Wir brauchen neue Menschrenrechte!

Seit 1948,  als die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte veröffentlicht wurde,  hat sich das Wissen über den Menschen stark erweitert. Insbesondere  liefert die Glücksforschung eine neue Basis, um politische Ziele zu formulieren.

Ausgangspunkt: Neues Menschenbild

Die Bedürfnispyramide von Maslow bietet seit ihrer Veröffentlichung 1954 eine solide Grundlage für Reflexionen über die menschlichen Grundbedürfnisse. Aus meiner Sicht ist es mit einigen Ergänzungen möglich, eine Deskription des Menschen und der Bedingungen zu liefern, die menschliches Glück begünstigen. Diese Deskription wiederum soll als Basis dienen für Präskriptionen und politische Forderungen. Diese Forderungen können als Menschenrechte präsentiert werden.

Bedürfnisforschung: Maslow

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Die Bedürfnispyramide ist allgemein bekannt so dass ich sie die dazugehörigen Inhalte nicht ausführe. Ich möchte lediglich auf einen wesentlichen Aspekt hinweisen und eine Ergänzung vornehmen.

  • Die Maslowsche Pyramide ist keine Pyramide

Gleich gilt es, ein Missverständnis auszuräumen: es ist durchaus nicht so, dass man erst dann zur nächsten Stufe der Pyramide Zugang hat, wenn man die darunter liegende bereits erklommen hat. Auch Maslow hat es erkannt und präzisiert. Es ist ganz im Gegenteil so, dass die Befriedigung von Bedürfnissen einer „höheren“ Stufe die Nichtbefriedigung einer niedrigeren ausgleichen kann. Wer beispielsweise auf der physiologischen Ebene unter chronischen Schmerzen leidet, wird gut daran tun, sich unter Menschen zu begeben (soziale Bedürfnisse), intellektuellen Tätigkeiten nachzugehen (Selbstverwirklichung), sich also abzulenken und damit seinem Leben weiterhin Qualität zu verleihen (Sinn). Man könnte dies auch Kompensation durch Sublimation nennen.

  • Kontrolle als übergeordnetes Bedürfnis

Der Begriff „Kontrolle“ ist negativ konnotiert. Dabei ist „Kontrolle“ ein Fachbegriff aus der Kognitionspsychologie, der umgangssprachlich nichts anderes bedeutet als „die Sachen im Griff haben“. Und Kontrolle ist ein zentrales Grundbedürfnis. Wer die Kontrolle über sein Leben hat, fühlt sich sicher und wohl, Kontrollverlust ist mit Angst, gegebenenfalls mit Panik verbunden. Die Wiedergewinnung von Kontrolle wird von großer Erleichterung bis Triumphgefühlen begleitet. Das Kontrollgefühl signalisiert, dass man in der Lage ist, das eigene Leben zu erhalten. Und das Leben zu erhalten ist der Sinn jeder Aktivität und jeder Handlung überhaupt. Auf dem Schema kann man beobachten, dass alle von Maslow aufgelisteten Grundbedürfnisse sich einem alles einschließenden Bedürfnis unterordnen lassen, dem Bedürfnis nach Kontrolle. Tatsächlich entsprechen die physiologischen Bedürfnisse der Aufgabe, den Organismus durch Pflege und Zufuhr von Energie funktionstüchtig im Sinne der individuellen Lebenserhaltung zu erhalten. Dies beginnt mit dem Zähneputzen, setzt sich mit dem Frühstück fort und erstreckt sich auf alle Aktivitäten, die der Gesundheit zugutekommen.  Bezüglich der zu den physiologischen Bedürfnissen zählenden Sexualität, so geht es nicht um die Lebenserhaltung des Individuums sondern um die der Art. Die physiologischen Bedürfnisse signalisieren also, dass Handlungsbedarf auf der Ebene des Organismus besteht und dass dessen Funktionstüchtigkeit unter Kontrolle behalten werden muss. Auf der nächsten Stufe, dem Bedürfnis nach Sicherheit, geht es offensichtlich um Kontrolle: das Individuum fühlt sich nicht bedroht und kann entspannen. Das Bedürfnis nach sozialer Einbindung entspricht der Kontrolle auf der sozialen Ebene. Wenn der Mensch in einem sozialen Netz eingebunden ist, verfügt er über mehr Ressourcen, um sein Lebensfeld „im Griff zu behalten“. Dies gilt entsprechend für das Bedürfnis nach sozialer Anerkennung. Wird der Mensch anerkannt, so verstärkt es sein Selbstbewusstsein und sein Gefühl der Kontrolle. Auf der nächsten Stufe wird die Ebene der Defizitbedürfnisse verlassen. Das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung ist ein Expansionsbedürfnis. Dazu meint Maslow: „Was der Mensch kann, dass muss er“.  Hier geht es nicht mehr darum, die Kontrolle zu erhalten, sondern die Kontrolle auszudehnen: wenn man Begabungen verspürt, beispielsweise eine musikalische, dann drängt es einen, die entsprechenden Fähigkeiten auszubauen und das umfangreiche Feld der Musik zu erobern, „in den Griff zu bekommen“. Dasselbe gilt für sportliche Aktivitäten, für die Aneignung von Wissen, für die Entdeckung von neuen Ländern. Auf diese Weise wird die kognitive und emotionale Landkarte ausgedehnt. Man „kontrolliert“ immer mehr Bereiche der Welt. Das entsprechende Verhalten wird „explorativ“ genannt.   Schließlich lässt sich das Bedürfnis nach Sinn ebenfalls unter den Oberbegriff „Kontrolle“ subsumieren. Der Mensch ist bestrebt sein Leben auch kognitiv zu überschauen und zu verstehen. Er möchte wissen, was ihn antreibt, er möchte Begründungen für seine Erfolge oder Misserfolge entdecken und Kausalitäten erkennen. Religion und Philosophien halten Sinnangebote bereit, die dem Menschen ein Kontrollgefühl und damit Sicherheit vermitteln. Nicht nur für das Leben, sondern auch über den Tod hinaus.

Mit Maslow ist aus meiner Sicht ein Großteil der menschlichen Verhaltensweisen der Menschen erklärbar. Natürlich musste man einige Ergänzungen vornehmen, aber im Kern ist die Motivation zu handeln die Lebenserhaltung. Was sich als Grundbedürfnis manifestiert (Hunger, Durst, Schlaf, Neugier) ist nichts anderes als ein Signal dafür, dass im Organismus ein Defizit entstanden ist und es behoben werden muss.

Neurowissenschaften: Informationsvearbeitung und Konzeptualisierung als Grundbedürfnisse

Ein weiteres, sehr wichtiges Grundbedürfnis möchte ich zur Bedürfnisliste von Maslow hinzufügen. Es handelt sich um das Bedürfnis nach Informationsverarbeitung und Konzeptualisierung. In „Lernen und Motivation“ (1975) behandelt Gerhard Portele die Informationsverarbeitung auf der neuronalen Ebene und die Aktivationspotentiale von Stimuli. Er stellt fest: „Um das Optimum an Aktivation zu erhalten, muss der Organismus dauernd neue Stimuli aufnehmen, denn die von einem Stimulus ausgelöste Aktivation verringert sich durch Adaptation. Das Überangebot an Informationen in der Umwelt versucht der Organismus durch Selektion (Filtern, „pigeon-holing“, Kategorisieren) zu reduzieren. Der Dauerzustand, der angestrebt wird, ist der Verarbeitungsprozess, das dauernde Reduzieren der Abweichung, das Herstellen von immer wieder neuer Konsistenz.“ (S.236).

Mit anderen Worten:  ein zentrales Grundbedürfnis des Menschen ist die Verarbeitung von Informationen, also das Denken. Das kann jeder an sich oder an anderen beobachten: Langeweile entsteht dadurch, dass wir keine adäquaten Informationen mehr zu verarbeiten haben, weder von innen aus dem Gedächtnis, noch von außen aus den vorhandenen Quellen. Viel mehr noch: nicht jede Art von Informationsverarbeitung ist wirklich befriedigend. Es muss eine Informationsverarbeitung sein, die zur Entwicklung von Problemlösungen und Plänen führt, also zur Konzeptualisierung. Unter Konzeptualisierung verstehe ich die Erstellung von kognitiven Schemata die umfangreiche Informationen zu kompakten, handlungsmotivierenden Modellen bündeln.

Denken als höchste Quelle des Glücks in der Philosophie

Stellvertretend für diese Einstellung sei Aristoteles aus der „Nikomachischen Ethik“ zitiert: „Wer aber denkend tätig ist und dies in sich pflegt, mag sich nicht nur der besten Verfassung erfreuen, sondern auch von der Gottheit am meisten geliebt werden. Denn wenn die Götter, wie man glaubt, um unsere menschlichen Dinge irgendwelche Fürsorge haben, so darf man annehmen, dass sie an dem besten und ihnen verwandtesten Freude haben – und das ist unser Geist – und dass sie denjenigen, die dies am meisten lieben und hochachten, mit Gutem vergelten, weil sie  für das, was ihnen lieb ist, Sorge tragen und recht und edel handeln. Es ist aber unverkennbar, dass dies alles vorzüglich bei dem Weisen zu finden ist. Also wird er von der Gottheit am meisten geliebt; wenn aber dies, so muss er auch der Glückseligste sein. So wäre der Weise auch aus diesem Grund der Glücklichste.

Die Menschenrechtskonvention ist nicht mehr aktuell

Wenn eine Glücksbedingung des Menschen in der Reflexion und der Partizipation an der kollektiven Reflexion über die Zukunft der Menschheit besteht, so müsste diese Tätigkeit an prominenter Stelle in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte stehen.

Nun wurde die Allgemeine Erklärung vor 70 Jahren, also nach dem zweiten Weltkrieg verfasst mit Rückgriff auf die Tradition der Aufklärung. Im Vordergrund stand nach den schrecklichen Erlebnissen des Krieges die Sicherheit und Unversehrtheit der Menschen. Ferner sollten nach den Diktaturen, die zu diesen Katastrophen geführt hatten, die Freiheit und Autonomie des Menschen in den Fokus gerückt werden. Zur Partizipation und kollektiven Wissenskonstruktion lassen sich lediglich folgende Abschnitte zuordnen:  Artikel 21.1: „Jeder hat das Recht, an der Gestaltung der öffentlichen Angelegenheiten seines Landes unmittelbar oder durch frei gewählte Vertreter mitzuwirken..„. Und Artikel 19: „Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.

Heute wird die Dringlichkeit erkannt, alle intellektuellen und emotionalen Ressourcen weltweit zu mobilisieren, um die Probleme der Welt anzugehen. Und im Gegensatz zur Nachkriegszeit verfügen wir dank der Digitalisierung über die Möglichkeit, dies zu tun. Gestützt auf diese Erkenntnis und auf die Tatsache, dass Planen und Reflektieren zu den Dispositionen und Bedürfnissen des Menschen gehören, sollten bei der Auflistung von Grundrechten neue Prioritäten gesetzt werden. Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte entstand entsprechend dem historischen Entstehungskontext in der Tradition der Aufklärung auf philosophischer, idealistischer Basis. Sie stützte sich nicht auf ein wissenschaftlich abgesichertes, kohärentes Menschenbild, aus dem sich logisch ableitbare Handlungsempfehlungen aussprechen lassen. Die Artikel scheinen ihre Reihenfolge und ihre Unterteilung vielfach dem Zufall zu verdanken. Die zentralen Begriffe, allen voran „die Menschenwürde“, oder „die Freiheit“ sind unscharf und lassen großen Spielraum für philosophisch oder theologisch geprägte Interpretationen. Daher sollte bei der Auflistung von Menschenrechten direkt an die Konstitution des Menschen und an seine Bedürfnisse angeknüpft werden.

Es werden Forderungen an die politischen Verantwortlichen gestellt.  Diese verändern radikal den Blick auf die Welt. Unter den einzelnen Artikeln stehen die Artikel aus der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die sich zur entsprechenden Thematik einordnen lassen.

Neue Menschenrechte

Präambel:Glück
Ziel aller Maßnahmen weltweit ist die Schaffung von Strukturen (wirtschaftlichen, politischen, ethischen), die für ein Mehr an Entfaltung für die Natur und an Glück für alle Lebewesen sorgen. Die nachfolgenden Artikel bilden dazu Voraussetzungen.

Allg. Erklärung: Fehlanzeige

Artikel 1: Denken

Zentrales Grundbedürfnis des Menschen ist das Denken (Informationsverarbeitung und Konzeptualisierung).
Es müssen alle Bedingungen geschaffen werden, damit alle Menschen Zugang zu Informationen und zur Möglichkeit der Konzeptualisierung erhalten. Optimales Denken setzt die optimale Realisierung der Artikel 2 bis 6 voraus.

Allg. Erklärung: Artikel 18, 19, 26, 27

Artikel 2: Gesundheit

Alle Maßnahmen werden weltweit getroffen, damit Lebewesen ihre physiologischen Bedürfnisse befriedigen können. Dies schließt auch das Bedürfnis nach Sexualität ein. Mit der Natur als Reservoir wird sorgfältig und schonend umgegangen.

Allg. Erklärung: Artikel 24, 25

Artikel 3: Sicherheit

Es wird weltweit angestrebt, Strukturen zu schaffen, die ein Maximum an Sicherheit für alle Lebewesen sorgen. Mit der Natur wird in diesem Zusammenhang schonend umgegangen.

Allg. Erklärung: Artikel 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 14, 15, 17, 22, 28

Artikel 4: Soziale Einbindung

Es wird weltweit dafür gesorgt, dass Lebewesen sich in einem sozial stützenden Umfeld bewegen. Es sollen Strukturen geschaffen werden, die Selbstverwirklichung sozial unterstützen.

Allg. Erklärung: Artikel  1,  16, 20, 22, 25, 26, 27

Artikel 5: Selbstverwirklichung und Partizipation

Es wird weltweit dafür gesorgt, dass Lebewesen alle ihre Potenziale zur Entfaltung bringen. Dabei wird schonend mit der Natur umgegangen. Da die Entfaltung des Einzelnen nur im Rahmen der ihn umgebenden Strukturen erfolgen kann, muss die Möglichkeit bestehen, Einfluss auf diese Strukturen zu nehmen, also zu partizipieren. Die Gesellschaft ist zur Optimierung darauf angewiesen, dass möglichst viele ihre intellektuellen, emotionalen und materiellen Ressourcen dafür zur Verfügung stellen.

Allg. Erklärung: Artikel 12, 13, 17, 18, 19, 20, 21, 23, 24, 25, 26, 27

Artikel 6: Sinn

Es wird weltweit dafür gesorgt, dass Lebewesen ihr Leben als sinnvoll und befriedigend empfinden.

Allg. Erklärung: Fehlanzeige

 

Einen Vorteil dieser Neuformulierung der Menschenrechte sehe ich in ihrer Operationalisierbarkeit. Während „die Menschenwürde“ oder die „Freiheit“ wegen ihrer Abstraktheit schwer direkt einklagbar sind, lässt sich das „Recht auf gute Denkbedingungen“ leichter konkretisieren. So wird ein Inhaftierter, der keinen Zugang zu Informationen erhält, dem keine Arbeitsgruppe zu ihn interessierenden Themen angeboten wird, dem geistig unterfordernde Routinearbeiten abverlangt werden auf sein Recht auf Konzeptualisierung bestehen können. Dies gilt für eine große Anzahl von Berufstätigen, die  keine intellektuelle Herausforderung an ihrem Arbeitsplatz erleben. Wenn die Befriedigung des Grundbedürfnisses nach Informationsverarbeitung und Konzeptualisierung zum Menschenrecht  erhoben wird, so verlangt es eine völlig neue Organisation der Gesellschaft, mit dem Ziel, alle Denkkapazitäten der Menschheit weltweit zu mobilisieren, damit wir die aufkommenden Probleme lösen und eine bessere Welt schaffen. Die drei weiteren von mir aufgelisteten, an Maslow orientierten Menschenrechte bilden eine Voraussetzung für befriedigende Konzeptualisierung: die Gesundheit, die Sicherheit, die soziale Einbindung. Die Selbstverwirklichung und die Partizipation sind ohne Konzeptualisierung nicht denkbar. Und der Sinn ergibt sich aus allen diesen Prozessen.

Eine Frage muss noch geklärt werden: wo finden sich in meinem Vorschlag für Neue Menschenrechte die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte prominent genannten Grundrechte wie die Menschenwürde, die Freiheit, die Gleichheit, die Brüderlichkeit? Die Menschenwürde ist durch alle Artikel gesichert, insbesondere Artikel 1 (Recht auf Informationsverarbeitung und Konzeptualisierung), Artikel 5 (Recht auf Selbstverwirklichung und Partizipation) und Artikel 6 (Recht auf Sinn). Die Freiheit ist Bedingung für die Realisierung von Artikel 1, Artikel 5 und von Artikel 6. Die Brüderlichkeit ist aufgehoben im Artikel 4 (Soziale Einbindung). Alle weiteren Rechte aus der Erklärung der Menschenrechte sind ebenfalls in den Artikeln 1 bis 6 meines Vorschlages aufgehoben.

Schluss und Perspektiven

Die von mir vorgeschlagenen „Neuen Menschenrechte“ sind ein Versuch, die Forderungen, die wir an die Politik richten, von idealistischen, schwer operationalisierbaren Idealen auf die Füße zu stellen. Die Menschenrechte sollen an die Grundbedürfnisse des Menschen anknüpfen. Dadurch wird ein neuer Blick auf die Welt geworfen. Und es werden völlig neue Forderungen erhoben.

Lasst uns dieses neue Instrument testen!

Geistesgeschichtlicher Parcours Ingolstadt: Fotos.

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„Die Verlierer sind die Bürger unserer Stadt“

03.05.2016 – 16:29

Der Stadtrat verabschiedete heute einstimmig die Bewerbung um das Digitale Gründerzentrum – Nur bei der Unterbringung im Kavalier Dallwigk gehen die Meinungen auseinander und es gab auch einige Gegenstimmen

Von Michael Schmatloch

Es ist viel von Bürgerbeteiligung die Rede dieser Tage. Hätte man dieses Verfahren in Anspruch genommen, um die gewünschte Bebauung des Gießereigeländes abzufragen, es sähe vermutlich völlig anders aus als es heute eben aussieht. Und vor allem gäbe es sicher Bereiche auf dem Gießereigelände, die den Ingolstädter Bürgern als Aufenthalts- und Erholungsort zur Verfügung stünden. Wie es der Stadtrat ja einst auch beschlossen hatte mit Grünanlagen, einer opulenten Donauterrasse und gastronomischen Anziehungspunkten.

Davon aber ist absolut nichts mehr übrig geblieben. Das Gießereigelände ist kein neues innenstadtnahes Viertel geworden, sondern eines, in dem die Ingolstädter wenig zu suchen haben. Von Studenten, Kongressteilnehmern und „Audi-Akademikern“ einmal abgesehen. Und nun eben auch von digital Gründungswilligen. Und von der viel zitierten Gastronomie auf dem Dach des Dallwigk, einem der schönsten Aussichtspunkte der Stadt, von der spricht man in CSU-Kreisen lediglich noch als einer „möglicherweise integrierbaren“ Gastronomie.

Genau das mahnte SPD-Stadtrat Manfred Schuhmann heute in der Sitzung des Stadtplanungsausschusses und auch in der anschließenden Stadtratssitzung an, als es um die Bewerbung für das digitale Gründerzentrum im Kavalier Dallwigk ging. „Ingolstadt vertut eine große Chance“, meinte Schuhmann und setzte noch einen drauf: „Walter Schober streckt seine Arme wie eine Krake aus.“ Und meint damit die Tatsache, dass sich die Technische Hochschule große Teile dieses Filetgrundstückes einverleibt hat. Und das jetzt mit dem digitalen Gründerzentrum im Kavalier Dallwigk zu einem für Schuhmann fatalen Ende bringt. „Das entspricht nicht dem, was wir 20 Jahre vorgesehen hatten“, meinte er. „Aus Ihrer Sicht ist dies das Optimale, aus unserer Sicht das Fatale“, sagte er in Richtung Regierungsbank.

Um keinen falschen Eindruck zu erwecken, neben der Mehrheitspartei und ihrem freiwählerischen Anhang sind alle Oppositionsparteien inklusive der SPD für das digitale Gründerzentrum, um das sich neben Ingolstadt auch Rosenheim und München-Land bewerben. Nur eben nicht im Kavalier Dallwigk. Und so stimmte der Stadtrat auch geschlossen für die Bewerbung um das Digitale Gründerzentrum, nicht aber für den Standort Kavalier Dallwigk. Obwohl CSU und sogar Bürgermeister Sepp Mißlbeck bis zuletzt versucht hatten, die Einstimmigkeit doch noch auch in diesem Punkt herbeizuführen.

Und es kam sogar noch zu einem kleinen Eklat im Stadtrat, als Bürgermeister Wittmann die Diskussion per Geschäftsordnung abbrechen lassen wollte. Und es gegen den vehementen Protest von Petra Kleine und auch den von Gerd Werding (FW) mit 27 zu 20 Stimmen auch schaffte.

Die Standortdiskussion ermunterte Manfred Schuhmann zu der generellen Kritik an der Nutzung  dieses „Filetgrundstücks europäischen Ausmaßes“, auf dem schon der Bau der Carissma-Forschungshalle eine Sünde gewesen sei. Immer seien auch die Kultur und die Allgemeinheit im Fokus gewesen. „Es geht nicht nur um die Entwicklung der Stadt, sondern auch um die kulturelle Entwicklung.“ Und die Verlierer in dieser Sache, das seien die Bürger von Ingolstadt.

Er plädierte für einen spezifischen Neubau für das Gründerzentrum, der schneller und wahrscheinlich auch billiger zu realisieren gewesen wäre. Und das müsse seiner Meinung nach auch nicht unbedingt in der Innenstadt sein. „Aber es geht Ihnen ja nur darum, das Dallwigk möglichst kostengünstig zu sanieren“, wetterte er im Ausschuss und im anschließenden Stadtrat und liegt damit sicher nicht ganz verkehrt.

Dass er nicht ganz schief liegt, formulierte Hans Achhammer (CSU) selbst: „Wir haben die einmalige Chance, das Dallwigk zu sanieren.“ Und appellierte an die Opposition, den Vorschlag mitzutragen, dass Kavalier an das Gründerzentrum zu vergeben.

Christoph Lauer von den Grünen brachte noch einen anderen Gedanken ins Spiel. Es sei das absolut richtige Projekt für Ingolstadt, aber für ihn eher zu klein gedacht. „Wir stellen uns vor, dass man größer denken und aus dem digitalen Gründerzentrum ein Leuchtturmprojekt werden lassen könnte.“ Nicht zuletzt deswegen ist auch er nicht überzeugt, dass das Dallwigk der ideale Ort ist. „Mit einem Neubau wären wir besser beraten gewesen.“

Auch die Grünen sehen im Dallwigk also – aus zweierlei Gründen sogar – nicht die optimale Lösung, wie Petra Kleine im Stadtrat noch einmal ausführte. Und sogar eher der falsche Ansatz, um den Wettbewerb zu gewinnen. „Wenn Sie das geschlossene Signal gesucht hätten, dann hätten Sie mit dem Planungen anders umgehen können und auf die zugehen müssen, die jahrelang ein Donaumuseum geplant haben“, so Petra Kleine in Richtung Oberbürgermeister, „zumindest hätten Sie Alternative überprüfen und über einen Plan B nachdenken müssen.“ Sie warf dem Oberbürgermeister schlechtes Management vor. Er habe damit viel Porzellan zerschlagen.

„Wir halten die baulichen Überlegungen für zu klein gedacht. Wenn ich auch baulich einen Leuchtturm daraus machen will, muss ich mir um die Gestaltung ganz andere Gedanken machen“, so Kleine weiter. Ein Architekturwettbewerb wäre eigentlich das gebotene Mittel.

Das unterstrich auch Achim Werner (SPD) im Stadtrat. Er ging sogar soweit, das Gründerzentrum auch zu installieren, selbst wenn Ingolstadt den Zuschlag der Regierung und damit die Fördergelder nicht bekommen sollte. Aber das Vorgehen der Stadt sei eben falsch gewesen. „Hätte man Geschlossenheit gewollt, dann hätte man es anders aufziehen müssen. Sie sind mit ihrem Vorgehen gescheitert“, sagte auch er dem OB, „wann immer ich höre, etwas wäre alternativlos, dann läuten bei mir die Alarmglocken.“ Das Dallwigk sei für ihn etwas, wo die Bürger jeden Tag hingehen können müssen.

Für Christian Lange (BGI)  ist es Zeichen des „Hauruckverfahrens“, das Dallwigk als sozusagen alternativlosen Standort für das Gründerzentrum zu verwenden. Und dass der Standort, wie er meinte, nicht der beste ist, das werde sich spätestens dann zeigen, wenn es schlicht zu eng wird, wenn dieses Gründerzentrum ein Erfolg werden sollte. „Sie sind schon mal wieder über einen ihrer Kardinalfehler gestolpert“, meinte Lange in Richtung Regierungsbank, „und der heißt Intransparenz.“ Lange schlug vor, die Entwicklungsmöglichkeiten auf dem Gelände wenigstens offen zu lassen und deswegen auf Kongresshotel und Kongresszentrum zu verzichten.

Eine eigentlich konsequente Forderung. Denn die diversen Nutzungen, denen das Gießereigelände gerecht werden soll, sind in der Tat überaus umfangreich und wohl nur zu realisieren, wenn keinerlei Entwicklung in der Zukunft mehr stattfindet. Weder von Seiten der Hochschule, noch von Seiten des digitalen Gründerzentrums. Und gerade diese in hohem Maße zukunftsorientierte Institution, die der Grundstein sein könnte für ein Ingolstädter „Silikon Valley“, wird mit der Entscheidung, es in den historischen Bau nebst Anbau zu pferchen, von Anfang an zum kleinkarierten Bauchladen degradiert.  Und der so genannte Bürger zur persona non grata auf diesem Areal, das einst als neues Stadtviertel gedacht war.

LdL + Migrantenprojekt + Prezi von Peter Ringeisen: Explosion?

Gegenwärtig erlebe ich dank Peter Ringeisen, Veronika Peters und Akinyi Bittner so etwas wie die Besteigung eines 8 Tausenders:
Das Prezi von Peter Ringeisen liefert die komplette Theorie zur Methode LdL sehr anschaulich und sehr aktuell!
Gleichzeitig aber liefert dieses Modell („Weltverbesserungskompetenz als Lernziel?“) nicht nur die Theorie zu LdL, sondern auch zu allen anderen Lebens- und Projektaufgaben. Beispielsweisie die Förderung und Integration von Asylbewerbern und Migranten über kulturell sehr anspruchsvolle Projekte, wie das Aufstellen und Präsentieren von Stationen über die Ingolstädter Geistesgeschichte.
Und da werde ich massiv von Veronika Peters und Akinyi Bittner unterstützt!

Asyl? Mehr davon!

Habe ich gerade in Facebook gepostet:

Ich freue mich unglaublich darauf: am kommenden Montag werden Zainab Mohammed (20) und ihr Bruder Youssouph (14) (aus dem Irak) die von Paul Polman (ü 70, aus Holland) erstellte Powerpointpräsentation über Ludwig den Gebarteten im Café International Stadttheater Ingolstadt (geleitet von Akinyi Bittner, Kenya) vorstellen. Nur wer seit Jahren an ähnlichen intergenerationellen und interkulturellen Projekten arbeitet, kann ermessen, was dieses Ereignis bedeutet!
Jean-Pol Martin (Frankreich, 73).

Unterforderung der Schüler und jetzt der Asylbewerber.

Andreas Seidl stellt fest:
„Guten Morgen zusammen. Ja es ist unglaublich wie diese zwei Geschwister aus dem Irak gestern Details aus der Ingolstädter Geschichte erzählt haben als würden sie schon immer in Ingolstadt wohnen. Dabei sind sie erst seit 8 Monaten (!!) in Deutschland. Jean-Pol Martin hat es verstanden eine Brücke zwischen sich den Jugendlichen und der Thematik zu finden. Zwei Dinge sind mir aufgefallen die wichtig sind um so ein Erfolgserlebnis beim Lernenden hervorzurufen: a) der Lehrer muss ein Experte auf dem Gebiet sein das er lehrt b) der Lehrer hat ein unglaubliches Vertrauen in das intellektuelle Potential seiner Schüler. Normalerweise würde man denken was macht ein Lehrer mit Menschen die gerade mal 8 Monate in Deutschland sind? Erste einfache Texte lesen oder Vokabelübungen. Jean-Pol macht etwas anderes: Er fordert die Schüler intellektuell so massiv und zeigt Ihnen so seine Wertschätzung . Ganz abgesehen davon haben wir bald mindestens zwei Fremdenführer aus dem Irak, die Bürgern Ingolstädter Geschichte näherbringen können.“

Er bezieht sich darauf:

Asyl: meine Arbeit im Café International

Auch wenn es absurd oder surreal wirkt: gestern habe ich den Inhalt dieser Seite mit Zainab Mohammed, 20 Jahre, aus dem Irak, und ihrem 14 jährigen Bruder eingeübt. Beide finden es sehr interessant und beherrschen es auch. Am kommenden Montag werden sie die weiteren Abschnitte der Ingolstädter Geistesgeschichte verinnerlichen.
Wieder zeigt sich, was ich bereits als Lehrer und Professor erlebt hatte: wir unterfordern unsere Kinder skandalös! Und wir unterfordern auch unsere Asylbewerber intellektuell skandalös. Andreas Seidl war dabei. Er kann es bezeugen! Andreas, kannst du bitte was dazu schreiben? Und du, Marius Müller, warst auch ganz kurz dabei. Kannst du ein paar Worte dazu schreiben?

Jean-Pol Martins Foto.

AK: „Was braucht der Mensch, um glücklich zu sein“: Tagesordnungen und Kurzprotokolle.

Tagesordnung 13.02.2016:
1. Berichte über die Hausaufgaben (Glückspotentiale erkennen und nutzen)
2. Festigung des Glücksmodells und der Terminologie
3. Vorbereitung: Neuronenverhalten – Netzsensibilität
https://jeanpol.wordpress.com/2016/01/30/torsten-larbig-ueber-neuronenverhalten-und-netzsensibilitaet/

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Kurzprotokoll Treffen 30.01.2016
Anwesend: 8 Teilnehmer

1. Berichte über die Hausaufgabe „Schaffung von Glücksstrukturen“. Es wurden ausführliche Aktivitäten entfaltet, insbesondere im familiären Bereich und im beruflichen Umfeld. Der Schwerpunkt lag auf der expliziten Anerkennung von Verhalten und „Leistungen“ von Familienmitgliedern. Ferner wurde vielfach das Glücksmodell direkt im Umfeld als Basis zur Eigenreflexion erläutert und zur Anwendung empfohlen. Darüber hinaus wurde aktiv in konfliktuellen Situationen Deeskalation engestrebt und erreicht. Schließlich wurde über systematisches und wiederholtes exploratives Verhalten berichtet. Aus meiner Sicht beachtliche Erfolge also.
2. Das Glücksmodell wird für die neuen Teilnehmern dargestellt (von Marius Müller) und anhand zalreicher Beispiele veranschaulicht. Die Terminologie wird erneut eingeübt, insbesondere „lange Inkubation, plötzliche Emergenz“, „Exploratives Verhalten“, die Busmetapher, die Gruppe als neuronales Netz. Ferner wurden Ereignisse aus der Stadtpolitik analytisch erörtert.
3. Hausaufgaben: die TN nehmen sich Konkretes vor, sowohl im familiären als auch im beruflichen Kontext. Dabei wird das Glückmodell offensiv nach außen kommuniziert und dessen Nützlichkeit anderen vermittelt.
Nächstes Treffen: 13.02.2016Vorbereitung: „Neuronenverhalten“ – „Netzsensibilität“:

Hervorragende Vorstellung der beiden Konzepte im Rahmen einer Ringvorlesung an der Universität…
jeanpol.wordpress.com

Tagesordnung 30.01.2016:
1. Berichte über die Hausaufgaben:
Ist es mir gelungen, Glückspotentiale in meinem Umfeld zu erkennen und zu nutzen (z.B anderen Anerkennung zukommen zu lassen)? Ist es mir gelungen, Selbstverwirklichungsräume für andere bereitzustellen?
2. Wiederaufgreifen des Glücksmodells: Terminologie festigen und neue Begriffe: „Komplexitätskompression“, „Neuronenmetapher“.
3. Arbeitsgruppen: Fortsetzung der begonnenen Projekte (Unglücksquellen identifizieren und minimieren, Glücksräume erkennen und ausbauen).

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Kurzprotokoll des Treffens am 16.01.2016:
Anwesend: 10 TN
1. Berichte über die Hausaufgabe:
„Erkenne Glückspotentiale in deinem unmittelbaren Umfeld, insbesondere die Möglichkeit, das Bedürfnis nach Anerkennung zu befriedigen.“
Zahlreiche überzeugende, glückbringende Erfahrungen werden beschrieben, insbesondere im familiären Bereich.
2. Wiederaufgreifen und Vertiefung des Glücksmodells. Die Begriffe werden erneut besprochen, insbesondere „Ressourcenorientierung“, „Exploratives Verhalten“, „Antinomien“, „Flow“, „Konzeptualisierung“, „Lange Inkubation, plötzliche Emergenz“, „Spermienmetapher“.
3. Hausaufgaben:
– Weiterausbauen der im Rahmen der letzten Hausaufgabe eröffneten Glücksfelder (z.B. in der Familie).
– Schaffen von Selbstverwirklichungsmöglichkeiten für Personen aus dem unmittelbaren Lebensraum.
4. Bildung von Arbeitsgruppen.
SprecherInnen der Arbeitsgruppen:
Marius Müller: Umfeld Schule
Juliane Martin: Umfeld Familie
Alexander Ens: Umfeld Freunde
Veronika Peters: Umfeld Unternehmen
Weitere Gruppen: Umfeld Kunst – Umfeld Politik – Umfeld Asyl

Nächstes Treffen: 30. Januar, 16-17:30 Uhr in Vroni’s Ratschhaus

Tagesordnung 16.01.2016:
1. Berichte über die Glücks-Schaffungs-Übungen
2. Anwendung der LdL-Terminologie in unterschiedlichen Kontexten (Vertiefung und Automatisierung)
3. Neuer Begriff: „Konzeptualisierung als Glücksquelle“
4. Bildung von Themengruppen: Familie – Arbeitsplatz – Schule – Politik – sonstiges

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Kurzprotokoll des Treffens am 02.01.2016:
1. Wiederholung und Vertiefung des Glücksmodells und der entsprechenden Terminologie. Insbesondere
– Exploratives Verhalten
– Der Mensch im Spannungsfeld antinomischer Bedürfnisse
– Die Liebe als Fixierung auf eine Quelle der Bedürfnisbefriedigung
– Lange Inkubation, plötzliche Emergenz
– Synergierausch
– Spermienmetapher
2. Aufgabe für das nächste Treffen:
Kleine Glücksschaffungsübungen in ausgewählten Lebensräumen (Schraubendrehen): Familie, Arbeitsplatz, Politische Aktionsräumen, Schule
Nächstes Treffen: 16.01.2016

Tagesordnung 02.01.2016:
1. Wiederholung der Zentralbegriffe: Maslow – Antinomien – Exploratives Verhalten – Lange Inkubation, plötzliche Emergenz – Regeln für die Durchführung von Internetprojekten
2. Neue Begriffe: Konzeptualisierung als Glücksquelle – Die Spermatozoidenmetapher
3. Planung der weiteren Schritte:
– LdL am Apian-Gymnasium: Marius Müller
– Geistesgeschichtlicher Parcours im Stadtmuseum: Jean-Pol Martin, Elizabeth Toro, Stephania Lorenz, Marius Müller

https://jeanpol.wordpress.com/2013/06/02/konzeptualisieren-gluck/

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Kurzprotokoll vom 19.12.2015:

1. Wir haben noch einmal definiert, welche Grundbedürfnisse Menschen haben und unter welchen Bedingungen Menschen glücklich sein können.
2. Wir haben konkrete Lebensräume definiert, in denen wir versuchen, glückförderliche Strukturen zu schaffen.
3. Marius Müller nimmt sich vor, das Glücksmodell in seinem Umfeld zu verbreiten und dafür zu kämpfen, dass im Apian-Gymnasium über LdL als Methode gründlich nachgedacht wird.
4. Anwesende, darunter Elizabeth Toro und Stephania Lorenz erklären sich bereit, bei der Gestaltung der geistesgeschichtlichen Parcours im Stadtmuseum mitzuwirken.
5. Das Phänomen „Lange Inkubation, plötzliche Emergenz“ wurde beschrieben und als Interpretationsinstrument verinnerlicht.
6. Die Basisregeln für erfolgreiche Internetprojekte wurden vorgetragen und verinnerlicht.
7. Nächtstes Treffen: 2.01.2016

Auf die Bedeutung von kontinuierlicher Mitarbeit („Dranbleiben“) wurde mehrfach hingewiesen!