Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum in Ingolstadt, sagt Angelika Wegener-Hüssen!

Der Mangel an Baugrundstücken ist immer wieder Thema im Stadrat. Dabei geht es jedoch fast immer um Bauland für Wohneigentum. Aus dem Blick verschwindet oft die Notwendigkeit verstärkt auch Wohnungen für Ingolstädter mit kleinem Einkommen und Sozialwohnungen für bedürftige Menschen zu bauen. Die Anstrengungen der gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaften reichen allein nicht aus, um den Bedarf zu decken. Nur 100 neue Wohnungen jährlich und über 3000 Antragsteller auf den Wartelisten zeigen ein Missverhältnis, das behoben werden muss. Besonders schwierig ist nach Aussagen der Beratungsstellen die Situation für junge schwangere Frauen und alleinerziehende Mütter. Zwei große Neubaugebiete entstehen in den nächsten Jahren in der Stadt: auf dem ehemaligen Pioniergelände und am alten Krankenhaus in der Altstadt. Hier sollten von der Stadt auch Grundstücke für bezahlbare Mietwohnungen bereit gestellt werden. Gleichzeitig wäre in diesen guten Lagen eine urbane Mischung von allen Bevölkerungsgruppen gegeben mit Studenten, Normal-, Gering- und Gutverdienern und eine unerwünschte Ghettobildung beim Sozialwohnungsbau wäre so vermieden.

Veröffentlicht in Blickpunkt Wochenende 9/10.06.2012

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: