Jungdesigner in Ingolstadt. Authentisch!

Am Samstag um 15:00Uhr haben uns die Jungdesigner ihre Produkte vorgestellt. Das Tolle war, dass die meisten das absolut nicht professionell taten. Sie hatten nie einen Präsentations-Moderationskurs vorher gemacht und kamen nicht mit Powerpoint-Präsentationen! Wie wohltuend! Einige standen zu viert vor vier von ihnen designten Stühlen und zwei Klein-Tischen.  Zum Teil drehten sie uns den Rücken zu und es war kaum zu verstehen, was sie sagten. Trotzdem konnte man heraushören, welchen Reichtum an Überlegungen den Produkten vorangegangen waren. Natürlich hatten andere Jungdsesigner mehr Erfahrung im Umgang mit dem Publikum, aber der Besucher musste sich immer ein bisschen anstrengen, um Erklärungen zu erhalten und sie auch zu entschlüsseln. Aber seine Mühe wurde immer belohnt! Er hatte das Privileg zu erfahren, wie der Alltag der jungen Schaffenden gestaltet war und wie die von ihnen kreierten Gegenstände diesem Alltag dienen, ihn erleichtern und gleichzeitig verschönern. Es waren transportable Küchen, aus Sperrmüll geschaffene Betten und Schränke, kleine Objekte aus Plastikflaschen zusammengestellt, Hängelampen die gleichzeitig als Wäschetrockner zu nutzen waren… Civic City, umweltschonend, minimalistisch aber nicht bemüht, sondern natürlich. Sicherlich müssen sie auch leben und werden sich freuen, wenn sie einmal mit ihren Produkten Geld verdienen. Aber  das Thema schien sie nicht zu interessieren… Hoffentlich noch lange!

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2 Antworten

  1. Auf Facebook lief ein Gespräch zu diesem Blogeintrag, das ich hier einspeise:

    Jean-Pol Martin Neuer Blogeintrag: „Jungdesigner in Ingolstadt. Authentisch“: http://tinyurl.com/35nwfr5

    Roland Scheuerer Genau wie Sie schreiben: Die Unprofessionalität, die Überraschung wenn man sich dafür interessierte es wirklich zu erwerben, die Nähe, die hergestellt wurde war einfach bezaubernd.

    Jean-Pol Martin oh, das freut mich sehr, dass Sie das auch sehen!

    Roland Scheuerer Sicher, ich denk das war ein Teil des großen Erfolges den man an den vielen positiven Stimmen sieht. Man fühlte sich weder belehrt noch in einem Museum wo man anschauen aber nicht anfassen darf. Man konnte die Objekte und Ideen erleben.

    Jean-Pol Martin alles war im status nascendi. Wie Sie sagen: bezaubernd. und kaum zu wiederholen (im sinne des Dornenziehers von Kleist).

    Janice Gondor du meine güte – wie süsss die Herren… aber merci

    Jean-Pol Martin haben wir die böse bemerkung verdient?:-)

    Janice Gondor ganz im gegenteil, das war nur sooo überraschend niedlich und überhaupt nicht bös – 🙂 werde niemals wieder so locker reagieren, ganze Sätze und nur mit allen Regeln des Anstands formuliert – versprochen!!!

    Jean-Pol Martin doch, reagiere bitte weiter spontan und locker, wie ein neuron eben: http://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:Jeanpol/Neuron

    Janice Gondor einfach ausformuliert hieße das : frech?? 🙂

    Roland Scheuerer ‎@ Janice: Ich hab sie nicht als böse empfunden. Aber dennoch tun ganze, von web-sprache freie Sätze auch diesem Medium gut.

    Roland Scheuerer Frech? Wer würde denn Deine unbeschwert, sponatne Art als frech bezeichnen wollen ? Aus meiner Sicht als Physiker und meinen bescheidenen Kenntnissen in Bio-Physik, zeichet sich ein Neuron dadurch aus, dass es, an einer Stelle von einem Bot…enstoff gekitzelt instantan und ungefiltert Reizimpule in alle Richtungen sendet.Mehr anzeigen

    Janice Gondor nun gut, dann kommt jetzt der knaller des tages, wollte grad was googeln und finde das: http://www.gentleman-blog.de/2009/12/20/contenance-charaktereigenschaft-gentleman/ – yeah

    Roland Scheuerer ‎@ Janice – Willst Du damit ausdrücken, dass Contenance eine rein männliche Eigenschaft ist und es für Frauen unnötig ist diese zu behalten.

    Jean-Pol Martin Janice: Draußen gilt Contenance, im Netz gilt Neuronenverhalten:-) http://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:Jeanpol/Neuron

    Janice Gondor Martin Rüther, Hundetrainer, trägt Shirts wie:„der will nur spielen« ich sollte tragen: ist nur explorativ, bitte nicht aufhalten.

    Jean-Pol Martin ‎:-)) ja, wir halten dich nicht auf. A propos Hunde: kennst du Jörg Kantel? Er ist ein Meister in der Disziplin „agility“ http://www.schockwellenreiter.de/blog/category/agility/ und ansonsten absolut genial: http://www.schockwellenreiter.de/

    Naomi Greenberg ach, ich beneide dich Jean-Pol, gibt es die objekte irgendwo im netz zu bewundern, oder hast du vielleicht fotos gemacht ?? ich liebe solches zeug 🙂 lampe als wäschetrockner, quietsch

    Jean-Pol Martin: zwei beispiele: http://www.samuel-treindl.de und http://www.silviaknueppel.de

  2. Es wird weiter kommentiert (kopiert von face-book):

    Jean-Pol Martin: zwei beispiele: http://www.samuel-treindl.de und http://www.silviaknueppel.de

    Naomi Greenberg ‎#beispiele lustige ideen, one of my fav.: city rooming, hair extensions.., bei dem schokoleuchter kam ich doch etwas ins schwanken, aber meine fantasie war wohl schlimmer als die süsse realität *g*

    Jean-Pol Martin ich bin froh, dass meine fantasie nicht mehr hergabt als die realität: hängende kuchen und sonst nichts:-)

    Naomi Greenberg manchmal ist fantasielosigkeit auch ein segen, da gibts mal nix ;:-)

    Jean-Pol Martin du ärmste! bei dir kommt es selten vor! da gibt’s immer was!:-)

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