Für Felix.

Lieber Felix,

Mir ist natürlich bewusst, dass ich mit meinen Begriffwiederholungen den meisten gehörig auf den Kecks gehe!:-)) (du siehst, ich vermeide in diesem Text jede Provokationen dank neutraler Wortwahl!:-))

Aber meine Erfahrung ist, dass ohne dieses Vorgehen keine Botschaft durchdringt. Und wenn der zu verbreitende Inhalt wertvoll ist, verzeihen mir die Leute die schrille Machacht. Zumindest glaube ich, dass der Erfolg mit LdL mir Recht gibt und es sieht so aus, dass Menschenbild auch auf einem guten Weg ist, obwohl ich es erst seit einem Jahr richtig fördere. Und was die Basisperspektive angeht, ich versuche, überall Menschen anzuregen, zu partizipieren und ihr Wissen aktiv einzubringen, auch dies nicht ohne Erfolg.

Nur darf ich nicht immer dieselben Bereiche aufsuchen. Educamp war eine zeitlang sehr günstig, jetzt glaube ich, dass ich dort wenig Neues einbringen kann und suche neue Gebiete, insbesondere politische oder sozialpolitisch orientierte Vereine und Gruppen. Das hat auch den Vorteil, dass ich selbst auf ganz andere Ideen und Themen komme…

Ganz herzlich!

Jean-Pol

Glossar:

Begriffswiederholungen = redundant einspeisen

gehörig auf den Kecks = auf den Sack

Provokation = Perturbation

fördere = pushe

Basisperspektive = Bottom-Up

neue Bereiche = neue Resonanzräume

Et si vous étiez milliardaire?

Lanig Garo, jeune Français ingénieur chez Audi, très efficace et pas rêveur du tout mais résolument écologiste:

Pour en savoir plus: Le Blog de Lanig Garo

Erfolgreiches Crowd-Sourcing? #educamp aachen 2010

Resume Denkressourcen zu mobilisieren verlangt eine erfolgreiche Strategie des crow-sourcings. In der Session auf dem Educamp in Aachen werden Kriterien aufgestellt und praktizierte Modelle diskutiert.

1. Verhalten im Netz

Neuronenverhalten

2. Beispiele für Crowd-Sourcing

Produkt 1: Unterrichtsmethode LdL

Allgemeine Relevanz, breiter potentieller Adressatenkreis, starke Vernetzungsmöglichkeiten

Veröffentlichungsplattformen (zum crowd-sourcing): Homepage: Lernen durch Lehren Wikipedia:  Wikipedia-Artikel, Diskussion, Vernetzung Weitere Plattformen: face-book, Mailing-Listen, Twitter)

Produkt 2: „bottom-up vs. top-down“

Allgemeine Relevanz, breiter potentieller Adressantenkreis, starke Venetzungsmöglichkeiten

Veröffentlichungsplattformen: Auftritt auf Kongress (Aufmerksamkeit)Blogeintrag und natürlich auch Twitter.

Produkt 3:  Menschenbild Grüne vs. Piraten

Allgemeine Relevanz, breiter potentieller Adressantenkreis, starke Venetzungsmöglichkeiten

Veröffentlichungsplattformen: Blogeintrag Mixxt-Plattform GrüneMixxt-Plattform Educamp und sehr stark Twitter (wegen der großen Präsenz von Piraten bei Twitter)

3. Die Teilnehmer an der Session

werden überlegen, ob weitere Kriterien und Strategien für erfolgreiches Crowd-Sourcing entwickelt werden können.

Fazit Crowd-Sourcing steht am Anfang. Wir brauchen alle erreichbaren Denkressourcen!

Le blog de Lanig Garo.

Resume Lanig Garo est ingénieur. Il se penche sur son avenir, celui de sa famille et celui du monde en général. Sa formation ne le dispose pas aux rêves, il veut du concret. Voici son blog:

Un blog, pourquoi?

31 10 2010

Élément déclenchant

J’ai passé l’été dernier une semaine riche en discussions avec de très bons amis que je ne vois que rarement. Dommage que ces conversations doivent subir une pause jusqu’aux prochaines grandes vacances! L’idée d’un blog, qui trotte dans ma tête depuis quelques temps, a trouvé là un ultime élément de motivation pour que le pas soit franchi. Mais quel est le propos de ce blog?

Thèmes de réflexion

Chacun essaie, de façon plus ou moins consciente, de trouver un équilibre entre ses différentes aspirations (famille, amis, travail, loisirs, etc…) et contraintes (temps, argent, …). De cette longue liste de paramètres ressort un point pour lequel je mène une réflexion que je souhaite partager : je me sens concerné par de nombreux problèmes auxquels font face les sociétés actuelles (au niveau social, environnemental, …), j’ai envie d’agir, de participer à la résolution des problèmes. Mais à quoi peut ressembler cette action pour qu’elle s’inscrive de façon satisfaisante dans cet équilibre personnel que je viens d’évoquer?   Voir la suite…

Kollektive Reflexion organisieren. #educamp aachen 2010

Resume Auf dem Educamp in Aachen möchte ich aufzeigen, wie unter Heranziehung zahlreicher Tools langfristige kollektive Reflexion eingeleitet und organisiert werden kann.

1. Verhalten im Netz

Neuronenverhalten

2.  Produkte

Als Impuls für die kollektive Reflexion braucht man ein Produkt. Je komplexer und umfangreicher das Produkt, desto größer die Chance, dass die Reflexion nachhaltig wird. In meinem Fall war vor einigen Jahren mein Angebot eine Unterrichtsmethode, Lernen durch Lehren, auf die ich an vielen Orten aufmerksam machte – auch bevor es das Internet gab. Als das Internet aufkam war einer meiner ersten Aktionen, einen Artikel für die Wikipedia zu verfassen.

In diesem Zusammenhang hatte ich ein „Menschenkonstrukt“ entwickelt, das inzwischen zu meinem Hauptprodukt geworden ist. Eng damit zusammenhängend ist mein weiteres Produkt, die bottom-up Perpektive. Sowohl das eine als auch das andere kann man als Brillen bezeichnen (frei nach Kant).

3. Denkressourcen mobilisieren

Die „Produkte“ werden eingespeist (eventuell auch „Perturbationen„):

Das Menschenbild:

Mein Blog (1) – Educamp Hamburg 2010Die Piraten (1)Die Piraten (2) –  Die Piraten (3) – Die Grünen –  Mixxt-Plattform der GrünenEducamp AachenMein Blog (2) – Auf französisch (Lanig Garo) – Und dazu permanent Twitter (872 Followers) und Facebook (237 Freunde).

Die bottom-up-Brille:

Educamp Hamburg 2010Die Ingolstädter Grünen – Bottom-up in Ingolstadt: Kreativstadt Ingolstädter Thai

4. Die dynamische Schlaufe

Ressourcenorientierung bedeutet, dass die Kreativität und Motivation der Menschen vor Ort mobilisiert wird. Sie erhalten die Möglichkeit, ihr Wissen zu einem Produkt zu gestalten, das von der Gruppe rezipiert und dann diffundiert wird. Zur Verbreitung gehört ein gekonnter Einsatz von Internettools und die Fähigkeit, weiterführende Reflexion durch Kommentieren und lenken von Aufmerksamkeitsströmen in Gang zu halten (Netzsensibilität).

Fazit Partizipation ist kein Prozess, der spontan erfolgen kann. Dazu braucht man Strukturen und ein Wille, begonnene Reflexion systematisch anzuleiten und nachhaltig zu begleiten.

Sind „die Grünen“ wirklich so?

Aleks A., am 1. November 2010 um 06:21 sagte:

Jeanpol,

du stellst die berechtigte Frage auf, ob Grüne und Piraten das selbe Menschenbild haben können. Vielleicht schon. Die Unterschiede entstehen eher darin, was man für die politische und gesellschaftliche Arbeit herleitet. Und da sehe ich grundsätzlich Unterschiede zwischen deiner und meiner Partei.

Die Grünen sind technikkritisch bis hin zur technikfeindlichkeit, lehnen kategorisch Entwicklungen in Wissenschaft und Technik ab. Bestes Beispiel von meiner Zeit als Grüner: Die Gentechnik.

Auch in der Art, wie Politik die Gesellschaft verändern soll unterscheiden sich beide Parteien gewaltig: Während die Grünen auf den vorsorgenden Vater Staat setzen, der zur Not mit Verbote und Strafen die Geschehnisse lenkt, setzen die Piraten auf die größtmögliche Freiheit des Individuums, die nur in äußersten Fällen vom Staat eingeschränkt werden soll.

Die Grünen glauben nicht an den Bürger als mündiges Wesen, sondern behandeln ihn elitär als Masse, die gelenkt und gesteuert gehört.

Mir würden noch an Paar Punkte einfallen. Aber ich belasse es bei diesen zwei Kernpunkte, die die Unterschiede in der Einstellung zu Mensch und Gesellschaft – und in Folge in der Politik – klar stellen.

Ich werde interessiert verfolgen, ob die Grünen sich tatsächlich aus ihren kontrollierenden Positionen hin zu freiheitliche Positionen bewegen können. Die Entwicklung der Grünen zur staatstragenden, etablierten Partei lassen mich daran zweifeln. (…)

Schönen Gruß
Aleks