Was mich gerade besonders freut (spannagel)

Quelle

Dörte: Hast du für das, was du tust, eigentlich Vorbilder – seien es Menschen oder Projekte –, an denen du dich orientierst?

Christian: Ich lerne gerne „am Modell“: Ich schaue, was andere machen, und wenn mir das gefällt, mache ich das auch. Jean-Pol Martin ist ein solches Vorbild. In vielem, was ich tue, kopiere ich ihn eigentlich nur. Oder ich denke, dass ich auf eine kreative Idee gekommen bin, und dann zückt er ein Beispiel von vor zehn Jahren raus, bei dem er genau das schon gemacht hat. Dinge werden neu erfunden, das ist ganz normal. Manchmal frage ich mich, welche Idee überhaupt von mir selbst ist. Es ist kein böser Wille dabei, aber es gibt Situationen, in denen freue ich mich über eine eigene Idee, und später merke ich, dass ich das eigentlich von jemand anders habe. Das ist dann schon ein bisschen enttäuschend – ich bin doch sooo toll! :-) Im Ernst: Man darf sich selbst nicht zu ernst nehmen. Soziale Netze dienen doch der gemeinsamen Entwicklung, und die persönliche und die gemeinsame Entwicklung sind untrennbar miteinander verbunden, wenn man sich in Sozialen Netzwerken öffnet.

4 Antworten

  1. Modelllernen ist das natürlichste der Welt. Das tun wir alle von frühesten Kindesbeinen an. Anhand des Verhaltens der Kinder kann man oft direkt auf das Modell rückschliessen. Landläufig nennen wir es dann Kinderstube.

    Auch der erwachsene Mensch lernt solange er lebt. Zum Glück begegnen wir „Modellen“ die wir kopieren können rsp. sollen, müssen. In diesem Rahmen hier heissen sie eben Jean-Pol, Spannagel usw. Aber der einzelne muss in der Lage sein, die guten Modelle zu erkennen und das hat wohl mit der je eigenen Ausstattung zu tun, die ich andernorts beschrieben habe.

  2. @Anita
    Sich selbst als modell für relevante andere zu erleben ist ein großes glück und motivation, das gesamte lebensprojekt bis zuletzt erfolgreich durchzuführen. Das trägt einen, auch (oder gerade) in schwierigen phasen.

  3. Verstehe sehr gut!
    Darfst mit absoluter Berechtigung stolz darauf sein.

  4. @anita
    Ja, das erlebt nicht jeder wissenschaftler!:-))

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