Ingolstädter Brückenbauer

Freiwilligen Agentur

In Ingolstadt leben derzeit über 30.000 Zuwanderinnen und Zuwanderer aus mehr als 110 verschiedenen Nationen, die je zur Hälfte als Aussiedler/Spätaussiedler oder als Ausländer hierher gekommen oder hier geboren sind. Diese Bürger/innen in unsere Gesellschaft zu integrieren ist eine Aufgabe und zugleich eine Herausforderung, die für das Zusammenleben in unserer Stadt von großer Bedeutung ist.Ziel des Projektes „Ingolstädter Brückenbauer“ ist es, das bürgerschaftliche Engagement von und mit Migranten zu fördern, zu koordinieren und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Integration ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Sie kann nur durch die Mitwirkung aller gesellschaftlicher Gruppen und Institutionen erfolgreich sein und ist als Hilfe zur Selbsthilfe angelegt.

Integration ist ein gegenseitiger Prozess. Sie kann nicht verordnet werden, sie kann nicht einseitig gelingen, sie muss von allen Beteiligten angestrebt und gelebt werden.
Besuchen Sie uns auf unserer eigenen Homepage:
www.brueckenbauer-in.de


Bitte um Interviews mit Kontaktpersonen in Vereinen

Meine Heimat: vor Xaver Mayr

Die Ingolstädter Region ist dynamisch, spannend und wir identifizieren uns auch mit ihr. Eine gute Möglichkeit, dies zum Ausdruck zu bringen, ist das Kulturfestival mit dem Projekt Fließtext!

Hier mein Beitrag:

Meine Heimat: vor Xaver Mayr

Geboren wurde ich 1943 in Paris (16. Viertel, für die, die sich auskennen). 1980 siedelte ich über einige Umwege nach Ingolstadt. Das kam daher, weil ich eine Stelle als Französischdidaktiker an der Uni Eichstätt bekommen hatte, und nicht unbedingt dort wohnen wollte (Grossraum Paris ca. 12 Mio Einwohner, Grossraum Eichstätt ca. 14.000). Einer meiner ersten Schritte war, dass ich als 68er Kontakt zu der Ingolstädter Alternativ-Szene suchte und schnell fand. Ich abonnierte das Schanzer-Journal, ging zu den Treffen der Grünen, Linken und Extremlinken (damals GAL) hörte mir den (…)  Weiterlesen und bitte kommentieren!

Grundbedürfnisse, Menschenrechte und Partizipation

Grundbedürfnisse

Geht man vom Menschenbild der humanistischen Psychologie aus, so steht die Befriedigung von Grundbedürfnissen im Zentrum menschlicher Aktivitäten. Ihr Hauptvertreter, Abraham Maslow, zählt folgende Bedürfnisdimensionen auf: Die physiologischen Bedürfnisse (Schlaf, Hunger, Sexualität), die Sicherheitsbedürfnisse, das Bedürfnis nach sozialer Zugehörigkeit, das Bedürfnis nach sozialer Anerkennung, das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung und das Bedürfnis nach Sinn.

Grundbedürfnisse als Basis für die Menschenrechte

Eine genaue Lektüre der dreißig Artikel aus der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte zeigt, dass dieses Textwerk implizit als Programm zur weltweiten Befriedigung der von der humanistischen Psychologie genannten Grundbedürfnisse konzipiert ist. Dabei fällt auf, dass die Menschenrechte vor allem auf die Befriedigung von Sicherheitsbedürfnissen abzielen. Der Schwerpunkt liegt auf dem Schutz der Bürger gegen Übergriffe von Mächtigen, beispielsweise durch das Verbot von Folter (Artikel 5) oder durch den Schutz der Privatsphäre (Artikel 12). Artikel dagegen, die das aktive Eingreifen und Partizipieren durch Bürger betonen, gibt es wenige. Dies ist historisch zu erklären, denn nach dem zweiten Weltkrieg war den Regierungen daran gelegen, die Wiederkehr zum Frieden zu organisieren und den Bügern ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln.

Partizipation als Recht und Pflicht

In der heutigen Situation, sechzig Jahre später, muss der Akzent auf die Wahrnehmung von Partizipationsrechten gelegt werden, denn angesichts der vielfältigen Probleme, die die Menschheit heimsuchen, müssen alle Bürger aufgefordert werden, mit persönlichem Einsatz zu deren Lösung beizutragen. Das Recht auf Partizipation wird im Artikel 21.1 gewährt: „Jeder hat das Recht, an der Gestaltung der öffentlichen Angelegenheiten seines Landes unmittelbar oder durch frei gewählte Vertreter mitzuwirken..„.  Fortsetzung des Artikels…

Rationalismus – Descartes

Aus Metzler Lexikon Philosophie: S.502

1. Im weitesten Sinne jede Position die, a) erkenntnistheoretisch der Vernunft den Vorrang vor der Erfahrung einräumt, b) metaphysisch Ursprung und Wesen des Kosmos in einem vernünftigen (und damit erkennbaren) Prinzip ansiedelt, an dem der Mensch Anteil hat, d) ethisch die rationale Ausweisbarkeit von sittlichen Prinzipien und Normen gegenüber einer intuitiven, emotiven oder dizisionistischen Begründung vertritt. – Historisch betrachtet ist die anbendländische Philosophie seit ihren Anfängen in der Antike bis in die Neuzeit hinein überwiegend rationalistisch geprägt. Beispielhaft kann hier die Position Platons stehen: Die Unzuverlässigkeit der Sinneswahrnehmung ermöglicht keine wahre Erkenntnis, sondern nur eine bloße Meinung. Nur die rein intelligible Schau der apriorischen Ideen, eröffnet eröffnet eine voraussetzungslose (d.h. von aller Erfahrung unabhängige) Einsicht in das Wesen der Dinge und der in Begriffen gefassten Zusammenhänge. (…)

2. Als Epochenbegriff bezeichnet R. eine mit Descartes beginnende philosophische Richtung der Aufklärung, die in Opposition zum englischen Empirismus und zum Sensualismus steht. Leitend dabei ist der Gedanke, in der Selbstgewissheit des reinen Denkens ein sicheres Fundament gegen die Angriffe des Skeptizismus zu finden. Bei Descartes ist es der methodische Rückgang auf das Cogito unbezweifelbare  Gewissheit und die Inhalte, die klar und deutlich dem Selbstbewusstsein gegeben sind. Ein Charakteristikum des R. ist auch seine Lehre von den angeborenen, d.h. nicht aus der Erfahrung stammenden Ideen, im Unterschied zur empirischen These vom Bewusstsein als eins ursprünglich „weißen Blattes“.

Descartes: Aus dem Philosophen-Portal (R.Zimmer) S.144

Je n’ai pas de solution, mais je connais un moyen d’en trouver une…

Hier au cours de la discussion sur l’école idéale chacun essayait de proposer des solutions isolées sans que personne ne reprenne ses idées en les élargissant.

Moi-même je n’ai pas de solution non plus, mais je sais comment on pourrait s’en rapprocher:

Grace aux nouveaux moyens de communication il est possible d’organiser une réflexion collective durable. On identifie un problème, on crée une platte-forme pour rassembler les idées et il faut quelqu’un qui structure le discours jusqu’à ce qu’on ait trouvé une solution au problème. Rien de plus simple!:-)

Projekte mit Freiwilligen? Ja nichts anbrennen lassen!

Resume Seitdem ich im Ruhestand bin arbeite ich freiwillig in verschiedenen Organisationen mit. Oft klagen die hauptamtlich Verantwortlichen über die relative Unzuverlässigkeit der Freiwilligen. Was kann man tun?

1. Verzettelung der Freiwilligen

Ich weiß natürlich nicht, ob es allen so geht, aber ich beschreibe jetzt meinen Fall: da ich permanent nach sinnvollen und motivierenden Projekten suche, arbeite ich in diversen Organisationen und Vereinen. Darüber hinaus nimmt die Aufrechterhaltung meiner Familienbände immer wieder Zeit in Anspruch: vor kurzem war ich in Paris, gleich danach in Schweden. Im August fahre ich wieder nach Frankreich. Meine Aktivitäten sind vielmehr verteilt als früher, und ich viel verzettelter.

2. Wenn ein Freiwilliger was machen will: gleich zugreifen!

Wenn sich ein Zeitfenster für mich öffnet, dann kontaktiere ich eine Organisation, in der ich involviert bin, um eine gerade anstehende Aufgabe zu übernehmen. Und hier aufgepasst: wenn die Organisation nicht sehr zeitnahe reagiert und mir die notwendigen Informationen zukommen lässt, dann kann es sein, dass schnell sich bei mir wieder was dazwischenquetscht und ich keine Zeit mehr habe!  Das bedeutet, dass Organisationen, die mit Freiwilligen arbeiten, die Handlungsbereitschaft sofort nützen und solange dranbleiben müssen, bis sie alles aus diesem Augenblick „herausgeholt“ haben. Dann kann eine mehr oder minder lange Pause eintreten, bis der Freiwillige wieder Handlungsbereitschaft anmeldet.

Fazit: Entscheidend ist die Reaktionsgeschwindigkeit! Für Internetprojekte hilft das Neuronenverhalten!

Und läuft, und läuft, und läuft… LdL…

Le(h)rnen im Web

30. Juni 2010 von weiliewei

Weil ich weiß, dass inovative Lehrmethoden nicht nur das Lernen erleichtern, sondern auch den Mehrwert des Lernens erhöhen,  stelle ich heute kurz das „learning by teaching„-Modell in der Praxis vor.

Von der Schulbank zum Lehrerpult

Der französische Professor Jean-Pol Martin hatte eine wegweisende Idee: Studierende wissen was Studierende brauchen, also unterrichten sie sich am besten gegenseitig. Lehrende werden dank dieses Unterrichtsmodells nicht nutzlos, sondern fungieren als Unterstützer, Moderator oder „Inhaltsvertiefer“.

Derartige Innovationen und Abweichungen von der Norm verlangen  Mut und Neugier.

Mutig und neugierig:  Heinz Wittenbrink, Professor für Online-Journalismus an der FH Joanneum. Er hat das Experiment „learning by teaching“ im Sommersemester 2010 am Studiengang „Journalismus und PR“ gestartet. Die betonung liegt auf „Experiment“. (…) Hier der ganze Beitrag…