LdL-Fortbildung in der Schweiz. Bericht von Roland Graef.

Wieder einmal hat Roland Graef eine LdL-Fortbildung mit viel Erfolg in der Schweiz durchgeführt (siehe auch LdL-Begeisterung in der Schweiz).

Er hat mir erlaubt, seinen Bericht an Joachim Grzega und an mich in meinem Blog zu veröffentlichen:

Lieber Herr Grzega, lieber Jean-Pol,
letzte Woche war ich wieder mal in Sachen LdL in der französischsprachigen Schweiz unterwegs und habe im Gymnase de Chambland in Pully, einem Vorort von Lausanne, auf Französisch in einer wunderschönen Schule direkt am Ufer des Genfersees eine eineinhalbtägige LdL-Fortbildung gehalten für Deutsch als Fremdsprache (Niveau B1/B2), Italienisch (Niveau A) und Spanisch (Niveau A). Es ging sowohl um die allgemeinen Grundlagen (wie z.B. die Antinomien) als auch um Möglichkeiten (und Grenzen) von LdL im Anfangsunterricht und schließlich um Lektüreunterricht nach LdL.
Auch diesmal war nach Aussagen der Teilnehmer die Fortbildung wieder ein voller Erfolg („Ich nehme viele Ideen mit nach Hause…“) und die Stimmung war sehr gut. Meine Frau und ich waren am Vorabend der Veranstaltung bei der Organisatorin zu einem super Essen eingeladen und am mittleren Abend waren sogar alle – Teilnehmer und Referent – bei einem Teilnehmer zum Abendessen eingeladen! Da waren wirklich Gastfreundschaft und Offenheit zu spüren!
Besonders interessant waren die praktischen LdL-Übungen in Italienisch und Spanisch, da viele der Anwesenden diese Sprachen nicht oder nur wenig sprachen. Ein anschließender Test ergab sogar, dass wir uns wegen der Aktivierung durch LdL viel mehr neue Vokabeln in kurzer Zeit merken konnten als wir alle dies erwartet hätten. Das ist mehr wert als 1000 Worte!
Bezüglich des Lektüreunterrichts zeigte sich aber diesmal deutlicher als im letzten Jahr, dass der Referent eigentlich viel mehr über das Schulsystem des Landes bzw. in der Schweiz des Kantons wissen müsste, als dies bisher der Fall war. Nur dann kann man wirklich konkret auf Fragen bzw. Probleme eingehen, die sich vor Ort für die Lehrkräfte ergeben…
Schließlich: Es waren auch 2 Deutsch-Fachbetreuerinnen von Gymnasien aus der Umgebung dabei, was auf Folgeaufträge hoffen lässt!
Außerdem wirbt Denise Delay, die auch wieder an der Fortbildung teilgenommen hat, immer noch kräftig für LdL (und für weitere LdL-Fortbildungen), obwohl sie als Deutsch-Fachdidaktikerin eigentlich schon in Pension ist. Diese Frau, von deren Fähigkeiten alle ehemaligen Studenten wirklich schwärmen, ist für LdL Gold wert!

Viele liebe Grüße
Roland

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