Was ich brauche.

Resume Auf Aristoteles gestützt (Eudämonie) möchte ich in den mir noch zur Verfügung stehenden Jahren das Glück (meines und das meiner Mitmenschen) mehren. Dazu brauche ich folgendes:

1. Senioren als Paten für 7 bis 12 Jährige

Im Augenblick erlebt Ingolstadt einen großen Zustrom von Menschen aus dem ehemaligen Yougoslavien dem Irak, dem Iran, aber auch aus Griechenland, Portugal und Spanien. Dies liegt an der besonders guten Arbeitsmarktsituation in Ingolstadt. Meist können die Eltern nur sehr notdürftig Deutsch, sie sind ohnehin beruflich stark eingespannt. Die Kinder zwischen 2 und 6 sind im Kintergarten gut untergebracht und lernen deutsch. Die älteren, zwischen 7 und 12, sind eingeschult, aber sie haben noch Probleme mit der Sprache und können von den Eltern keine Untersützung bekommen. Wir brauchen Freiwillige, die wöchentlich 2 bis 3 Stunden bei den Hausaufgaben helfen oder mal ein Kind mit in eine Sportveranstaltung, ins Kino oder in ein Museum mitnehmen.  Einbezogen sind folgende Stadtteile: Augustinviertel, Konradviertel und Piusviertel.  Das Treffen der nächsten „Senioren-Kerngruppe“ findet am 31.03. um 12-13Uhr im Bürgerhaus (Alte Post) Raum A8 statt.

2. Junge Menschen mit MH (=Migrationshintergrund!:-)) für das Ingolstädter Theater

Kathrin Lehmann ist Theaterpädagogin am Ingolstädter Stadttheater. Natürlich erfreuen sich ihre Angebote eines großen Zuspruchs, aber die Interessenten stammen fast alle aus demselben Milieu: junge Gymnasiasten aus eingesessenen Deutschfamilien. Sie hat nichts gegen diese Zielgruppe, aber in einer Stadt mit 43% Bürgern mit MH wäre es belebend und aufregender, wenn ein entsprechender Anteil von MH-Jugendlichen mitmachen würden. Ingolstadt ist bunt! Right now braucht sie 6 Jugendliche ab 13 bis 18 für ein spannendes Projekt in Augsburg. Bitte an mich melden, ich leite es weiter, oder direkt an sie! Und für weitere Projekte braucht sie natürlich eine Menge Leute!

3. Junge Menschen mit MH für mein Modul „Ingolstadt-Expertise“

Im Ingolstädter Stadtrat sitzt ein einziger Bürger mit Migrationshintergrund. In einer Stadt mit 43% Zuwanderern wäre es sinnvol und für die Zukunft gesund, wenn ein entsprechender Anteil an MH-Bürgern im Stadtrat aktiv wären. Unsere MH-Freunde müssen unbedingt mitmischen bei der Zukunftsgestaltung unserer Stadt die auch ihre ist! Die Eltern meiner Frisösin Fatma stammen zwar aus Ankara, aber sie ist hier geboren. Ich wurde in Paris geboren, aber ich bin jetzt ein 200 prozentiger Ingolstädter. Wir wollen mitreden bei der Entwicklung unserer Stadt. Mein Modul „Ingolstadt-Expertise“ soll MH-ler zwischen 18 und 30 soweit über die zentralen Aspekts unserer Stadt informieren, dass sie Interesse für die Kommunalpolitik entwickeln und rasch partzipieren, z.B. indem sich sich in den bestehenden Parteien engagieren.

Fazit Unser Glück hängt stark von der Umwelt ab, in der wir uns bewegen. Diese Umwelt können wir aktiv verändern, damit wir uns heute und morgen in ihr wohlfühlen. Und diese Umwelt heißt Ingolstadt.

2 Antworten

  1. Lieber Jean-Pol,
    das ist ein ehrgeiziges Unterfangen. Ich wünsche dir viel Erfolg.
    Ich sehe in Deinem Vorhaben einen Modellcharakter. Mögen den andere auch erkennen.

    Viele Grüße
    sendet
    Herbert

  2. Danke Herbert für deinen Zuspruch (von Anfang an!). Ohne deine Unterstützung und die einiger anderen sehr wichtigen Personen, wäre ich steckengeblieben und jetzt wohl sehr unglücklich!:-))

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