Für Senioren: wie kann ich mein Aktivitätsniveau erhalten?

Für das Seniorenforum Würzburg und Umgebung habe ich folgenden Artikel verfasst:

Wie kann ich mein Aktivitätsniveau erhalten?

Natürlich empfiehlt man älter werdenden Menschen, dass sie sich schon vor der Pensionierung Gedanken für die Zeit danach machen und entsprechende Kontakte herstellen und pflegen. Sonst besteht die Gefahr, dass sie in „ein Loch“ fallen. Selbst wenn man sich darauf einstellt ist für Personen, die Erfüllung in ihrem Beruf fanden und sich intensiv engagierten, der Übergang nicht leicht.

Erlebnisqualität und –intensität

Wenn man sich auf die Bedürfnispyramide von Maslow bezieht und überlegt, welche Veränderungen mit dem Eintritt in den Ruhestand verbunden sind, so stellt man fest, dass (weiter)

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25 Antworten

  1. […] Aktuelles:  Online-Worskop Philosophie – Homepage der Grünen Ingolstadt – Migrantenprojekt Brückenbauer – Senioren […]

  2. […] diversen Stellen (z.B. „Wie kann ich mein Aktivitätsniveau halten?“) habe ich beschrieben, dass der Schritt in den Ruhestand für viele Menschen mit […]

  3. Hab ein bisschen im googlet bin auf ihren Vortrag „Senioren ans Netz“ gestossen. Er ist zwar nicht mehr ganz taufrisch, aber aktueller den je. angesichts des zunehmenden Anteils älterer Leute, die sich nicht einfach so ins Abseits stellen lassen wollen. By the way: immer mehr Arbeitgeber erkennen übrigens das Potential und Ressourcen dieser „Ausgemusterten“. Das ist aber hier nicht Gegenstand.

    Das Thema Uebergang haben Sie gut auf den Punkt gebracht. Kann einem schon am Selbstwertgefühl kratzen, wenn man feststellen muss, dass man von einem auf den andern Tag sozusagen ausgemustert wird und man sich von einem Teil des jüngeren Rests der Gesellschaft als Mensch zweiter Klasse taxiert fühlt . Für diejenigen SeniorInnen, die bis zu diesem Zeitpunkt auch neben der Berufstätigkeit ein ausgefülltes Leben gelebt haben, werden ihren Weg weiter finden, mit oder ohne Blog oder twitter. Die fühlen sich sowieso im Unruhestand und Zeit ist für sie Mangelware. Wer aber bisher seine Freizeit fast ausschliesslich vor derm TV-Apparat verbracht hat, wird dies mit grösster Wahrscheinlichkeit weiterhin tun.

    Ja, gut, toll,wenn ältere Leute den Zugang zu Medien wie Blog oder twitter finden. Ich würde jeden unterstützen. Für Sie, Herr Martin, hat bloggen und twittern wohl einen immensen Wert. Ihre Forderung an einer Stelle im Video, dass alles schnell gehen muss ….. lässt einem fast nach Luft ringen. Alles nur schnell schnell. Halt! Nein nicht nur schnell. Hirn einschalten und überlegen und dann ins Netz damit. Denn einmal drin wird es nie mehr zu entfernen sein. Diesen Aspekt hab ich in ihrem Vortrag vermisst. Mir kommt es vor wie eine Aufforderung sich auf einen Kommunikations-Ramschmarkt zu begeben. Wo bleibt die Qualität einer derartigen Kommunikation? Ist es nötig, über jeden nur erdenklichen Quatsch zu twittern und zu bloggen? Das bringt doch am Ende gar nichts, absolut keinen Mehrwert! Man wird nämlich womögllich gar nie erfahren, was Frau Meier von nebenan über Weissnichtwas denkt, erstens weil „Frau Meier“ mit grösster Wahrscheinlichkeit gar keinen Compi hat und zweites eine total andere „Wellenlänge“ wie der/die ErstbloggerIn, Sie fällt also als „Neuron“ grad schon mal weg. Ich seh schon die SeniorInnen vor ihren Compis vereinsamen. Draussen auf einer Parkbank oder in einem Caffee mit Freunden könnte sie vielleicht befriedigendere Kommunikation mit andern „Neuronen“ führen können.

    Sorry, aber was sie da nn über Daten gesagt haben „alles muss raus, ich gebe alles…….“ ist wohl das Hirnrissigste was ich in letzter Zeit gehört habe. Ich hab laut gedacht als Sie ihr Bankkonto erwähnten, das man sowieso rausfinden kann…..aber wenn schon dann bitte mit Logindaten versehen damit alle Neuronen etwas davon haben.:) Totaler Quatsch! Zum Glück haben sie aber vorher noch in seeeehhhhr komprimierter Form auf die diesbezüglichen Gefahren aufmerksam gemacht. Dringend nötig, angesichts der Tatsache, dass gerade ältere Leute immer wieder Opfer von allerlei Kriminellen im Netz und anderwo werden. Berechtigte Bemühungen einiger Datenschützer werden, gelinde gesagt, durch Ihren Alles-muss-raus-Schlachtruf nicht gerade unterstütz.

  4. Vielen Dank für den ausführlichen kommentar!
    Der Reihe nach:

    „Für diejenigen SeniorInnen, die bis zu diesem Zeitpunkt auch neben der Berufstätigkeit ein ausgefülltes Leben gelebt haben, werden ihren Weg weiter finden, mit oder ohne Blog oder twitter.“
    – OK. Aber der Übergang ist für jeden schwierig, auch für sehr aktive leute. Die social-medien können einem wirklich helfen, das aktivitätsniveau zu halten, auch wenn es andere möglichkeiten gibt. Das ist eine option…

    „Mir kommt es vor wie eine Aufforderung sich auf einen Kommunikations-Ramschmarkt zu begeben. Wo bleibt die Qualität einer derartigen Kommunikation?“
    – Wer im alltag sinnvolle inhalte kommuniziert, wird es auch im netz tun. Warum sollen wir plötzlich quatsch erzählen? In meinem video habe ich die sache etwas überspitzt. Heute würde ich das ganze ruhiger angehen.

    „Draussen auf einer Parkbank oder in einem Caffee mit Freunden könnte sie vielleicht befriedigendere Kommunikation mit andern “Neuronen” führen können.“
    – Das eine schließt das andere nicht aus.

    „Sorry, aber was sie da nn über Daten gesagt haben “alles muss raus, ich gebe alles…….” ist wohl das Hirnrissigste was ich in letzter Zeit gehört habe.“
    – Ja, ich übertreibe gerne zur veranschaulichung. Und ich sagte schon, heute würde ich nicht mehr so euphorisch rangehen.

    „Dringend nötig, angesichts der Tatsache, dass gerade ältere Leute immer wieder Opfer von allerlei Kriminellen im Netz und anderwo werden. Berechtigte Bemühungen einiger Datenschützer werden, gelinde gesagt, durch Ihren Alles-muss-raus-Schlachtruf nicht gerade unterstütz.“
    – Alte leute haben angst genug! Daher wollte ich in dem ozean von warnungen einen kontrapunkt setzen im sinne von „no risk, no fun“. Vielen Dank für Ihren Beitrag!

  5. @Jean-Pol. Erstmals herzlichen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort. Ich schätze es!
    …Ja, ich übertreibe gerne zur veranschaulichung. Und ich sagte schon, heute würde ich nicht mehr so euphorisch rangehen…
    Dazu zwei Ueberlegungen: 1. Das ist genau das, was ich am web kritisiere, einmal drin für immer drin. Es bleibt einem nur das Bedauern und dass man es nicht nochmals so machen würde. Man schreibt heute etwas und in ein paar Jahren, wenn sich die eigene Persönlichkeit weiterentwickelt hat, was bei den meisten Menschen der Fall ist, dann ist das unseelige „Ding“ immer noch drin.

    2. Wenn ich als Irgendwer übertreibe, dann werden meine Wore mit einem Kopfschütteln und mit „die spinnt wohl“ quittiert. Wenn da aber ein Prof oder sonst eine bekannte Persönlichkeit steht und etwas erzählt, dann haben die Worte ein anderes Gewicht. Der muss es ja wissen, und wenn der das sagt wird’s wohl stimmen…. Bezogen auf meine Kritik zeigt meine Erfahrung, dass ein grosser Teil der Gesellschaft den Sinn und Wichtigkeit des Datenschutzes noch nicht begriffen hat. Leute lernen nur schwer aus der Geschichte.

    OK, wenn Sie, Herr Jean-Pol das halt mal gesagt haben, davon geht die Welt noch lange nicht unter. Worte von bekannten, berühmten und studierten Persönlichkeiten haben einfach ein besonderes Gewicht. Man hinterfragt sie nicht so schnell. Ich persönlich nehme hinterfragbare Aussagen oder Textestellen immer sofort als unangenehmes Bauchgefühl war. Ich kann es nicht übergehen. Erst an zweiter Stelle läuft es über den Verstand. Beides läuft selbstverständlich fast sumultan ab, doch es gibt eine diesbezügliche Hierarchie. Darin kann man sich üben. Für mein Umfeld ist das oft sehr lästig, weil ich schnell zum „Spielverderber“ abgestempelt werde. Die Menschen um mich herum rege ich aber zu eigenen Gedanken an. So habe ich mit meiner Kritik jeweils wenigstens einen guten Zweck erfüllt 🙂 Ich möchte generell, dass Leute lernen, zwischen den Zeilen zu lesen. Dort liegt nämlich oft der „der Hund“ begraben. Ein Thema das aber weit über den Inhalt des kritisierten Videos hinausgeht und unendlichen Gesprächsstoff bieten würde.

  6. Ich verstehe durchaus ihre position. Aber ich habe eine technik entwickelt, die entgegengesetzt ist und dazu geführt hat, dass meine gedanken von vielen menschen wahrgenommen wurden:
    http://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:Jeanpol/Neuron
    Viele grüße!

  7. @ Jean-pol Hab den link gelesen. Gefällt mir. Beim Reisen durchs Netz lande ich auf Seiten, die ich anfangs gar nicht gesucht habe. Gut so.

    Von ihnen gibts einen grossen Fundus an Beiträgen. Beim flüchtigen Überfliegen scheinen es vermeintlich einzelne Themen zu sein, sie reihen sich aber rasch in ein System eines umfassenden Ganzen ein. So sehe ich es.

    Ich möcht mich nicht sogleich von hier wieder verabschieden, auch auf die Gefahr hin, dass ich lästig werde. Der ganze Themenbereich ist es Wert, sich damit auseinander zu setzen. Zur Weiterbildung ist man nicht netztabhängig. Ich beziehe zwar komplexe Themen aus dem Netz oder aus Texten und transponiere sie auf eine tiefere Ebene indem ich sie in eine allgemeinverständliche Sprache übersetze. In der Gruppe werden sie dann zum Thema. Auf meiner Netzreise bin ich auf weitere interessante Themen von Ihnen u.a. zu Informationsverarbeitung, Konzeptualisierung und Flow usw. gestossen. Schon frage ich mich, wie kann ich die Themen auf die Reihe kriegen, transponieren und in Gesprächen mit andern Menschen ohne Uni-Abschluss so verständlich aufbereiten, dass sich die Gruppe dafür interessieren kann. Aus feedbacks von andern weiss ich, dass mir das gelingen kann. z.B. wenn sie mir sagen, dass sie die Gespräche mit mir bereichernd empfinden. Das tut saumässig gut!, geb ich zu, spornt mich auch an.

    Ich überleg mir mal, bzgl. einigen Beiträgen und Themen wie oben aufgezählt, einen Versuch in der Gesprächsgruppe zu wagen. Der Tag wird kommen, an dem die Runde wieder an mir sein wird. Jeder erarbeitet ab und zu ein Thema und bringt es ein. LdL pur! Herr Spannagel? hat mal irgendwo geschrieben: …Und die Verarbeitung von Informationen wird vom Gehirn mit “Kicks” belohnt. Es macht Spaß, neue Erkenntnisse in die eigenen kognitiven Strukturen zu integrieren…. Genau! deckt sich mit meinen persönlichen Erfahrung. Der Spass oder von Ihnen auch an anderer Stelle Glück genannt, darum geht es letztendlich. Spannagel schreibt anderswo……Ich sehe den Wert der Neuronenmetapher auch außerhalb von Hochleistungssport, beispielsweise in einer Phase des Aktiven Plenums in Vorlesungen……. Ich übersetze hier Plenum mit Gesprächsgruppe.

    Den Begriff Flow würde ich folgt übersetzen und aufbereiten mit : gedanklich mit dem Thema unterwegs sein und immer wieder zu neuen Höhen, sprich Erkenntnissen gelangen, neue Strukturen und Verbindungen im Hirn ermögllichen. Wow! Ein Prozess der irgendwann in einer Auszahlung für hirnmässige/gedankliche Leistung/Anstrengung in Form eines Kicks ein (vorläufiges) Ende findet. Aussergewöhnliche Kicks benenn ich für mich gerne mit flash. Vorausgesetzt meine Uebersetzung stimmt??, könnte jeder verstehen, worum es geht. Ich werd mir mal ein Konzept erarbeiten und überlegen, wie ich mein Vorhaben so umsetzen kann, dass ich die Leute dafür interessieren kann. Ich geh davon aus, das fast alle Menschen selbst schon mal solche Erfahrungen gemacht haben, ohne sich dieses Prozesses bewusst zu sein. Eigene Erfahrungen an vermeintlich Neuem auf einer neuen Ebene zu spiegeln ist Die Antriebsfeder, die den Flow in Gang bringt. Habe ich richtig übersetzt?–

    Auch vielel Grüsse

  8. „Beim flüchtigen Überfliegen scheinen es vermeintlich einzelne Themen zu sein, sie reihen sich aber rasch in ein System eines umfassenden Ganzen ein.“
    – So ist es.

    „Schon frage ich mich, wie kann ich die Themen auf die Reihe kriegen, transponieren und in Gesprächen mit andern Menschen ohne Uni-Abschluss so verständlich aufbereiten, dass sich die Gruppe dafür interessieren kann.“
    – Die gesamte klammer ist mein menschenbild:
    https://jeanpol.wordpress.com/theorie-menschenbild-in-3-folien-und-drei-filmchen/
    Es gibt einen sehr guten und verständlichen deutschen text, den suche ich aber noch.

    „Herr Spannagel? hat mal irgendwo geschrieben: …Und die Verarbeitung von Informationen wird vom Gehirn mit “Kicks” belohnt. Es macht Spaß, neue Erkenntnisse in die eigenen kognitiven Strukturen zu integrieren…“
    – Das habe ich geschrieben!:-))

    „Habe ich richtig übersetzt?–“
    – Ja, völlig richtig.
    Hier die definition von Csiksentmihalyi:
    http://wiki.zum.de/Netzsensibilit%C3%A4t?title=Lernen_durch_Lehren/Fortbildungen/Materialien#VIII._Flow-Effekt_als_Belohnung_f.C3.BCr_exploratives_Verhalten_und_Gewinnung_von_Kontrolle_.28nach_Csikszentmyhalyi.2C_1999.29

    Super! Halten Sie mich bitte auf dem laufenden!

  9. […] Von ihnen gibts einen grossen Fundus an Beiträgen. […]

  10. Wenn sie ein bestimmtes thema berhandeln wollen, gibt es oben auf der eingangsseite des blogs eine suchfunktion. Wenn sie beispielsweise „menschenbild“ eingeben, dann kommt folgendes raus: https://jeanpol.wordpress.com/?s=menschenbild

  11. @ Jean-Pol Martin 3 mal sorry dafür, dass ich Ihre faszinierenden Gedanken Herrn Spannagel zugeordnet habe, hoffe er freut sich darüber. Hab zu spät gemerkt, dass ich beim surfen auf interessanten Seiten gelandet bin und im Nachhinein konnte ich die Seiten nicht mehr zurückverfolgen. Ich werde Busse tun, ich versprechs, ich weiss nur noch noch wie 🙂 Aber auf jeden Fall herzlichen Dank für’s dran bleiben.

    Hab auch schon eine Idee, wie man in diese Thematik auf eine ganz einfache Weise einsteigen kann. Vielleicht denken Sie jetzt, die hat wohl nicht mehr alle….. Ist egal. Ich denke an die „Moldau „von Bedrich Smetana. In diesem Musikstück ist der ganze Prozess drin. Am Anfang sind nur beim genauen Hinhören die wenigen seeeehhr leisen Töne zu hören. Man muss genau hinhören sonst hört man sie nicht. Aber dann ist die kleine Pfütze on the way…..unaufhaltsam….Würde sich doch hervorragend als Einstieg in die Thematik: Input – Informationsverarbeitung- Flow- Glück – Kick eignen, ist alles drin!

    Ich hab mal eine 3-teilige Vorlesungsreihe zu Thema: „Buch und Musik“ (oder Text und Musik), ist schon eine Weile her. Ein Schriftsteller las aus seinem Buch kleinere Passagen und ein Vollblutmusiker, mit dem ich übrigens einst das Vergnügen hatte, Chorproben (Bachkantaten) zu geniessen, hat jeweils auf dem Klavier den Text in Musik umgesetzt. Wow! (Ich merk übrigens, wie mich jetzt gerade beim Schreiben die ganze Sache nochmals so richtig berührt und fast zu Tränenn rührt). Die beiden haben dann in gegenseitigem Abtasten „den richtigen Ton“ gefunden. Hab zum erstenmal sowas gesehen: Absolut Aussergewöhnliches zwischen zwei absolut aussergewöhnlichen Menschen.

    Musik ist oft ein guter Einstieg zu den verschiedensten Themen. Ich denk, das könnte funktionieren. Hab noch Zeit, mich mit der Idee auseinander zu setzen.

    Danke für die vielen Links, Schecht Wetter ist aufs Wochenende angesagt, Zeit also zu lesen und zu verarbeiten.

    Schönen Abend
    Herzliche Grüsse

  12. „sorry dafür, dass ich Ihre faszinierenden Gedanken Herrn Spannagel zugeordnet habe“
    – Spannagel ist ein sehr guter mann. Ich habe nur zur klarheit „korrigiert“, weil jeder von uns beiden seinen eigenen stil hat. Er ist etwa 35 und ich bin 70.

    „Aber dann ist die kleine Pfütze on the way…..unaufhaltsam….Würde sich doch hervorragend als Einstieg in die Thematik: Input – Informationsverarbeitung- Flow- Glück – Kick eignen, ist alles drin!“
    – Das ist eine sehr gute idee!

    „Danke für die vielen Links, Schecht Wetter ist aufs Wochenende angesagt, Zeit also zu lesen und zu verarbeiten.“
    – Ja, für mich ist das natürlich ein glücksfall! Sie sind der erste, der nicht nur einen aspekt meiner arbeit in den blick nimmt (z.b. LdL) sondern das ganze gedankengebäude. Daher habe ich auch hier gejubelt:
    https://jeanpol.wordpress.com/2013/06/07/blog-als-ganzes-rezipiert/

    Einen schönen (fruchtbaren!:-) tag!

  13. Und das ist der leicht verständliche text „menschenbild“ auf deutsch. Ich denke, eine supergrundlage (ich hoffe, dass es sie nicht stört, dass der text zufällig auf der homepage der ingolstädter grünen steht!): http://ingolstadt-gruene.de/aktuelles-aus-in/news-detail/article/menschenbild/

  14. @ Jean-pol Ich sitz draussen auf dem Balkon, den Duft von Gras, das der Bauer gestern nebenan geschnitten hat und heute noch einbringen wird. Nein ich lebe nicht irgendwo am Ende der Welt, sondern am Stadtrand. Ich fühle mich seeehr priviligiert, so in einer Mietwohnung leben zu können. Da müssen die Gedanken einfach fliessen.

    ….Spannagel ist ein sehr guter mann…. ist auch meine Wahrnehmung, hab einiges von ihm gelesen. ….

    …..er ist etwa 35 und ich bin 70… Genau gesehen gehen Sie, Spannagel, ich und der Rest der Welt doch alle gegen die „Hundert“. 🙂 Ist einfach nur tröstlich! Sie und ich wir sind beide in sichtbarerer Nähe als Spannagel.

    Das ich der Anlass bin, dass Sie ihren Blog rezipiert haben, das ist für mich, um Spannagels Worte zu gebrauchen, „dopaminmässig super“

    …….Ja, für mich ist das natürlich ein glücksfall! Sie sind der erste, der nicht nur einen aspekt meiner arbeit in den blick nimmt (z.b. LdL) sondern das ganze gedankengebäude. ….. (Ich bin eine sie) Wenn man systemisch zu denken gewohnt ist, kommt man nicht drum herum.

    An Ideen mangelt es mir nie, allein mir fehlen oft die Adressaten. In meinem unmittelbaren Umfeld finde ich sie nicht. Mir geht es wie ihnen: all die interessanten Referate, workshops u.a.m. die ich gehalten habe sind Vergangenheit. Aus meinem Beruf raus in die Rente rein – „weg von Schuss“…..das Los fast aller. Wenn ich mich für etwas interessiere, habe ich rasch ein Konzept Kopf. Nur wohin damit. Mir platzt manchmal fast der Schädel. Ich könnte mir vorstellen, dass ich irgendwann einen eigenen Blog haben werde, den dann wohl auch niemand mehr liest, eben „weil zu weit weg vom Schuss“ 🙂 Na ja, ich trag die ganze Tragödie mit der überlebenswichtigen Fassung.
    schönes Wochenende

  15. Eine idee: wie wäre es, wenn sie in ihrer stadt (z.b. bürgerhaus) gesprächskreise anbieten würden? Da braucht man keine ausbildung. Hier: http://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:Jeanpol/Gl%C3%BCck-im-Alter

  16. Wer braucht keine Ausbildung? Ich oder die GesprächsteilnehmerInnen?

  17. Ich dachte, auch wenn sie nicht philosophie studiert haben, können sie den gesprächskreis trotzdem anbieten. Ich habe nicht philosophie studiert und leite trotzdem diese gruppe.

  18. Thanks
    Was Ausbildung angeht, habe ich schon genügend zu bieten, so dass ich mich dieser Themen annehmen kann. Nicht Philosophie. Ich werde auch Hegel u.a.m. nicht lesen, dazu fehlt mir schlicht die Motivation.

    Unter Philosophie lässt sich so manches subsummieren. Ein oft gebrauchter Begriff, in allen Lebenslagen, aber selten jemand versteht wirklich. Das war denn auch das Fach, das mich am meisten enttäuscht hatte, ich kam nicht auf meine erwartete Rechnung. Viel Gequatsche um nichts, so hab ich’s in Erinnerung. Na ja, lassen wir’s. Ist ein anderes Thema. Müsste gründlich ausdiskutiert werden. Hab nicht die Absicht der „Philosophengemeinde“ an die Karre zu fahren.

    Ich möchte das wichtige Thema auch nicht ausschliesslich unter dem Altersaspekt angehen. Systemisch betrachtet, lässt sich die bisher beschriebene Thematik gar nicht auf irgend eine Altersgruppe beschränken. Die Kunst wird sein, die Präsentation so aufzubereiten und zu gestalten, dass sich jeder mit seiner je eigenen Lebernserfahrung drin finden kann. Der essentielle Teil wird sowieso die anschliessende Diskussion sein. Wenn die Lust auf „MEHR“ gedankliche Auseinandersetzung mit den je eigenen diesbezüglichen Verarbeitungsstrategien von Stimuli und Informationsverarbeitung usw. geweckt wird, dann hätte ich ein primäres Ziel erreicht.

  19. War nur eine idee… Viel erfolg!

  20. Im übrigen: ihre einschätzung der philosophie kann ich sehr gut nachvollziehen. Das können sie an diesem video sofort erkennen!:-) http://www.youtube.com/watch?v=ztTooc6G7t4

  21. Interessanes Video, brauch Zeit zum Nachdenken.

    Zurück zum LdL, lässt mich nicht mehr los. Zweifellos eine längst etablierte Methode in allen Schulzimmern, ausser bei Kindern, die neu in die Schule eintreten, dort muss man andere aber vielleicht ähnliche Wege finden. Zu dieser Methode haben sie den Grundstein gelegt!! Ich zieh den Hut!

    Man wendet LdL seit einer ganzen Weile ganz selbstverständlich an. Jetzt kenn ich auch noch die Theorie dazu. Und es passiert immer dasselbe, ich verlasse den ursprünglichen „Schauplatz“ und meine Gedanken schweifen vermeintlich ab, aber nur vermeintlich. Ich muss Theorien wie Ihre, bzgl. LdL auf weitere Bereiche übertragen können. In diesem Fall lösgelöst von Schule, workshops und dergleichen mehr. Ein Versuch, meine „verirrten“ 🙂 Gedanken zu stoppen, scheitert wieder einmal kläglich und die Erfahrung lehrt mich, dran zu bleiben wird sich lohnen.

    Nun, ich möchte mir darüber klar werden, wie eigentlich autodidaktisches Lernen geschieht. Ist übrigens meine bevorzugte Lernmethode im Bereich Mathematik, eine ausgezeichnete Denkschulung (macht unheimlich Spass). Gibt es Erkenntnisse darüber, was generell beim autodidaktischen Lernen wirklich geschieht? LdL auf Autodidaktik angewendet „ich lerne indem ich mich selbst lehre“? Die MIttel, die ich anwende, ähneln doch ziemlich denen, die Schüler bei diesem Tun anwenden. Die Unordnung auf meinem Schreibtisch zeugt allemal davon: überall Sätze, Axiome, auf verschieden farbigem Papier festgehalten und zwar dergestalt, dass ich sie jederzeit an eine pinwand heften und weiter weitervermitteln könnte. Gehe ich richtig, wenn ich behaupte, dass sich hier Ihre Gedanken/Theorie auch auf diesen Bereich übertragen lassen? Oder hab ich etwas Entscheidendes ausgeblendet? Ihre Meinung interessiert mich sehr.

  22. „LdL auf Autodidaktik angewendet “ich lerne indem ich mich selbst lehre”? Die MIttel, die ich anwende, ähneln doch ziemlich denen, die Schüler bei diesem Tun anwenden. Die Unordnung auf meinem Schreibtisch zeugt allemal davon: überall Sätze, Axiome, auf verschieden farbigem Papier festgehalten und zwar dergestalt, dass ich sie jederzeit an eine pinwand heften und weiter weitervermitteln könnte. Gehe ich richtig, wenn ich behaupte, dass sich hier Ihre Gedanken/Theorie auch auf diesen Bereich übertragen lassen?“
    – Genaueres kann ich dazu auch nicht sagen. Sicherlich entspricht autodidaktisches auch diesem prozess. Nur, dass man einen gegenüber braucht, der fragen stellt und unklarheiten aufdeckt, damit der lerner diese unklarheiten beseitigt. Schauen sie bitte dieses video, das thematisiere ich:

  23. Hab mir das Video angeschaut. Ich weiss eigentlich schon worum es geht. Was mir aber besonders aufgefallen ist, ist Ihre überdurchschnittliche „Präsenz“ im Schulzimmer, obwohl vermeintlich nicht Teilnehmender am Geschehen. Ich denke, Sie verstehen, was ich meine! Habs mehr als einmal angeschaut und (selbst Lehrerin) speziell auch unter diesem Aspekt beobachtet.

    Sehr wahrscheinlich bin ich inzwischen sehr nervig und lästig geworden. :). Die Sache lässt mich einfach nicht mehr los, und sie verdient es auch nicht, dass man sie schnell ad acta legt.

    Werd mich weiterhin mit der Sache auseinandersetzen und ich bin mir sicher, es ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht.

    viele Grüsse

  24. „Sehr wahrscheinlich bin ich inzwischen sehr nervig und lästig geworden. :)“
    – Sie können sich gut vorstellen, dass es ein sehr angenehmes gefühl für mich ist, wenn eine kompetente person sich mit meinem gesamtwerk befasst!

    „Die Sache lässt mich einfach nicht mehr los, und sie verdient es auch nicht, dass man sie schnell ad acta legt.“
    – Vielen Dank!

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