Ereignisdichte als Glücksfaktor.

Resume Wenn der Prozess der Informationsverarbeitung ein Grundbedürfnis ist, welche Strukturen braucht ein Mensch, um sich selbst eine Grundversorgung an Informationen zu sichern?

1. Ereignisdichte

Täglich 17 Stunden im Wachzustand sind eine lange Zeit. Wer im Berufsleben mit einer dichten Ereigniskette bedient wurde, auf deren Grundlage ein glückbringendes Level an Informationsverarbeitung gesichert war, hat sich daran gewöhnt und braucht das, um glücklich zu sein. Damit die Informationsverarbeitung als Prozess  angenehm empfunden wird, müssen die Informationsströme bestimmte Kriterien erfüllen: die Menge der informativen Stimuli darf weder zu hoch (Überforderung) noch zu gering (Unterforderung) sein; ferner müssen die Stimuli einen mittleren Grad an Komplexität aufweisen, sie müssen neue Elemente enthalten, aber nicht zuviele, usw…

2. Internet und Selbstregulation

Mit dem Internet besteht die Möglichkeit, die Qualität und Quantität der Stimuli selbst zu bestimmen und auf diese Weise einen optimalen Zustrom an Informationen zu erzielen. Allerdings setzt es voraus, dass man aktiv eine Umwelt schafft, die einen mit Stimuli versorgt. Man muss Aktivitäten im Netz entwickeln (Bloggen, Twittern, Online-Worshops anbieten) und man muss Aktivitäten auch außerhalb des Netzes entfalten. Nur auf diese Weise kann man erreichen, dass die Ereignisdichte hoch  bleibt, wenn man sich nicht mehr im beruflichen, stimulireichen Kontext bewegt.

Fazit Im Ruhestand lässt sich eine adäquate Ereignisdichte leichter sichern, wenn man im Internet aktiv ist.