Die Vorsokratiker.

Resume Anthropologisch gesehen bewegen sich Menschen permanent in einem Spannungsfeld von Antinomien. Dies gilt auch für ihre Weltinterpretationen: finden wir die endgültigen Wahrheiten im Reich der Ideen (Idealismus) oder liefert uns die Materie die Antwort auf unsere Fragen (Materialismus)?

1. Übergang vom Mythos zum Logos

Nachdem die Griechen als Orientierungen den Olymp mit menschenähnlichen Göttern bevölkert hatten, kamen sie etwa im 6.Jahrhundert v.Chr. auf die Idee, die reale Welt genauer zu betrachten und deren Funktionsweise systematisch zu erforschen. Dieser Umschwung hatte viele Ursachen, insbesondere, dass aufgrund politischer und sozialer Vewerfungen und ökonomischer Notwendigkeiten ein ressourcenorientierter Umgang mit Menschen und Natur angezeigt war. Wie können wir den Handelsaustausch mit unseren Kolonien optimieren?   Welche politische Strukturen und Wertvorstellungen sind wünschenswert, wenn wir unsere Hägemonie im Mittelmeerraum erhalten wollen? Die Götter hatten auf diese Fragen nur unzulängliche Antworten. Die reale Welt musste genau in den Blick genommen werden. Allerdings vermischten sich die wissenschaftlichen Erkenntnisse mit mythologischen Vorstellungen: was man mit den Sinnen beobachten konnte, erwies sich oft als falsch. Gab es nicht hinter dem real Sichtbaren eine Wahrheit, die ganz anders gestaltet war, stabil und ewig, aber leider verborgen?

2. Die Vorsokratiker am Beispiel von Thales von Milet

Thales von Milet (624-546) scheint ein lebenstüchtiger Mann gewesen zu sein (er bereicherte sich beim Vermieten von Olivenpressen). Er bereiste Ägypten, wo er sich mit den Grundfragen der Geometrie vertraut machte. Darüber hinaus befasste er sich mit Sternenkunde und rezipierte die Erkenntnisse der Babylonier. So konnte er eine Sonnenfinsternis voraussagen, was ihm viel Ansehen verschaffte. Im Gegensatz zu den Ägyptern beschäftigte sich Thales weniger mit Flächen und Rauminhalten, sondern mit Linien und Kurven, wodurch er einen höheren Abstraktionsgrad erreichte. Die Philosophie von Thales beruht auf der Überlegung, dass alles aus Wasser enstanden sei. Ferner wird ihm der Satz zugeordnet: „Alles ist voll von Göttern„. Was nun?

3. Alles aus Wasser und alles voll von Göttern

Alles aus Wasser lässt sich naturwissenschaftlich so rechtfertigen, dass dieser Stoff den Anspruch erfüllt, allem zugrunde zu liegen und jede Gestalt annehmen zu können: Wasser benötigt jedes Lebewesen zur Existenz und Wasser tritt in verschiedenen Formen des Seins auf, als Eis, als Flüssigkeit oder als Dampf.

Alles ist voll von Göttern (Panpsychismus) : Thales meint, dass beispielsweise der Magnetstein eine Seele hat, weil er das Eisen bewegt. Auch hier kann man seine Ansicht naturwissenschaftlich deuten und Thales unterstellen, dass er unter „Seele“ lediglich Phänomene subsumiert, die sich unserer Wahrnehmung entziehen.

Fazit Der naturwissenschaftliche Zugang impliziert, dass bestimmte Phänomene unseren Sinnen verborgen bleiben aber dass für sie einer rationalen Erklärung zu finden ist. Einige Philosophen benutzen das Wort „Götter“, um solche verborgene Kräfte zu bezeichnen.

John Rawls.

Resume: In der Philosophie gibt es „harte“ Bereiche, wie die Erkenntnistheorie oder die Logik und weiche. John Rawls hat sich zentral mit Ethik befasst, und Ethik ist ein weicher Bereich.

Auszüge aus: John Rawls, Wikipedia

1. Rawls Beitrag zur politischen Philosophie

In seinem Hauptwerk „A Theory of Justice“ bestimmt er die Rolle der Gerechtigkeit als erste Tugend sozialer Institutionen. Die Aufgabe von Gerechtigkeitsgrundsätzen besteht ihm zufolge darin, die Grundstruktur der Gesellschaft festzulegen, d. h. die institutionelle Zuweisung von Rechten und Pflichten und die Verteilung der Güter. Wie aus der Bezeichnung seiner Theorie („Gerechtigkeit als Fairness“) und seinen Überlegungen zur Rechtfertigung ersichtlich wird, ist seine Gerechtigkeitstheorie eine Theorie der Verfahrensgerechtigkeit.

2. Die zwei Grundsätze der „Gerechtigkeit als Fairness“

1. „Jede Person hat den gleichen unabdingbaren Anspruch auf ein völlig adäquates System gleicher Grundfreiheiten, das mit demselben System von Freiheiten für alle vereinbar ist.“

2.„Soziale und ökonomische Ungleichheiten müssen zwei Bedingungen erfüllen: erstens müssen sie mit Ämtern und Positionen verbunden sein, die unter Bedingungen fairer Chancengleichheit allen offenstehen; und zweitens müssen sie den am wenigsten begünstigten Angehörigen der Gesellschaft den größten Vorteil bringen (Differenzprinzip).“

Der erste Grundsatz hat Vorrang vor dem zweiten. Dasselbe gilt für die beiden Unterpunkte im 2. Grundsatz: Es ist nicht erlaubt, die Chancengleichheit zu beschneiden, um dem Differenzprinzip mehr Geltung zu verschaffen. In Abgrenzung zum von ihm kritisierten Utilitarismus will er mit diesen Vorrangregeln verhindern, dass zugunsten der Güterverteilung auf Freiheiten verzichtet werden darf.

3. Der Urzustand

Konstruktion einer fairen und gleichen Verhandlungssituation, die die Gerechtigkeitsprinzipien legitimieren soll. In dieser rein theoretischen Situation wird der Gesellschaftsvertrag geschlossen.

  • Gesellschaft von freien und vernünftigen Personen, die miteinander die Grundstruktur ihrer Gesellschaft, ihre Gerechtigkeitsprinzipien festlegen wollen.
  • Interessenharmonie: Zusammenarbeit ist wünschenswert und möglich
  • Interessenkonflikte: Wie werden die Früchte der Zusammenarbeit verteilt?
  • Rational und auf Erfüllung der eigenen Interessen bedacht, jedoch frei von Neid
  • Der Schleier des Nichtwissens: die Personen wissen nicht, welche Position sie in der von ihnen aufgebauten gesellschaftliche Struktur einnehmen werden. Daher ihre Motivation, auch solche gesellschaftliche Stellungen abzusichern, die in der sozialen Hierarchie unterprivilegiert sind. Es könnte ihnen nämlich passieren, dass sie gerade diese Position einnehmen müssten.

Fazit: Wir werden versuchen, uns des weichen Themas hart anzunehmen!

Philosophie: entnaivisieren!

Resume Im Augenblick bemühe ich mich, überall wo es nur geht Philosophie-Wokshops anzubieten. Warum und Wozu?

1. Warum

Weil ich nach einer sinnvollen,  intensiven und nachhaltigen Beschäftigung suche.

2. Wozu Philosophie?

Als Didaktiker steht im Zentrum meines Bestrebens die Erhöhung der Glückschancen meiner Schüler, Studenten und der sonst mit mir Befassten, inklusive meiner selbst. Ein wesentlicher Faktor dauerhaften Wohlbefindens – wenn nicht sogar der zentrale – ist die Kontrolle.

Kontrollerhöhung durch Beschäftigung mit Philosophie:
A. Ein Überblick über die philosophischen Positionen von der Antike bis zur Gegenwart schafft Kontrollgefühl indem man begreift, wie sich relevante Deutungsmuster historisch entwickelt haben.
B. Die Schemata, die kluge Menschen im Laufe der Geschichte erarbeitet haben, ermöglichen uns, unser Leben, den Alltag und die Welt besser zu begreifen (kognitiv unter Kontrolle zu bringen).
Als Bezugspunkte sind besonders zu nennen Sokrates, Platon, Aristoteles, Epikur, die Stoiker, Thomas Morus, die Utilitaristen, Nietzsche, Rawls.
Ferner stellt sich für mich auch die Frage, wie ich dieses Glücksinstrument „philosophische Interpretationsmuster“ möglichst ökonomisch einer Gruppe von Teilnehmern vermittele, mit der Hoffnung, dass sie rasch zu einer intensiveren und effektiveren Reflexion über ihren Alltag gelangen, dass ihre Glückschancen dadurch also erhöht werden.

3. Platon und seine Anhänger kritisch beleuchten

Um brauchbar kognitive Instrument zu erarbeiten, sollte man sich einerseits mit den Ansätzen befassen, die solche geliefert haben (z.B. die epikuräische Genügsamkeit), aber auch die Denkgebäude kritisch beleuchten, die Leid hervorgebracht haben. Und das sind just die Denkrichtungen, die immer wieder postulieren, dass man „nichts wissen könne“, dass es über unserer scheinbaren Wirklichkeit eine höhere Wahrheit gäbe, der wir nicht einmal einen Namen geben dürfen. So Platon, Plotin, Augustinus, Boethius, bis heute Wittgenstein.  Diese Positionen verstärken unsere ohnehin vorhandenen Ängste, vermitteln uns das Gefühl der Ohnmacht, der Dummheit, der Unfähigkeit, selbst unsere Schicksal in die Hand zu nehmen. Wer sich von solchen Vorstellungen befreit, hat Chancen auf mehr Glück (oder weniger Unglück). Ein Ziel meiner Aktivitäten ist es, möglichst vielen Menschen den Respekt vor tradierten, im Nimbus der Unfehlbarkeit stehenden Namen wie Platon, Hegel, Wittgenstein zu nehmen. Ich möchte entnaivisieren. Das ist meine Aufgabe und meine Pflicht als Didaktiker.

Quelle: Hier wird kollektiv Wissen über Philosophie konstruiert.

FazitKein Respekt vor großen Namen! Lasst Euch nicht einschüchtern!

Ingolstadt: Bürgerbeteiligung durch gemütliche Internetcafes.

Resume Bürgerpartizipation wird auch von der Stadtverwaltung in Ingolstadt gewünscht. Allerdings müssen die Menschen daran gewöhnt werden, mithilfe des Internets ihre Ideen einzubringen.

1. Ausgangspunkt

Aus dem Donaukurier (15.04.2010):

Stadtverwaltung will verstärkt die Meinung der Bürger hören: Offene Diskussionsrunde über Gestaltung der Theresienstraße am Dienstag/Workshopreihe für Friedrichshofener Verkehrsprobleme startet im Mai. ‚Dies ist eine neue Art der Bürgerbeteiligung‘, erklärt Stadtbaurätin Renate Preßlein-Lehle, die sich schon einmal erfolgreich auf den Rat der Ingolstädter verlassen hat. In den vier Altstadtquartieren wurden mit Hilfe der Anwohner die Parkregeln überarbeitet.“

2. Bürger ans Netz bringen

Die Bürgerbeteiligung kann durch intensivere Nutzung des Internets stark gefördert werden. Gerade Senioren, die Erfahrung und Zeit haben, können sich an Entscheidungen über kommunale Belange beteiligen. Allerdings müssten Strukturen geschaffen werden, die nicht internetaffine Menschen ans Netz führen.  Es werden erste Schritte getan, um Senioren Räumlichkeiten anzubieten, in denen sie behutsam an die Gegenwart von Computern gewöhnt werden:-))  So hatte ich am letzten Montag im Bürgertreff ein vielversprechendes Gespräch mit der zuständigen Mitarbeiterin. Ferner habe ich vor zwei Stunden eine Mail von Anna Schürch erhalten, die mitteilte, dass das Bürgernetz Bingo bereit wäre, ein entsprechendes Projekt zu unterstützen. Eine Option wäre, mitten in der Stadt Räumlichkeiten zu mieten, in denen ein Internetcafe – mit besonderem Blick auf Senioren – eingerichtet wird. Natürlich muss das alles finanziert werden, aber wir stehen ganz an Anfang und ich finde das Projekt vielversprechend und sehr motivierend!

Fazit: Mehr Partizipation durch Hinführung zum Internet. Tolle Sache!

Ereignisdichte als Glücksfaktor.

Resume Wenn der Prozess der Informationsverarbeitung ein Grundbedürfnis ist, welche Strukturen braucht ein Mensch, um sich selbst eine Grundversorgung an Informationen zu sichern?

1. Ereignisdichte

Täglich 17 Stunden im Wachzustand sind eine lange Zeit. Wer im Berufsleben mit einer dichten Ereigniskette bedient wurde, auf deren Grundlage ein glückbringendes Level an Informationsverarbeitung gesichert war, hat sich daran gewöhnt und braucht das, um glücklich zu sein. Damit die Informationsverarbeitung als Prozess  angenehm empfunden wird, müssen die Informationsströme bestimmte Kriterien erfüllen: die Menge der informativen Stimuli darf weder zu hoch (Überforderung) noch zu gering (Unterforderung) sein; ferner müssen die Stimuli einen mittleren Grad an Komplexität aufweisen, sie müssen neue Elemente enthalten, aber nicht zuviele, usw…

2. Internet und Selbstregulation

Mit dem Internet besteht die Möglichkeit, die Qualität und Quantität der Stimuli selbst zu bestimmen und auf diese Weise einen optimalen Zustrom an Informationen zu erzielen. Allerdings setzt es voraus, dass man aktiv eine Umwelt schafft, die einen mit Stimuli versorgt. Man muss Aktivitäten im Netz entwickeln (Bloggen, Twittern, Online-Worshops anbieten) und man muss Aktivitäten auch außerhalb des Netzes entfalten. Nur auf diese Weise kann man erreichen, dass die Ereignisdichte hoch  bleibt, wenn man sich nicht mehr im beruflichen, stimulireichen Kontext bewegt.

Fazit Im Ruhestand lässt sich eine adäquate Ereignisdichte leichter sichern, wenn man im Internet aktiv ist.

Kurzvortrag „Senioren ans Netz“ Bingo-Vereinsheim (10.04)

Eröffnung des neuen Bingo-Vereinsheimes

Resume: Senioren ans Netz? Warum? Wozu? Wie? Was stellt sich in den Weg?

1. Warum?

Grundbedürfnisse auch im Ruhestand?

2. Wozu?

Senioren als Ressourcen.

3. Wie?

A. Technische Schritte:

–  E-Mails, Skypen, bloggen, twittern, wikis

B. Inhalte:

– Kommunikation mit Familie und Freunden:  EMails – Skype

– Kommunikation im Rahmen von Vereinen und Verbänden:   Herbert Schmidt

– Hinführung zum Internet:   Herbert Schmidt –  Anntheres

– Lernangebote:  Plattform von   Horst Sievert mit diversen ModeratorInnen (z.B. Philosophiekurs)

–  Individuelle Publikationsorgane:    Josef Bauernfeind

5. Die Hürden

Was soll ich mit einem Blog anfangen? Das brauche ich doch nicht!

– Angst vor der Technik:

Vielleicht liegt der Grund einer geringer Nachfrage daran, dass die schwereTechnik und deren verwirrenden Begriffe zu sehr in den Vordergrund gestellt werden. Dabei genügen wenige, leichte Schritte. Bisher arbeitete man nach dem Motto ” Lasset die Senioren zu uns kommen “.Warum nicht umgedreht ? Lass uns gehen zu den Senioren ! Es gibt viele Nachbarschaftshilfen, Gemeinschaften, Wohlfahrtsverbände usw., die bei Vernetzung praktischer und vorteilhafter wirken könnten !               (Josef Bauernfeind).

Weitere Gründe

6. Partizipationsmöglichkeiten müssen ausgebaut werden

Erste Schritte: die Homepage der Ingolstädter Grünen.

7. Verhaltensempfehlungen?

Neuronenverhalten!

Fazit: Die Eröffnung des neuen Bingo-Vereinsheims gibt auch Senioren die Chance, bei der Überwindung der Anfangsschwierigkeiten Beistand zu finden.

Von der Gier zum Verzicht: da hilft die Philosophie!

Resume Der Übergang in den Ruhestand ist für Workaholics schrecklich. Man wird in eine richtige Sinnkrise gestürtzt. Was hilft mir?

1. Die Gier

An diversen Stellen habe ich beschrieben, dass ein stabiler, spannender Job einem ermöglicht, alle von Maslow beschriebenen Grundbedürfnisse auf hohem Niveau zu befriedigen. Bei besonders günstigen Bedingungen kann man von einem Kick zum anderen rasen (Flow-Rausch). Bei mir war es seit etwa 40 Jahren der Fall. Ich versuchte, mich immer in neue Problemsituationen zu begeben, um gezwungen zu sein, durch intensive Informationsverarbeitung Lösungen zu generieren. Das Verarbeiten von Informationen dynamisiert und beglückt. Es macht gierig.

2. Von der Gier zur Bescheidung

Als ich in den Ruhestand ging, wusste ich, dass ich die Gier nicht mehr auf hohem Level befriedigen könnte. Zwar bemühte ich mich sehr darum, „drinnen“ zu bleiben, aber trotzdem musste ich Abstriche machen und „kleinere Brötchen“ backen.  Parallel zu den beruflichen drastischen Reduktionen verliefen weitere, erhebliche Einschnitte im Lebensstandard, die ich ebenfalls wegstecken musste. Das Glücksmuster Befriedigung von Gier konnte nicht mehr funktionieren. Was dann?

3. Abhilfe: die Geschichte der Philosophie in den Griff bekommen

Unter den vielen Massnahmen, die ich getroffen hatte, um mir ausreichend Informationsverarbeitungsdruck zu sichern, war mein Angebot eines Online-Philosophie-Workshops und eines Philosophiekurses an der Volkshochschule. Da ich Philosophie nicht studiert habe, wusste ich, dass dadurch intensivste Informationsverarbeitung angesagt war.  Sich einen Überblick über die Geschichte der Philosophie von den Anfängen bis zur Gegenwart zu verschaffen und einen Kurs darüber zu halten, war ein hohes Ziel mit Stressqualität.  Gerade aber die Aufgabe, einen solchen Berg kognitiv „in den Griff“, also unter Kontrolle zu bekommen, versprach Flow! Und das kam auch so. Fast jeden Tag erhielt ich durch neue Einsichten große Freuden. Nicht, dass die Inhalte selbst mir viel Hilfe für den Alltag brachten, es war viel Unsinn dabei. Aber beispielsweise zu verstehen,  warum Platon von Popper scharf kritisiert wird oder warum Wittgensteins Satz „Worüber man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen“ meist missverstanden wird, gibt einem ein gutes Kompetenzgefühl.  Das ließ mich viele sonstige Alltagsschwierigkeiten vergessen.

4.   Epikur: ein Glas Wasser

Auch wenn die meisten Philosophen in puncto Alltagshilfe wenig zu bieten haben, sie haben alle über das Glück nachgedacht und einige haben auch interessante Vorschläge gemacht. So meint Epikur, dass man sich über die Quellen der Bedürfnisbefriedigung freuen soll, die einem zugänglich sind. Mit einem Glas Wasser kann man den Durst wunderbar stillen. Wein muss es nicht sein, der Mehrwert an Lustbefriedigung ist durch Wein nicht so hoch wie man meint!

Fazit Nach der Gier kommt die Bescheidung. Auch darin kann man sich gut einrichten. Cum grano salis!:-))