Aristoteles‘ Glücksethik

Entspricht ganz und gar dem von mir in Anlehnung an Maslow entwickelten Menschenbild.

Aus: Tom Morris, 2003,  S. 127

Anhänger der Philosophie von Aristoteles stellen sich das Glück mehr als Aktivität vor, bzw. als eine immer wiederkehrende Teilnahme an etwas, was  Erfüllung mit sich bringt. Echtes Glück und echte Erfüllung sei sozusagen ein Nebenprodukt einer Lebensweise, die der Wohlfahrt des Menschen förderlich ist. Das Glück ist an die Tugend gebunden. Das Glück entspringt der Entdeckung des eigenen Selbst, der Entwicklung der eigenen  Talente und des Einsatzes dieser Talente für den allgemeinen Nutzen anderer wie auch der eigenen Person.

Das moralisch Gute ist demnach die Eigenschaft, echtes Glück, Erfüllung im Leben und die Wohlfahrt des Menschen zu ermöglichen. Ein guter Mensch ist jemand, der das Ziel verfolgt, das Glück und die Wohlfahrt seiner selbst wie auch das der anderen zu befördern. Ein gute Handlung ist eine Handlung, die in diese Richtung zielt. Eine gute Eigenschaft des Menschen oder ein guter Charakterzug ist dasjenige Merkmal, das auf dieses Ziel gerichtete Handlungen ermöglicht.

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