu sein“ (Anthropologische Basis, Video 40 Minuten)

Dann:

Vier Aufsätze (davon zwei kurze Blogeinträge).

Sie klingen zunächst furchtbar kompliziert wegen der Terminologie (=Begriffe), aber wenn man diese Fremdwörter verstanden hat, ist das ganz einfach. Schüler aus der Realschule in Meitingen haben die Artikel verstanden und die Inhalte ihren Lehrern im Rahmen eines LdL-Tages vermittelt (siehe Fotos unten).

Also:

1. Ein absolutes Muss:

„‚Weltverbesserungskompetenz‘ als Lernziel?“ (aufsatz2002-2(2))

2. Nächster Schritt:

„Konzeptualisierung als Glücksquelle“

3. Nächster Schritt (sehr komplizierte Terminologie, einfache Gedanken)

„Klassenraumdiskurs“

4. Für Fortgeschrittene:

„Lernziel Partizipationsfähigkeit und Netzsensibilität“

5. Überblick über die ganze Theorie

Wer sich in meine Theorie eineinbartein will, kann das Glossar durcharbeiten.

Das wär’s!

Und jetzt schön weiterverbreiten nach dem Prinzip LdL! Viel Spaß dabei!!!

Falls jemand eine Übersicht für einen Vortrag braucht, sollte er diese Vorlage verwenden.

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Isabelle Schuhladen Le Bourhis Foto

Flow

Flow-Erlebnisse

Für die Ingolstädter, die meine Ideen verbreiten wollen.

Vier Aufsätze (davon zwei kurze Blogeinträge).

Sie klingen zunächst furchtbar kompliziert wegen der Terminologie (=Begriffe), aber wenn man diese Fremdwörter verstanden hat, ist das ganz einfach. Schüler aus der Realschule in Meitingen haben die Artikel verstanden und die Inhalte ihren Lehrern im Rahmen eines LdL-Tages vermittelt (siehe Fotos unten).

Also:

1. Ein absolutes Muss:

„‚Weltverbesserungskompetenz‘ als Lernziel?“ (aufsatz2002-2(2))

2. Nächster Schritt:

„Konzeptualisierung als Glücksquelle“

3. Nächster Schritt (sehr komplizierte Terminologie, einfache Gedanken)

„Klassenraumdiskurs“

4. Für Fortgeschrittene:

„Lernziel Partizipationsfähigkeit und Netzsensibilität“

5. Überblick über die ganze Theorie

Wer sich in meine Theorie eineinbartein will, kann das Glossar durcharbeiten.

Das wär’s!

Und jetzt schön weiterverbreiten nach dem Prinzip LdL! Viel Spaß dabei!!!

Falls jemand eine Übersicht für einen Vortrag braucht, sollte er diese Vorlage verwenden.

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Isabelle Schuhladen Le Bourhis Foto

Flow

Flow-Erlebnisse

LdL-Tagung in Münster: Bericht von Marc Schakinnis.

LdL als didaktische Haltung: Ein Rückblick auf die LdL Tagung in Münster

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Im Anschluss an die beiden ldlmoocs im Frühjahr und im Herbst dieses Jahres fanden sich auf Einladung von Prof. Dr. Hans Joachim Jürgens LdL Interessierte zu einer Tagung am Germanischen Institut der Universität in Münster zusammen. Der LdL Entwickler Prof. Dr. Jean-Pol Martin stellt zur Eröffnung das Menschenbild hinter LdL vor. Sein Glücksmodell, mit der Theorie, das Menschen Informationen als „Futter“ brauchen, um bei deren Verarbeitung (also dem geordneten Einfügen der Informationen in das eigene kognitive Schema) Glück zu empfinden sorgte (erwartungsgemäß) schon durch seine Begriffswahl für kontroverse Diskussionen.   Dies liegt unter anderem daran, dass Begriffe wie Glück, Kontrolle oder Ideologie im allgemeinen und im wissenschaftlichen Sprachgebrauch sehr unterschiedliche Bedeutungen haben. (Anmerkung: Daher gilt für wissenschaftliche Arbeiten auch immer, das zentrale Begriffe definiert werden sollten, um deutlich zu machen in welchem Kontext der jeweilige Begriff in der eigenen Schrift verwendet wird.) Jean-Pol geht in seiner Theorie davon aus, dass der Prozess der Informationsverarbeitung glücklich macht. Um diesen Prozess im Unterricht in Gange zu setzen und stetig aufrecht zu erhalten, sollte man als Lehrender seinen Lernenden stets spannenden und an die eigenen kognitiven Schemata anschlussfähigen Stoff anbieten. Anbieten ist hier das bessere Wort als präsentieren, denn genau so funktioniert LdL. Der Stoff wird den Schülern/ Lernenden (je nach Bildungsraum) angeboten, didaktisieren und vermitteln sollen sie ihn selbst. Der Lehrer bieten im Vermittlungsprozess Unterstützung und sorgt (nur falls nötig) am Ende einer  Lehreinheit als Garant für ein Gesamtverständnis. Der Vermittlungsprozess wird soweit wie irgend möglich den Lernenden überlassen. Das diese Unterrichtsart sehr aktivierend auf die Schüler wirkt bestätigt auch die Aussage des gestern vom Deutschen Lehrerpreis (http://www.lehrerpreis.de/?id=23) zum Lehrer des Jahres in Berlin gewählte Herr Robert Heinrich, tätig am Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium, Berlin, der sagte, die beste Unterrichtsstunde ist die, in der der Lehrer gar nichts sagen musste, dann haben die Schüler selbst das Lernen übernommen ( so gesagt im Bericht der rbb Abendschau vom 01.12.2014). Hier  geht es weiter…

LdL-Tag in Meitingen: sensationell!

Bilder von dem LdL-Workshop an der Dr.-Max-Josef-Metzger Realschule in Meitingen (Bayern) mit Jean-Pol Martin.

Schüler aus der 8., 9. und 10. Klasse von Isabelle Schuhladen Le Bourhis stellen dem Kollegium die hochkomplexe LdL-Theorie vor. Hier kann man sich die Visualisierung des Aufsatzes „Weltverbesserungskompetenz“ als Lernziel?“ im Prezi von Peter Ringeisen ansehen.

 Isabelle Schuhladen Le Bourhis Foto
Isabelle Schuhladen Le Bourhis Foto
Isabelle Schuhladen Le Bourhis Foto
"Klassenraumdiskurs" nach JPM
Französischstunde
Isabelle Schuhladen Le Bourhis Foto
Thema Floweffekt
Flow-Erlebnisse
Thema: Antinomien
Bedürfnisse des Menschen (Maslow)

LdL-Tag in Münster: ein großer Erfolg. LdL nicht mehr aufzuhalten!

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Vorlagen für meinen Auftritt auf der LdL-Tagung in Münster.

LdL-Tagung in Münster (29.-30.11.2014)

Eröffnungsvortrag

Anthropologisches Konstrukt („Glücksmodell“)

Workshop

1. Konzeptualisierung als Glücksquelle

2. Legitime Selbstreferenzialität (Information zu Wissen transformieren im LdL-Diskurs)

3. Partizipationsfähigkeit und Netzsensibilität

Der Kontext, in dem ich meine LdL-Theorie entwickelte.

Da sich im Augenblick eine ganze Menge hochmotivierter Lehrer und Forscher sich im Rahmen des ‪#‎LdLmooc2‬ mit meiner LdL-Theorie befassen, liefere ich noch aus meiner Autobiographie den Kontext in dem meine Texte entstanden sind:

Hier die entsprechende Passage:

„Hondrich, Luhmann, Portele, Mandel/Huber, Dörner, Csikszentmyhalyi

In Hondrich entdeckte ich die Maslowsche Bedürfnispyramide. So erfuhr ich, welche Bedürfnisse meine Schüler hatten und warum meine Methode bei ihnen mehr Bedürfnisse befriedigte als der Frontalunterricht oder die pure Gruppenarbeit. Bei Luhmann lernte ich, wie Systeme funktionieren und dass Menschen oder Menschengruppen Systeme sind. Hier war die Opposition zwischen Integration und Differenzierung zentral. Portele’s Buch „Lernen und Motivation“ zeigte mir, wie Neurone Impulse aus der Außenwelt aufnehmen und verarbeiten. Vor kurzem ist mir eingefallen, dass Informationsverabeitung ein Grundbedürfnis ist. Mandel/Huber befassten sich mit kognitiver Komplexität. Ich war gut ausgerüstet, um die Optimierungen, die ich im Unterricht nach dem trial and error-Verfahren einleitete, auch von der Theorie her zu verstehen. Und es war mir auch möglich, auf dem Hintergrund der Theorie, neue Optimierungen in der Praxis einzuleiten. Später las ich die Studie von Dietrich Dörner über die fiktive Stadt „Lohhausen“, die aufzeigte, welche Merkmale Menschen besitzen müssen, um „erfolgreiche Problemlöser“ zu sein. Schließlich griff ich den Begriff Flow auf, der aus meiner Sicht eine große Erklärungskraft bezüglich motivationaler Effekte besaß. Aus allen diesen Bausteinen entwickelte ich ein „Lernerkonstrukt“, das folgendermaßen aussieht: Hier geht es weiter

Dazu hat Roma Maria Mukherjee eine wunderbare Visualisierung erstellt:

Ingolstadt, Fellermeyerhaus und Internationalität als Alleinstellungsmerkmal…

Resume  Ingolstadt ist eine dynamische Stadt mit außergewöhnlicher Geschichte und hohem Anteil an Menschen „mit Migrationshintergrund“. Die Altstadt ist der Ort, an dem durch Sichtbarmachung dieser beiden Aspekte eine starke Erhöhung der Attraktivität der Stadt erreicht werden kann.

1. Ausgangspunkt

Ingolstadt kennt wie die meisten anderen Städte auch eine Verödung der Innenstadt mit hohen Leerständen und der Verlagerung attraktiver Geschäfte an die Peripherie. Im Gegensatz aber zu anderen Städten, weist Ingolstadt eine Altstadt auf, die aufgrund ihrer historischen Bezüge eine starke Anziehungskraft entfalten könnte, wenn diese sichtbar und den Bürgern bewusst gemacht würde. Ingolstadt war seit dem Mittelalter ein zentraler Standort für die Machtsicherung der Herrscher in Bayern. Die Stadt war sogar Hauptstadt eines eigenständigen Staates zwischen 1392 und 1447, als das Neue Schloss, das Münster und die künftige Universität (Hohe Schule) gebaut wurden. Diese drei Gebäude bilden heute noch die sichtbaren Ankerpunkte der Stadtgeschichte. Es ist kein Zufall, wenn die von Sandtner erstellten Modelle der fünf wichtigsten Städte in Bayern neben München, Straubing, Burghausen und Landshut auch Ingolstadt einschließen.  Ingolstadt blieb für Bayern bis 1800 und dann wieder ab 1830 eine eminent wichtige Stadt, nicht nur aus militärischer, sondern auch als kultureller Sicht: sie beherbergte die einzige Universität des Landes und war ein Zentrum der Geistesgeschichte, insbesondere in der Zeit des Humanismus, der Gegenreformation und später der Aufklärung. Wer sich für die Bayerischen Herrscher und ihre Machtentfaltung und -sicherung interessiert, wird immer wieder auf Ingolstadt verwiesen, sei es weil die Herzöge hier ausgebildet wurden, sei es weil sie die Stadt als zentrale militärische Bastion betrachteten und ausbauten. Wer die Altstadt aufwertet und deren historischen Gebäude sichtbar macht, fördert die Identifikation der Bürger mit der Stadt und ihrer spannenden Geschichte.

2. Internationalität als Attraktion

Ingolstadt enthält einen starken Anteil an Bürgern mit Migrationshintergrund. Dieser Zustand muss als Chance gesehen werden. Dass die Beschäftigung auf hohem Niveau liegt, sichert materiellen Wohlstand in allen Bevölkerungsgruppen. Der große Vorteil ist, dass die unterschiedlichen Gruppen über ausreichende finanziellen Mitteln verfügen, um die Ästhetik ihrer Kulturen in voller Entfaltung darzustellen. Hoher Ausländeranteil wird nicht mit Armut gleichgesetzt, sondern mit Vielfalt und bunter Schönheit. Am Beispiel des Afrikafestes oder der diversen türkischen oder asiatischen Feiern kann gezeigt werden, dass elegante Kleidung und wertvolle Produkte vorhanden sind und entsprechend attraktiv auf Besucher wirken. Es ist zu bedauern, dass diese Schönheit nicht permanent zu sehen ist, sondern nur wenn ein Fest stattfindet. Hätte man die Möglichkeit, täglich im Zentrum der Stadt der Vielfalt, Buntheit und Internationalität zu begegnen, wäre es ein Anreiz sich dort aufzuhalten, sowohl für die Alteingesessenen, als auch für die Angehörigen anderer Kulturen, darunter die inzwischen zahlreichen ausländischen Studenten.

3. Internationales Kaufhaus, beispielsweise im Fellermeyerhaus

Wenn als Projekt des Migrationsrates ein großes Kaufhaus mit edlen Produkten aus diversen Kulturen eingerichtet wird, werden die Bürger aus verschiedenen Nationen nicht mehr gezwungen sein, in andere Städte zu fahren, wenn sie beispielsweise für eine Hochzeit ein schönes Kleid suchen oder für festliche Anlässe bestimmte Nahrungsmittel. Aus vielen Gesprächen habe ich erfahren, dass nicht wenige nach Nürnberg fahren, weil dort das geeignete Angebot bereitliegt. Ein internationales Kaufhaus in Ingolstadt hätte den Vorteil, dass sich Asiaten, Afrikaner, Bürger aus dem Balkan, Türken und Angehörige weiterer Kulturen in diesem Geschäft versorgen und das Stadtbild stärker prägen würden.  Auch für Alteingesessene würde sich das Produktangebot ausweiten. Sicherlich würde dies auch Besucher aus dem Umland anziehen. Das Fellermeyerhaus ist seit mehr als zehn Jahren leer und weist große Flächen auf. Es ist an einem historisch prominenten Ort und schließt ein Palais aus dem 18. Jh. ein, in dem der berühmte Medizinprofessor Heinrich Palmatius von Leveling gelebt hat. Das Haus steht unter Denkmalschutz, wird aber nicht benutzt und verfällt schrittweise. Das Fellermayerhaus ist hier nur ein Beispiel.

 Resume Ingolstadt hat Potentiale, die noch nicht ausreichend sichtbar sind. Der neue Stadtrat, allen voran der Oberbürgermeister sind dabei, dieses Problem beherzt anzupacken. Nicht nur die Historie verdient ins Bewusstsein der Bevölkerung gerückt zu werden, sondern auch die unsichtbaren Kulturen, die an der Peripherie schlummern. Das wäre auch eine Aufgabe für den Migrationsrat.