Petra Kleine: wir sind auf Experten angewiesen

Quelle: Petra Kleine

Gerade der Laie, selbst als Entscheider kann sich auf dem Plan nicht vorstellen, wie voll etwas wird. Man ist auf die Experten angewiesen. Erst wenn gebaut ist, bekommt man selbst eine gute Einschätzung, kann man sich selbst ein Bild machen. Was auf dem Rahmenplan gut aussah, hat sich jetzt als eng und hoch bebaut erwiesen, teilweise „schluchtig“. Die jetzt noch freien Flächen ziwschen Dallwigk und neuer THI tun dem Auge, der Seele, dem Gelände sehr gut … Ein schwieriges Problem, weil es eine hochattraktive und wichtige stadtnahe Fläche ist, dahinter ohne hin gleich das Glacis …. was freilassen, was bebauen – noch ist das Hotel nicht gebaut: es wird das Gelände noch einmal nachhaltig verändern und verriegeln (ich benutze ausdrücklich diesen wertenden Ausdruck)

Quelle: Petra Kleine: Ein Zurück zu Kühn/Malvezzi wird es nicht geben

Ein Zurück zur Fassade von Kühn/Malvezzi wird es nicht geben können. Hier Argumente dazu. Doch zuerst: Warum stelle ich das fest. Viele der BürgerInnen, die wir um Unterstützung gefragt hatten, wären mit Kühn/ Malvezzis Entwurf zufrieden gewesen. Ihm wurde nicht nur Grandezza (Gest.beirat) bescheinigt, er nahm sich und seine baulichen Elemente (Fenster, Farben, Dachgeschosse) sehr zurück und präsentierte sich als ein gut geformter Baukörper, der dem Schloss seine Dominanz lassen wollte. Der Wunsch/ die Forderung ist jetzt, wenigstens im Stil von KM zu bauen. Das wird definitiv nicht möglich sein.
1. der neue Entwurf hat 30% mehr Zimmer, die der neue Investor und der Betreiber jetzt fordern: 215 Zimmer statt vorher 160. jedes Zimmer mindestens 1 Fenster und so ergeben sich.
2. andere Baumassen, andere Baugestalt. Das Hotel wird breiter, vorauss. höher, auf das Kongresßzentrum kommen Aufbauten: was vorher im Hotel war, kommt nun dort aufs Dach.
3. War vorher das Ziel formuliert: ein Bau der sich zurücknimmt, so gilt jetzt: das Gebäude muss repräsentativ wirken. Das zeigt sich auch optisch: die Femster werden größer und bekommen Gitter ( frz. Fenster). die Fenster in den beiden OG treten heraus und werden schmale Gauben, das Dach geht nicht zurück, sondern kommt nach vorn, zeichnet fast eine gerade Linie.
Der Entwurf vom April 2015 hat k e i n e der gestalterischen Ideen von Kühn/ Malvezzi aufgenommen. Ein Ergebnis, das diesem Fassadenentwurf auch nur nahekommt wird es nicht mehr geben können.

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