Kunst und Bürgerbeteilgung.

Ein vorläufiges Ergebnis der Diskussion in Facebook:

  • Andreas RüttenWas möchtest du denn gerne sehen? Und was immer du antwortest: Was macht das föderungswürdiger für die Allgemeinheit? Wer soll nach welchen Kriterien entscheiden, was förderungswürdig ist? Das kann doch nur im Wechselspiel von „blinder“ Förderung, Produktion und Rezeption gelingen. Welches Konzept würdest du dagegen stellen?

    vor etwa einer Stunde · Gefällt mir
  • Jean-Pol Martin

    Über eine lösung zu den fragen, die ich aufwerfe, verfüge ich nicht, sonst würde es mich ja nicht beschäftigen. Aber ich versuche jetzt ein beispiel zu nennen. Wenn ein Kunstwerk für ein Museum oder eine Stadt (Skulpturen die auf Plätzen stehen) erworben wird, wer wird bei der Entscheidung beteiligt? Ich gehe davon aus, dass dies im Stadtrat (gewählte Volksvertreter) diskutiert wird unter Anhörung von Experten (Museumsdirektor, Kunstverein usw…). Hier sollte man eine planungszelle einrichten mit bürgern aus allen bevölkerungsschichten, mit einbeziehung auch der migrantenvereinen oder sonstigen bürgernahen organisationen. In unserer stadt leben 40% menschen mit migrationshintergrund. Es wäre doch wichtig, auch diese leute bei der künstlerischen gestaltung der stadt zu mobilisieren.
    vor 56 Minuten · Gefällt mir
  • Andreas Rütten

    Mhh, ich denke, dass das im Gro-en und Ganzen so gehandhabt wird: Exemplarisch für Dresden z.B.: „Vom Amt für Kultur und Denkmalschutz werden für die einzelnen Sparten Facharbeitsgruppen
    gebildet, die aus fachkompetenten Bürgern/Bürgerinnen und je einem Vertreter
    des Amtes für Kultur und Denkmalschutz bestehen. In jeder Facharbeitsgruppe
    kann ein Stadtrat/eine Stadträtin aus dem Ausschuss für Kultur mitwirken.“
    Diese „fachkompetenten Bürger“ werden von den restlichen Mitgliedern vorgeschalgen (und in der Regel abgenickt) … sich da einzubringen ist Aufgabe der BEtroffenen selbst .. sei es als AleristIn, empörte Bürgerseele, KünsterIn oder besorgtes Elternteil ….
    Auch hier gilt: dr schweigende inaktive Protest geht unter … wie sollte er auch eingebunden werden?
    vor 41 Minuten · Gefällt mir
  • Jean-Pol MartinAndreas Rütten„Auch hier gilt: dr schweigende inaktive Protest geht unter … wie sollte er auch eingebunden werden?“ Ja, du bringst es auf den Punkt. Wie erhöht man die Bürgerbeteiligung? In diese Richtung werde ich weiterarbeiten. Das angebot von philosophieworkshops in der vhs hat mir gezeigt, dass es noch viele reserven gibt. Man muss sie nur mit entsprechenden techniken mobilisieren.

    vor 35 Minuten · Gefällt mir
  • Andreas Rüttend’accord🙂

    vor 32 Minuten · Gefällt mir
  • Jean-Pol MartinAndreas Rüttenschön! dann weiß ich, was ich zu tun habe!:-)

    vor 27 Minuten · Gefällt mir

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