Alltagswissen verbreiten.

Resume Es gibt Basiserkenntnisse, die entscheidend für das Glück des Einzelnen und der Gesellschaft sind. Diese Erkenntnisse müssen intensiv verbreitet werden.

1. Was sind Basiserkenntnisse?

Basiserkenntnisse nenne ich Wissenselemente, die durch Erfahrung abgesichert, einfach zu verstehen sind und deren Berücksichtigung das Leben entscheidend positiv verändert. So beispielsweise die Erkenntnis, dass Lob förderlicher für Lernprozesse ist als Tadel und Strafe. Zu diesem Basiswissen zähle ich auch die Liste der Grundbedürfnisse nach Maslow. Wer diese kennt, verhält sich zu seinen Mitmenschen anders, als wenn er über dieses Wissen nicht vefügen würde.

2. Mein persönlicher Katalog

Auf dem Hintergrund meiner Lebenserfahrung sehe ich als zentral die Frage, ob tugendhaftes Verhalten eher zum Glück führt als lasterhaftes. Diese Frage hat alle Philosophen seit der Antike beschäftigt, besonders Sokrates, Plato, Aristoteles, Machiavelli, die Aufklärer, alle Denker durchgängig bis Camus. Dazu habe ich keine Lösung, aber die Frage steht im Mittelpunkt jeder Reflexion über Alltagsverhalten.

Ansonsten würde ich empfehlen und verbreiten wollen:

*Lass dich von der Vernunft, nicht von Gefühlen leiten (also nicht: „mein Bauch sagt mir, dass…“)

*Sei explorativ – no risk, no fun

*Horte nicht dein Wissen (Konkurrenzverhalten), sondern schenke es

*Verhalte dich im Netz wie ein Neuron

usw.

3. Wie geht das Diffundieren?

Bisher waren die Diffusionsmöglichkeiten eingeschränkt, jetzt kann man einzelne Wissensbausteine aufgreifen und in kleinen Päckchen auf allen erreichbaren Plattformen ablegen (mixxt-plattformen, facebook, twitter, Partei-Homepages, youtube…). Man kann überall eingeskypt werden. Kleine Päckchen, überall und massiv!

So, zum Beispiel!

Fazit Aufklärung bedeutet glücksrelevantes Wissen verbreiten. Im 18. Jahrhundert war es so, und heute auch!

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7 Antworten

  1. Die Vernunft und das Bauchgefühl. Zwei große Worte. Was ist Vernunft? Und was ist Bauchgefühl = Intuition?
    Gerade in den letzen Jahren wurde die Intuition zum Ratgeber vieler Menschen neu entdeck, nicht nur im Managment 😉 Interessantes dzu z.B. hier: http://www.psychophysik.com/integral-blog/?page_id=11

    Also wenn ich explorativ und auch neuronenmässig unterwegs bin… dann lasse ich die Vernunft oft Vernunft sein. Warum? Weil ich sonst „vernünftigerweise“ meine Zeit mit z.B. dem Geschäft, den alltäglichen Aufgaben usw. usf. verbringen würde. Dann hätte ich all die tollen Sachen nicht kennengelernt und würde heute nicht die Vorzüge der ständigen Weiterentwicklung geniessen können…

    Mal ehrlich: Wäre das vernünftig gewesen?

  2. @Alexander
    Ja, diesen Aspekt sehe ich durchaus, und das haben auch die Philosophen seit der Antike erkannt. Ich persönlich ziehe es allerdings vor, wenn die vernunft „instrumentell“ mit gefühlen umgeht, sie also steuert, ohne sie abzuwürgen.

  3. Dafür geben andere in Seminaren sehr viel Zeit und Tränen her… „Mit der Vernunft „instrumentell“ mit den Gefühlen umgehen, ohne sie abzuwürgen“ – Kann ich davon auch ein Video 😉

  4. @Alexander
    Ein Video? Ja gerne! Das ist dein zweiter Videoauftrag innerhalb von zwei Tagen!:-))

  5. Du schreibst: „Basiserkenntnisse nenne ich Wissenselemente, die durch Erfahrung abgesichert, einfach zu verstehen sind und deren Berücksichtigung das Leben entscheidend positiv verändert.“
    Das ist doch dein Projekt mit den Senioren – was in anderen Kulturen seit Beginn an gelebt wird – die Weisheit des Alters nutzen… und da bin ich natürlich gerne „der kleine Junge“, der diese Weisheiten aufsaugt…
    Nicht wie früher am Lagerfeuer, sondern hier, oder per Video, oder Skype, twitter…
    A pro pos Lagerfeuer: Da steckt ja auch feuern drin… und damit kennst du dich aus =)

  6. @Alexander
    „Das ist doch dein Projekt mit den Senioren – was in anderen Kulturen seit Beginn an gelebt wird – die Weisheit des Alters nutzen…“
    – Richtig. Gut, dass du mich darauf hinweist!

  7. […] über das die Ingolstädter Grünen verfügen in kleinen – gut verständlichen  – Wissenspäckchen geschnürt, in die Grüne Homepage hochgeladen werden. Natürlich ist eine Partei keine […]

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