Glück im Alter? Bürgerschaftliches Engagement!

Aus dem Seniorenforum Würzburg: „Rahmenbedingungen für bürgerschaftliches Engagement“.

(…) Ein anderer, mit insgesamt 42% ebenfalls recht hoch bewerteter Glücksfaktor liegt darin, sich an Erfolg und Leistung erfreuen zu können. Anders als man meinen könnte, erscheint dies nur 36 % der Vollzeit-Erwerbstätigen besonders wichtig, aber 51% der Rentner und Pensionäre (Bertelsmann Stiftung, 2008). Häufig heißt es, die Suche nach dem Spaßfaktor sei ein auch bei Älteren immer entscheidenderer Beweggrund, sich zu engagieren. Wir wissen, dass es vor allem auch um das Bedürfnis geht, sich daran zu erfreuen, etwas Sinnvolles zum eigenen Nutzen und zum Nutzen anderer zu tun. Vielleicht wird manchmal die Suche nach Spaß mit der Suche nach jenem Glücksfaktor verwechselt, der in der Freude an Erfolg und Leistung liegt. Erfolg und Leistung brauchen jedoch ein entsprechendes Tätigkeitsfeld. Nach dem Ende des Erwerbslebens und wenn die familialen Pflichten in den Hintergrund treten, ist dies für viele der Bereich des Bürgerschaftlichen Engagements. (…)

6 Antworten

  1. @Jean-Pol,
    Glücksgefühle und Bürgerschaftliches Engagement, ja gehören unbedingt zusammen.
    Siehe hierzu auch meinen Artikel:
    http://seniorenforum-wuerzburg.de/?p=2775

    Anerkennung spielt auch eine große Rolle. Hatte dazu heute leider zwei sehr negative Erlebnisse, die ich erst noch verdauen muss. Muss daher als Nothilfe erst den Spruch „Nur Dackel lassen die Ohren hängen“ bemühen.
    Wünschen einen schönen 4. Advent.
    Viele Grüße
    sendet
    Herbert

  2. @Herbert
    „sehr negative Erlebnisse“? Ich will nicht nachbohren… Auch ich muss mich immer wieder mit „Slogans“ aufrichten: „Stehaufmännchen“, „Partizipieren“, „Exploratives Verhalten“, „ohne Fleiß kein Preis“, usw…:-))

  3. „Ältere Menschen sollten darauf bestehen, dass man sie als ältere Menschen wahrnimmt. Sie sollten nicht entschuldigend verkünden, sie seien trotz hingeronnener Lebensjahre ohnehin noch so jugendlich, sie seien trotz ihrer Pensionierung durch diese und jene Aktivitäten ohnehin noch so nützlich für die Gesellschaft; sie seien, auch wenn sie mit guten Pensionen versorgt seien, ohnehin gebefreudig gegenüber den Nachfahren. Sie sollten auch keine präpotenten Nutznießer, grantigen Egoisten, anmaßenden Forderer sein. Sie sollten etwas sein, was wohl für alle Individuen – jeden Alters – gilt: Sie sollten nach Kräften zum guten Leben der Gesellschaft insgesamt beitragen, und dies sollte auch ihr eigenes zu einem guten Leben machen.“
    (Prisching, Manfred (2003): Alter heute – ein Mosaik mit Widersprüchen. In: Rosenmayr,Leopold; Böhmer, Franz (Hrsg.) Hoffnung Alter. Wien.,S. 269)

  4. @Xaver

    „Sie sollten nach Kräften zum guten Leben der Gesellschaft insgesamt beitragen, und dies sollte auch ihr eigenes zu einem guten Leben machen.“

    Das tun einige, indem sie trotz hingeronnener Lebensjahre durch diese und jene Aktivitäten nützlich für die Gesellschaft sind und gleichzeitig für sich selbst. Sie folgen dabei ihrem Instinkt, hören dennoch auf Rat und lassen sich anregen, aber nicht entmutigen!:-))

  5. @jean-pol martin

    …ein paar Tausend mehr von deiner Sorte: das wünsche ich uns. Und dir wünsche ich für das nächste, neue Jahr: Glück!

  6. @Xaver
    Echt? Das freut mich sehr, denn ich halte viel von dir!:-) Auch wenn es etwas anbiedernd wirkt…

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