Kongresshotel: der Kampf geht weiter!

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Augsburger Allgemeine: wenn Meitinger Schüler zu Lehrern werden.

Augsburger Allgemeine

Realschüler aus Meitingen demonstrieren an der Fronhofer-Realschule in Ingolstadt das Prinzip „Lernen durch Lehren“

Schwer beeindruckt haben 22 Schüler der achten bis zehnten Jahrgangsstufe der Realschule Meitingen in Ingolstadt. Die Meitinger waren mit ihrer Französischlehrerin Isabelle Schuhladen zur Fronhofer-Realschule in Ingolstadt gefahren, um dort den Eltern und Lehrern die komplexe Theorie der Unterrichtsmethode „Lernen durch Lehren“ vorzustellen und über ihre Erfahrungen damit zu berichten.

Der Begründer dieser Theorie, Professor Jean-Pol Martin, war ebenfalls anwesend. Ihm ging es besonders darum, dem Publikum vor Augen zu führen, welch großartige Leistung die jungen Leute gerade auf der Bühne darbieten.

Die Meitinger stellten in mehreren Fachvorträgen wichtige Begriffe vor. Dabei zeigten sie eine große Sicherheit auf der Bühne. Nachdem das Publikum auf diese Weise die Theorie kennengelernt und verstanden hatte, erläuterten Schüler die konkrete Umsetzung in der Praxis. Sie zeigten, wie die Schüler Schritt für Schritt lernen, selber eine Unterrichtsstunde zu planen und durchzuführen, und dass sie dabei sehr viel Kreativität zeigten, oft mehr als die Lehrer.

Die anwesenden Lehrer waren teils sehr skeptisch, was sich an unterschiedlichsten Nachfragen aus dem Publikum zeigte, wie zum Beispiel: „Wie kommt ihr als Schüler mit der Aufgabe und auch mit der Verantwortung klar? Seid ihr alle in der Lage, der Klasse fehlerfrei den neuen Stoff zu präsentieren?“ Die Meitinger Schüler entgegneten souverän, dass es durchaus erlaubt sei, Fehler zu machen. Wichtig sei nur, dass sie korrigiert werden – von Mitschülern oder den anwesenden Lehrern. Es soll mit- und voneinander gelernt werden.

Referenten und Zuhörer arbeiten in Gruppen zusammen

Um Eltern und Lehrern möglichst alle offenen Fragen beantworten zu können, die sich im Laufe des Abends angesammelt hatten, wurden Referenten und Zuhörer in Gruppen eingeteilt. Bettina Schaal und Benjamin Zucker, beides Lehrkräfte an der Realschule Meitingen, erklärten anschließend das Prinzip „Lernen durch Lehren“ im Fach Erdkunde.

Am Ende der Veranstaltung bekamen die Schüler ein großes Lob von der Schulleiterin der Realschule in Ingolstadt, Silvia Retzer: „Es ist eine ganz tolle Sache, was die Schüler hier auf die Beine stellen!“ (AL)

LdL: Tribute to Reinhard Kahl!

Schade, dass Leute wie Hüther nie konkrete Methoden nennen. LdL ist inzwischen so bekannt, dass er oder auch andere fernsehpräsente Personen, auf LdL hinweisen könnten. Es ist zwar hilfreich, immer wieder dieselben Forderungen (beispielsweise als Gehirnforscher) zu stellen, aber viel besser wäre es, auf die Methoden hinzuweisen, die diese Forderungen schon lange erfüllen. Der einzige bekannte Publizist, der immer wieder auf LdL hingewiesen hat, ist Reinhard Kahl (es empfiehlt sich auch, die Kommentare zu lesen – es werden alle kritischen Fragen gestellt und beantwortet). Man könnte den Eindruck gewinnen: alles schon mal gewesen!
http://www.zeit.de/online/2008/43/schueler-lehrer

Man lernt am meisten, wenn man sein Wissen anderen erklärt. Warum wird in Schulen kaum danach gehandelt? Vierter Teil einer Spurensuche im Bildungstal.

90 Minuten, um Ingolstadt zu verstehen. Bericht von Michael Olma.

Der in Paris geborene (emeritierte) Professor (Didaktik und Methodik) Jean-Pol Martin (sein Blog) brennt lichterloh für die Dinge, denen er sich annimmt. Zu seinem Abschied von der Universität Eichstätt schrieb der Donaukurier: “Jean-Pol Martin ist eine der schillerndsten Persönlichkeiten der deutschen Bildungslandschaft“. Jeder der ihn kennt, weiß was ich und die Zeitung meinen.

Jene, denen dieses Vergnügen(!) bisher noch nicht vergönnt war, bedürfen dazu nur wenig. Seit einiger Zeit nämlich, bietet Martin – neben unzähligen anderen Aktivitäten – eine Stadtführung an. Er nennt sie “90 Minuten um Ingolstadt zu verstehen“. Sein leidenschaftliches(!) Augenmerk dabei: Die Ingolstädter Geistesgeschichte.

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Die Führung ist unbezahlbar. Das gilt ein- und zweideutig! Interessenten melden sich einfach per E-Post bei ihm.

Ich garantiere selbst waschechten Schanzern Neuland. Auf dass die Verrückten die Dinge weiter voranbringen! Wir waren am Ende jedenfalls illuminiert… Ein herzliches Dankeschön dafür Jean-Pol!

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Quelle: Blog von Michael Olma

LdL-Basics Dezember 2014

Als Einstieg:

„Was Menschen brauchen, um glücklich zu sein“ (Anthropologische Basis, Video 40 Minuten)

Dann:

Vier Aufsätze (davon zwei kurze Blogeinträge).

Sie klingen zunächst furchtbar kompliziert wegen der Terminologie (=Begriffe), aber wenn man diese Fremdwörter verstanden hat, ist das ganz einfach. Schüler aus der Realschule in Meitingen haben die Artikel verstanden und die Inhalte ihren Lehrern im Rahmen eines LdL-Tages vermittelt (siehe Fotos unten).

Also:

1. Ein absolutes Muss:

„‚Weltverbesserungskompetenz‘ als Lernziel?“ (aufsatz2002-2(2))

2. Nächster Schritt:

„Konzeptualisierung als Glücksquelle“

3. Nächster Schritt (sehr komplizierte Terminologie, einfache Gedanken)

„Klassenraumdiskurs“

4. Für Fortgeschrittene:

„Lernziel Partizipationsfähigkeit und Netzsensibilität“

5. Überblick über die ganze Theorie

Wer sich in meine Theorie eineinbartein will, kann das Glossar durcharbeiten.

Das wär’s!

Und jetzt schön weiterverbreiten nach dem Prinzip LdL! Viel Spaß dabei!!!

Falls jemand eine Übersicht für einen Vortrag braucht, sollte er diese Vorlage verwenden.

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Isabelle Schuhladen Le Bourhis Foto

Flow

Flow-Erlebnisse

Für die Ingolstädter, die meine Ideen verbreiten wollen.

Vier Aufsätze (davon zwei kurze Blogeinträge).

Sie klingen zunächst furchtbar kompliziert wegen der Terminologie (=Begriffe), aber wenn man diese Fremdwörter verstanden hat, ist das ganz einfach. Schüler aus der Realschule in Meitingen haben die Artikel verstanden und die Inhalte ihren Lehrern im Rahmen eines LdL-Tages vermittelt (siehe Fotos unten).

Also:

1. Ein absolutes Muss:

„‚Weltverbesserungskompetenz‘ als Lernziel?“ (aufsatz2002-2(2))

2. Nächster Schritt:

„Konzeptualisierung als Glücksquelle“

3. Nächster Schritt (sehr komplizierte Terminologie, einfache Gedanken)

„Klassenraumdiskurs“

4. Für Fortgeschrittene:

„Lernziel Partizipationsfähigkeit und Netzsensibilität“

5. Überblick über die ganze Theorie

Wer sich in meine Theorie eineinbartein will, kann das Glossar durcharbeiten.

Das wär’s!

Und jetzt schön weiterverbreiten nach dem Prinzip LdL! Viel Spaß dabei!!!

Falls jemand eine Übersicht für einen Vortrag braucht, sollte er diese Vorlage verwenden.

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Isabelle Schuhladen Le Bourhis Foto

Flow

Flow-Erlebnisse

LdL-Tagung in Münster: Bericht von Marc Schakinnis.

LdL als didaktische Haltung: Ein Rückblick auf die LdL Tagung in Münster

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Im Anschluss an die beiden ldlmoocs im Frühjahr und im Herbst dieses Jahres fanden sich auf Einladung von Prof. Dr. Hans Joachim Jürgens LdL Interessierte zu einer Tagung am Germanischen Institut der Universität in Münster zusammen. Der LdL Entwickler Prof. Dr. Jean-Pol Martin stellt zur Eröffnung das Menschenbild hinter LdL vor. Sein Glücksmodell, mit der Theorie, das Menschen Informationen als „Futter“ brauchen, um bei deren Verarbeitung (also dem geordneten Einfügen der Informationen in das eigene kognitive Schema) Glück zu empfinden sorgte (erwartungsgemäß) schon durch seine Begriffswahl für kontroverse Diskussionen.   Dies liegt unter anderem daran, dass Begriffe wie Glück, Kontrolle oder Ideologie im allgemeinen und im wissenschaftlichen Sprachgebrauch sehr unterschiedliche Bedeutungen haben. (Anmerkung: Daher gilt für wissenschaftliche Arbeiten auch immer, das zentrale Begriffe definiert werden sollten, um deutlich zu machen in welchem Kontext der jeweilige Begriff in der eigenen Schrift verwendet wird.) Jean-Pol geht in seiner Theorie davon aus, dass der Prozess der Informationsverarbeitung glücklich macht. Um diesen Prozess im Unterricht in Gange zu setzen und stetig aufrecht zu erhalten, sollte man als Lehrender seinen Lernenden stets spannenden und an die eigenen kognitiven Schemata anschlussfähigen Stoff anbieten. Anbieten ist hier das bessere Wort als präsentieren, denn genau so funktioniert LdL. Der Stoff wird den Schülern/ Lernenden (je nach Bildungsraum) angeboten, didaktisieren und vermitteln sollen sie ihn selbst. Der Lehrer bieten im Vermittlungsprozess Unterstützung und sorgt (nur falls nötig) am Ende einer  Lehreinheit als Garant für ein Gesamtverständnis. Der Vermittlungsprozess wird soweit wie irgend möglich den Lernenden überlassen. Das diese Unterrichtsart sehr aktivierend auf die Schüler wirkt bestätigt auch die Aussage des gestern vom Deutschen Lehrerpreis (http://www.lehrerpreis.de/?id=23) zum Lehrer des Jahres in Berlin gewählte Herr Robert Heinrich, tätig am Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium, Berlin, der sagte, die beste Unterrichtsstunde ist die, in der der Lehrer gar nichts sagen musste, dann haben die Schüler selbst das Lernen übernommen ( so gesagt im Bericht der rbb Abendschau vom 01.12.2014). Hier  geht es weiter…