Kollektive Reflexion organisieren. #educamp aachen 2010

Resume Auf dem Educamp in Aachen möchte ich aufzeigen, wie unter Heranziehung zahlreicher Tools langfristige kollektive Reflexion eingeleitet und organisiert werden kann.

1. Verhalten im Netz

Neuronenverhalten

2.  Produkte

Als Impuls für die kollektive Reflexion braucht man ein Produkt. Je komplexer und umfangreicher das Produkt, desto größer die Chance, dass die Reflexion nachhaltig wird. In meinem Fall war vor einigen Jahren mein Angebot eine Unterrichtsmethode, Lernen durch Lehren, auf die ich an vielen Orten aufmerksam machte – auch bevor es das Internet gab. Als das Internet aufkam war einer meiner ersten Aktionen, einen Artikel für die Wikipedia zu verfassen.

In diesem Zusammenhang hatte ich ein „Menschenkonstrukt“ entwickelt, das inzwischen zu meinem Hauptprodukt geworden ist. Eng damit zusammenhängend ist mein weiteres Produkt, die bottom-up Perpektive. Sowohl das eine als auch das andere kann man als Brillen bezeichnen (frei nach Kant).

3. Denkressourcen mobilisieren

Die „Produkte“ werden eingespeist (eventuell auch „Perturbationen„):

Das Menschenbild:

Mein Blog (1) – Educamp Hamburg 2010Die Piraten (1)Die Piraten (2) –  Die Piraten (3) – Die Grünen –  Mixxt-Plattform der GrünenEducamp AachenMein Blog (2) – Auf französisch (Lanig Garo) – Und dazu permanent Twitter (872 Followers) und Facebook (237 Freunde).

Die bottom-up-Brille:

Educamp Hamburg 2010Die Ingolstädter Grünen – Bottom-up in Ingolstadt: Kreativstadt Ingolstädter Thai

4. Die dynamische Schlaufe

Ressourcenorientierung bedeutet, dass die Kreativität und Motivation der Menschen vor Ort mobilisiert wird. Sie erhalten die Möglichkeit, ihr Wissen zu einem Produkt zu gestalten, das von der Gruppe rezipiert und dann diffundiert wird. Zur Verbreitung gehört ein gekonnter Einsatz von Internettools und die Fähigkeit, weiterführende Reflexion durch Kommentieren und lenken von Aufmerksamkeitsströmen in Gang zu halten (Netzsensibilität).

Fazit Partizipation ist kein Prozess, der spontan erfolgen kann. Dazu braucht man Strukturen und ein Wille, begonnene Reflexion systematisch anzuleiten und nachhaltig zu begleiten.

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3 Antworten

  1. Oh ich kann die Diskussionen schon riechen.

    Die Produkttheorie zur Förderung von Partizipation finde ich spannend. Die Frage ist jedoch, sollte und kann man sich in seinem Leben auf solch eine/mehrer „reduzierte“ Sicht/en beschränken?

    Grundsätzlich kommt mir dein Ansatz sehr recht. So spezialisiert man sich in einer Weise und bietet seinen „Kunden“ bzw. Partizipationspartnern ein mehr oder weniger klares Bild von einem Selbst als Ansprechpartner für eben die eigenen Produkte. Man fördert somit womöglich Transparenz und damit auch zielgerichtetere Kommunikation.

    Erste lose Gedanken. Ich freue mich auf das Educamp und diese Session.

  2. @Alexander
    Du freust dich auf den Braten?:-)) Gut!

  3. @Alexander
    Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass man viele Menschen aus der „Basis“ ermutigen soll, ihre eigenen „Denkprodukte“ zu erstellen und zu diffundieren, wobei man ihnen bei der Verbreitung hilft. Insgesamt ergibt es einerseits eine hohe Partizipation von der Basis aus, andererseits ein massives Anwachsen des Gesamtwissens.

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