Integration über Miniprojekte. Keine a priori!

In einer multikulturellen Gesellschaft mit unterschiedlichen Wertvorstellungen passiert es oft, dass man mit einem Menschen gut zusammenarbeitet und plötzlich feststellt, dass er kulturbedingt Sitten gutheißt, die man heftig ablehnt, zum Beispiel Frauenbeschneigung oder Zwangsehe. Es wäre verfehlt, die Zusammenarbeit einzustellen, denn wie soll Integration gelingen, wenn Kontakte unterbrochen werden? Es ist sinnvoller, die Unterschiede zunächst auszublenden und die Gemeinsamkeiten schrittweise auszuweiten. Und dies gelingt am besten, wenn man kleine Projekte durchführt, wie beispielsweise die Arbeit an der Verbesserung des Wohnviertels, was über die Mitarbeit im Bezirksausschuss gelingen kann. Mit Blick auf die gemeinsame Zukunft wächst die Solidarität über die kulturellen Unterschiede hinweg!

Fazit: Zur Integration empfehlen sich kleinere Projekte mit klar definierten Zielen. Auf a priori Forderungen sollte zunächst verzichtet werden.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: