Ingolstadt: Bürgerbeteiligung durch gemütliche Internetcafes.

Resume Bürgerpartizipation wird auch von der Stadtverwaltung in Ingolstadt gewünscht. Allerdings müssen die Menschen daran gewöhnt werden, mithilfe des Internets ihre Ideen einzubringen.

1. Ausgangspunkt

Aus dem Donaukurier (15.04.2010):

Stadtverwaltung will verstärkt die Meinung der Bürger hören: Offene Diskussionsrunde über Gestaltung der Theresienstraße am Dienstag/Workshopreihe für Friedrichshofener Verkehrsprobleme startet im Mai. ‚Dies ist eine neue Art der Bürgerbeteiligung‘, erklärt Stadtbaurätin Renate Preßlein-Lehle, die sich schon einmal erfolgreich auf den Rat der Ingolstädter verlassen hat. In den vier Altstadtquartieren wurden mit Hilfe der Anwohner die Parkregeln überarbeitet.“

2. Bürger ans Netz bringen

Die Bürgerbeteiligung kann durch intensivere Nutzung des Internets stark gefördert werden. Gerade Senioren, die Erfahrung und Zeit haben, können sich an Entscheidungen über kommunale Belange beteiligen. Allerdings müssten Strukturen geschaffen werden, die nicht internetaffine Menschen ans Netz führen.  Es werden erste Schritte getan, um Senioren Räumlichkeiten anzubieten, in denen sie behutsam an die Gegenwart von Computern gewöhnt werden:-))  So hatte ich am letzten Montag im Bürgertreff ein vielversprechendes Gespräch mit der zuständigen Mitarbeiterin. Ferner habe ich vor zwei Stunden eine Mail von Anna Schürch erhalten, die mitteilte, dass das Bürgernetz Bingo bereit wäre, ein entsprechendes Projekt zu unterstützen. Eine Option wäre, mitten in der Stadt Räumlichkeiten zu mieten, in denen ein Internetcafe – mit besonderem Blick auf Senioren – eingerichtet wird. Natürlich muss das alles finanziert werden, aber wir stehen ganz an Anfang und ich finde das Projekt vielversprechend und sehr motivierend!

Fazit: Mehr Partizipation durch Hinführung zum Internet. Tolle Sache!