Partei als Wissensplattform? HerrLarbigs Vorschlag.

Herr Larbig schlägt mir vor:

(…) fände ich es durchaus interessant, wenn du als Bildungsreporter loszögest und uns die Geschichte erzählst, wie versucht wird, die Ortsgruppe einer Partei zu einer Gruppe zu gestalten, die Wissen diffundiert. Dabei könnte es natürlich ein Problem werden, dass du selbst in diese Ortsgruppe involviert bist. Aber vielleicht wäre das ja auch eine Chance der kritischen Verortung, wenn du als Bildungsreporter deine Geschichte als nicht ganz unprominenter Didaktiker und Bildungsforscher erzählen würdest, der versucht, die Ortsgruppe einer Partei auf vernetzte Wissenskonstruktionsprozesse hin zu prägen und zu verändern. Diese Geschichte würde mich interessieren und da würde ich dann auch alle Skepsis fallen lassen. Mein Vorschlag also: Gehe als in das Geschehen involvierter Bildungsreporter los und erzähle uns die Geschichte deiner Idee in der Begegnung mit der Ortsgruppe einer Partei, mit allen Höhen und Tiefen, unabhängig davon, ob die Geschichte ein Happy End hat oder zu einem Melodram wird.

Quelle

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7 Antworten

  1. Jea-Pol als „Inside-real-time“ Reporter – kann ich mir gut vorstellen – und ist sicher ein enormer Ansporn für die Beteiligten. Vielleicht erreicht man damit wirklich den einen oder anderen Skeptiker – oder publiziert ein besseres (authentischer) Bild nach Außen als das die leider sehr einseitig berichtenden Lokalmedien tun.

  2. @Harald
    Super, Harald, die Motivation brauchte ich gerade. Ich möchte nämlich noch heute auf Herrn Larbigs Vorschlag konkret eingehen. Stoff habe ich genug!

  3. @ Harald und @Jena-Pol: ja, der „inside-view“ in all seiner subjektivität ist auch ein lockender ansatz. schließlich kann man systeme (da gabs doch auch mal in den 70/80igern ein schönes buch dazu – titel liefere ich noch nach) mit am besten von innen heraus verändern und gestalten (also das berühmte „sandkorn im getriebe“ sein).

  4. …das buch ist: hans a. pestalozzi, nach uns die zukunft – von der positiven subversion

  5. @Christian
    Eigentlich pendele ich stets von einem system zum anderen, damit immer wieder in die jeweilige systeme neue impulse eingebracht werden. Bienenarbeit, die pollen von blume zu blume trägt.

  6. Ich denke, wir sind mehr am Honig interessiert, da wir nicht zu allen Blumen fliegen können.
    Klingt das drohnenmäßig genug?
    Immerhin kann ich ja etwas von meiner Blume beisteuern:
    http://nordsuedforumbensheim.wordpress.com/veranstaltungshinweise/moderne-sklaverei/

  7. @apanat
    Wie so oft war meine Metapher nicht präzise genug. Ich pendle nur zwischen zwei blumen, Bildungssystem und Partei. Da dürfte noch Zeit übrig bleiben, um Honig herzustellen, zumal ich nicht allein bin und es Helfer gibt.

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