Sabine Strauss: LdL erfordert Übung!

Sabine Strauss:

LdL erfordert Übung – sowohl von Schülern, als auch vom Lehrer. Vielleicht funktioniert in einer Klasse das Aktive Zuhören wunderbar, trotzdem sind sich die Schüler zu unsicher, was ihre Inhalte betrifft. Oder ungekehrt. Oder…
In einer Schulstunde mü
ssen viele kleine Rädchen – einer Klasse entsprechend – neu justiert werden, jeder Lehrer weiß das, so extrem wie bei LdL habe ich das aber noch nie erlebt. Für mich ist das allerdings ein Qualitätsmerkmal und nichts anderes, als die logische Konsequenz aus einem schülerzentrierten Unterricht.
Meine Zwischenbilanz aus dem letzten und diesem Schuljahr aus fünf Klassen (10, 11 und 12), die ich gerne zur Diskussion stelle und die zunächst nur den Einstieg in den Unterricht mit LdL betrifft :
• Die ersten LdL Stunden mit den Schülern gemeinsam vorbereiten,
um Fragen zu klären, sowohl was die Inhalte, als auch die
Vermittlungstätigkeit betrifft
• LdL als Hausaufgabe nur mit kleinen, sehr überschaubaren
Inhalten
• Schüler teilhaben lassen: LdL Theorie besprechen
• Sich seiner Lehrerrolle immer bewusst sein:
Für Empathie den lehrenden Schülern gegenüber sorgen (Tipps
geben, wie unaufmerksame Schüler z.B. durch direkte Ansprache
wieder mit „ins Boot“ geholt werden können, Lautstärke in der
Klasse thematisieren, etc.)
Unterbrechen, wenn Schüler ihre Rolle missverstehen und ein
Referat halten, zur Not vormachen oder in der Klasse nachfragen,
wie die Aufgabe besser gelöst werden könnte.
• Schlecht vorbereitete Schüler den Unterricht trotzdem halten lassen,
ohne diese vorzuführen (d.h. mit viel Unterstützung)
• Nicht entmutigen lassen, wenn LdL nicht gleich „einschlägt“: Mit der
Klasse bzw. dem Kurs darüber sprechen, was Schwierigkeiten
bereitet – es sind häufig nur Nuancen, die geändert werden müssen

Was meint ihr?

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