Christian Spannagel und die Ökonomie der Aufmerksamkeit

Christian Spannagel über seine Gothic-Erscheinung:

„(…) Natürlich kokettiere ich auch gerne damit wie beispielsweise hier im Video mit Graf Zahl oder bei einem Video zu unserer MOOC-Bewerbung (Achtung: schon gevoted? Wir brauchen eure Stimme!). Ich nutze die Strangeness für die Gewinnung von Aufmerksamkeit. Ich müsste ja nicht unbedingt das vampirige Zylinderbild im Web verwenden, aber dadurch macht man neugierig, und Menschen treten mit mir in Interaktion. Jean-Pol Martin hatte es mal auf den Punkt gebracht: Durch Aufmerksamkeit erhält man zahlreiche Impulse von außen und man gewinnt Menschen für die punktuelle oder längerfristige Zusammenarbeit an gemeinsamen Zielen. Problematisch daran ist: Die Grenze zur gefälligen Selbstdarstellung ist schnell überschritten. Das passiert mir ab und zu (tut mir leid). Aber ich übe ja auch noch. (…)“

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Gesamtwerk: „Kollektive Wissenskonstruktion“

Vielleicht sollte ich darauf hinweisen, dass LdL die “Krone” eines Gesamtwerkes ist, an dem ich 30 Jahre lang gearbeitet habe. LdL liegt ein modernes anthropologisches Modell (insbesondere Maslow) zugrunde und beschreibt am Beispiel des Französischunterrichts alle Phasen eines aktiven Lernprozesses von der Unterstufe (meine Dissertation) über die Mittelstufe bis zur Oberstufe und zur Universität (meine Habilitationsschrift + unzählige Videos). Selbstverständlich wurde seit dessen Aufkommen auch Web20 zentral einbezogen. Das Gesamtwerk könnte den Titel tragen: “Kollektive Wissenskonstruktion von der Wiege bis zur Bahre”.