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Jens Eichert: Denken ist Glückssache.


j.m.eichert

_Denken ist Glückssache_
🍀
Im sprichwörtlichen Kontext ist diese Aussage eher negativ behaftet.
😕
Im Kontext der NEUEN MENSCHENRECHTE ist es eine positive, wissenschaftliche Erkenntnis.
😃
Das selbstständige Denken fördert u.a. das persönliche Sicherheitsgefühl und unterstützt die Fähigkeiten zur Selbstverwirklichung.
🤩
Grundlagen eines Glückszustandes.
🥰
Damit das Denken nicht dem Glück bzw. Zufall überlassen wird, können wir Kinder und Jugendliche von Beginn an darin fördern, sich selbst und ihre Umwelt zu verstehen und ihnen alle nötigen Informationen zukommen lassen, die sie für die Konzeptualisierung und das eigenständige Denken brauchen.
💪🏼😎
Das Grundbedürfnis „Denken“ als menschliches Recht – 1.Artikel NMR
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39 Min.

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Freu mich schon darauf, wenn Du das erste Coaching zu dem Thema machst😉🍀🙏


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9 Antworten zu “Jens Eichert: Denken ist Glückssache.”

  1. Um sich jene Begrenztheit einer didaktischen Einflussnahme auf unser Denken bewusst zu machen, bleibt es meiner Meinung nach allemal zielführender, das Denken als einen ungleich subjektiviert geprägten, intimen Reflex unseres Seins zu kategorisieren; anstelle sich eben rhetorisch simplifizierend des Volksmundes zu bedienen, welcher dem Denken anmaßend immer ein Richtig und ein Falsch beimessen möchte; und dessen jeweilige Eintrittswahrscheinlichkeit lakonisch dem Glück anheimstellen will. Was hierzu wiederum unbedarft die Anschlussfrage herausfordert: Kann man Glück überhaupt denken (und was braucht es dazu)? Auch hierzu bezeichnend, und damit die thematische Varianz herausstellend, arbeitet beispielsweise Leo Tolstoy gleich zu anfangs in dessen Roman „Anna Karenina“ heraus, dass uns das Glück im Leben immer relativ uniformiert begegnet, wohingegen uns das Unglück mannigfaltig facettenreicher begegnet; was uns sein Verstehen oftmals erschwert und nicht weniger oft in eine Herausforderung hinein mündet.

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  2. Wir können schlechterdings nur etwas ausloten wollen, was wir indizienhaft innerhalb der Grenzen unseres Denkens und unseres Bewusstseins annehmen. Diese Erkenntnis ordnet sich der Ganzheit unseres Verhältnisses zur Wahrnehmung unter und ist von essenzieller Bedeutung für unsere fortwährende Selbstverwirklichung. Demzufolge sollte das Denken auch unsere individualisierten Grenzen kennen. Martin Heidegger sprach kontextuell hierzu einmal von der Erfahrung am Denken.

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  3. Womöglich erweist es sich ja als konsensual, in der Herkunft unseres Denkens eine evolutionäre Mitgift zu erkennen, aus welcher, als dessen vornehmstes Substrat, eben unser Verstand hervorgeht; welcher wiederum als Regulativ auf unsere ständig umtriebige Gedankenwelt einwirkt. René Descartes (1596-1650) berühmter Ausspruch „Ich denke, als bin ich“ als Postulat dafür, dass unser ständiges Denken nur die Reflektiertheit unserer Wirklichkeitswahrnehmung ausdrückt, bleibt damit auch weiterhin unwidersprochen aussagefähig. Dieser evolutionär-prozessuale Vorgang hat sich sodann infolge unserer Gabe an der Weitergabe von Wissen derart verselbstständigt, dass das Fortschrittstempo daran evolutionsgeschichtlich ohne Gleichen bleibt. Dieses Alleinstellungsmerkmal führt uns nur allzu leicht in Versuchung, das menschliche Denken dem ganzheitlichen Verstehen der Evolution abzusondern. Umgangssprachlich begegnet uns hierzu diese alltäglich synonyme Nähe zu etwa seinen Verstand gebrauchen, seinen Geist anstrengen, sich etwas vorstellen, etwas meinen, etwas annehmen, nachdenken oder gar grübeln; was letztendlich nicht nur die Vielfältigkeit unseres Denkens unterstreicht, sondern auch dessen Individualisiertheit hervorhebt. Ein natürliches Menschenrecht auf das Denken ordnet sich daher, meines Erachtens, dem Recht auf körperliche Unversehrtheit und dem Recht auf eine freie Persönlichkeitsentfaltung längstens unter.

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  4. Damit kämen hier, glaubt man Darwins 1872 erschienene „Theorie des evolutionären Erbes“, sogleich zwei evolutionäre Mitgiften zum Tragen; nämlich die Freude und das Denken. Wohingegen ich hier eher, von Skepsis und Unwissenheit gleichermaßen beeinflusst, und dabei einer notorischen Tradition folgend, im plakativ dargebotenem Neuen stets das Alte suche; und oftmals auch antreffe.

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