LdL mit neuen Medien. Urs Henning.

1.6  Lernen durch Lehren mit Neuen Medien (#EDchatDE vom 06. Mai 2014) von Urs#EDchatDE vom 06. Mai 2014

„Lernen durch Lehren“ wurde in den 1980er-Jahren vom Eichstätter Französisch-Didaktiker Jean-Pol Martin entwickelt. Nun ist diese Unterrichtsmethode als Thema für den #EDchatDE gewählt worden. Jean-Pol Martin hat den folgenden einleitenden Text verfasst und die damit verbundenen Links zur Vorbereitung auf den Chat bereitgestellt. Er hat auch mitdiskutiert.

„Lernen durch Lehren“ (LdL) geht davon aus, dass Menschen danach streben, Lerninhalte selbstständig zu verstehen, in handliche Wissenspakete zu schnüren und weiterzuvermitteln. Die Aufgabe des Lehrers ist es, anspruchsvolle Inhalte anzubieten und für eine Situation zu sorgen, die den oben beschriebenen Prozess ermöglicht. Im üblichen Klassenunterricht gelingt es, indem der Lernstoff in kleinen Portionen auf alle Schüler verteilt wird. Die einzelnen Arbeitsgruppen didaktisieren ihre Abschnitte und vermitteln sie ihren Mitschülern. Seit dem Web 2.0 ist das Klassenzimmer zur Cloud ausgeweitet und sowohl die Fülle der zu bearbeitenden Inhalte als auch die Didaktisierungstechniken sind spektakulär angestiegen. Jeder wird zum Lerner/Lehrer. Allerdings funktioniert das nur, wenn der Ausgangssatz (die Prämisse) stimmt. Will der Mensch wirklich Lerninhalte verstehen und weiterleiten?“

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1985: Paradigmenwechsel im Unterricht!

Bereits 1985 habe ich – ohne mir dessen bewusst zu sein – den Paradigmenwechsel in der Unterrichtstheorie und  -praxis zu den Neurowissenschaften und zur Bedürfnisforschung vollzogen.

Mit allen Konsequenzen:

(Aus: „Zum Aufbau didaktischer Teilkompetenzen beim Schüler – Fremdsprachenunterricht auf der lerntheoretischen Basis des Informationsverarbeitungsansatzes.“ Gunter Narr: Tübingen, 1985)

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