Grundrechte Artikel 1: Das Recht zur Konzeptualisierung

Grundrechte Artikel 1 (Vorschlag)

Zentrales Grundbedürfnis des Menschen ist das Denken (Informationsverarbeitung und Konzeptualisierung).
Es müssen alle Bedingungen geschaffen werden, damit alle Menschen Zugang zu Informationen und zur Möglichkeit der Konzeptualisierung erhalten. Von dieser Voraussetzung hängt die Würde des Menschen ab. Und sein Glück.

 

______________________________________

Begründung:

Ausgangspunkt: Artikel 1 (aktuell): Die Würde des Menschen ist unantastbar

Prämisse: Kriterium zum Menschsein ist die Selbstreflexivität. Voraussetzung für menschliche Würde ist also die Selbstreflexivität

1. Wenn die Würde an die Selbstreflexionsfähigkeit gebunden ist, dann ist jede Maßnahme, die die Reflexionsfähigkeit stützt, im Sinne der Menschenwürde.
2. Die Reflexionsfähigkeit (kognitive Prozesse, Konzeptualisierung) hängt von der Qualität der verarbeiteten Informationen ab. Die Konsequenz ist, dass Menschen das Recht auf maximalen Zugang zu relevanten Informationen zukommt (Grundrechte Artikel 5)
3. Da Denken und Handeln eng verbunden sind (ohne Handeln, kein Denken) muss das Recht auf partizipatives Handeln einen hohen Status erhalten.

Anmerkung: In der Philosophie wird die Vernunft als Kennzeichen des Menschseins genannt. Insofern hängen Würde und Vernunft zusammen. In meinem Vorschlag wird Vernunft durch einen kognitionspsychologischen Begriff (Konzeptualisierung) ersetzt.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: