Senioren aller Länder, verprojektiert euch!

Resume Menschen, die voll im Beruf stehen und Spaß daran haben, behaupten, wenn sie in Pension gehen, dass sie sich auf Gartenarbeit und Lesen freuen. Das kann ich mir nicht vorstellen!

1. Sind Senioren Menschen?

Wenn Jugendliche und Erwachsene ihrem Leben einen höheren Sinn verleihen wollen und sich danach drängen, anspruchsvolle Projekte durchzuführen, warum sollen Personen, die hohe Verantwortung in einflussreichen Positionen tragen, plötzlich, weil sie in Pension geschickt wurden, den Sinn ihres Lebens in der Pflege ihres Gartens, der Besichtigung von Museen und dem Herumspielen mit den Enkelkindern sehen? 20 Jahre lang? Viele wollen weiter Projekte durchführen und intensiv leben. Oft fehlt ihnen der Rahmen.

2. Projekte mit Schülern, mit Studenten und jetzt mit Senioren

Natürlich sollen Projekte „die Welt verbessern„. Und die Senioren sind dafür prädestiniert. Sie haben Erfahrung, Zeitressourcen und einen gewissen finanziellen Spielraum. Oft sind sie ohnehin in der Kommune engagiert und sie bringen sich dort ein. Allerdings fehlt ihnen meist die Vernetzungskompetenz, die heute unabdingbar ist, wenn man wirklich in spannende Projekte einsteigen und pushen will. Diese Kompetenz möchte ich überall vermitteln, wo aktive Senioren anzutreffen sind, in Ingolstadt beispielsweise im Bürgerhaus. In Ulm hatte ich ja bereits schon einmal einen Kurs an der Seniorenuniversität.

Fazit: Der Ruhestand muss der Auftakt zu einer letzten, ganz spannenden Entwicklungsstufe sein.

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25 Antworten

  1. Danke Jean-Pol,

    da kann ich nur zustimmen. SIcher mangelt es uns Älteren aber nicht nur an der Vernetzungskompetenz! Wir sind auch in einer hierarchischen Lern- und Lehrwelt alt geworden. Prinzip: „Wenn alles schläft und einer spricht, das nennt man Unterricht“.

    Für mich ist es aber immer noch erstaunlich, dass ich gerade für dieses Lehrverhalten in den vergangenen Jahren bei SLO immer wieder gelobt wurde. Mir ist dieser Missstand dann erst allmählich aufgefallen und ich habe einen persönlichen Änderungsprozess begonnen: Weniger zeigen, weniger erklären, Aufgaben stellen, die lernenden SeniorInnen selbst machen lassen.

    Augenblicklicher Stand: Für einen Teil der Älteren ist das ein bekanntes und damit tolles Konzept. Für einen weiteren Teil ist das neu, aber sehr interessant und ein weitererTeil zieht sich zurück, denn es erfüllt nicht seine Erwartungen.

    Leider fehlt es an neugierigen Moderatoren, aber auch an interessierten TeilnehmerInnen. Vielleicht könnte eine Verbesserung unserer Vernetzungkompetenz helfen?

    Gruß aus Norddeutschland
    HoSi

  2. @Horst Sievert
    Zunächst einmal herzlichen Dank für die sehr motivierende Rückmeldung!
    „Für einen Teil der Älteren ist das ein bekanntes und damit tolles Konzept. Für einen weiteren Teil ist das neu, aber sehr interessant und ein weitererTeil zieht sich zurück, denn es erfüllt nicht seine Erwartungen.“
    – Genau das war auch bisher meine Erfahrung, übrigens nicht nur mit Senioren. Aber wenn es überhaupt Leute gibt, die unser Angebot gut findden, dann können wir mit denen arbeiten. Die anderen werde vielleicht auch einmal einsteigen, und wenn nicht, stört es uns ja nicht…
    Auf jeden Fall wäre es schon einmal gut, wenn du und ich in Verbindung bleiben!

  3. Hallo Jean-Pol,
    Du hast natürlich Recht und auch ein bißchen Unrecht !
    Ich habe mich gefreut, als ich aus der Tretmühle ausscheiden konnte – auch deshalb, weil man unbedingt einen Jüngeren in meiner Position haben wollte. Mein Rat, ihm noch etwa 1 Jahr zur Einarbeit zu geben, wurde in den Wind geschlagen. So schied ich als 63- Jähriger mit einem Aufhebungsvertrag aus der Firma aus. Leider kam es so, daß mein Nachfolger – mit dem ich ein gutes Verhältnis pflegte – zwei Monate nach meinem Ausscheiden wegen Überforderung auf diesem Arbeitsplatz kündigte und das Unternehmen verlassen hat. Triumph für mich – nein, keineswegs, hätte der junge unerfahrene Geschäftsführer auf mich gehört, so wäre ein reibungsarmer Übergang möglich gewesen. So blieb Chaos zurück, das so langsam aufgearbeitet wurde.
    Man war wohl zu stolz oder zu feige, mich um Hilfe zu bitten, die ich selbstverständlich gewährt hatte, denn ich bin meiner alten Firma sehr verbunden – nicht den Geschäftsführern – aber, wie gesagt dem Unternehmen.
    So habe ich mich auf den Ruhestand gefreut und darauf, endlich das zu tun, was ich aufgrund beruflicher Belastung zeitlich nicht schaffen konnte. Aber Souveränität sucht man heute bei jungen Geschäftsführern wohl vergeblich – dazu stehen auch sie zu sehr unter Ergebniszwang. Dabei würde manchmal etwas weniger Tempo (Aktionismus) und dafür mehr Überlegung schneller zum Ziel führen.
    Nach zwei Jahren fehlt mir doch hier und da die Herausforderung – da hast Du Recht : Gartenarbeit etc. ist nicht alles !
    Daher werde ich mich in Ulm am ZAWiW etwas intensiver einbinden. Aber ich möchte nie mehr fremdgesteuert werden; ich will Herr meiner Aktivitäten sein !

  4. Hallo Jean-Pol,
    du willst Projekte mit Senioren machen und das klingt in meinen Ohren richtig gut. Aber dann kommt doch gleich die Frage nach den Inhalten. Einfach nur Projekte ist nämlich, wie ich finde, ebenso wie einfach nur vernetzen, etwas zu wenig. Menschen brauchen Ziele, für die sie sich einsetzen und die sie sinnvoll finden. Das ist bei alten Menschen immer noch wie bei den JUngen, nur dass die Alten sich schon für einiges eingesetzt haben und keine Lust mehr haben wahllos dieses und jenes mitzumachen. Projekte also – gut und schön, aber echte Projekte findest du nur da, wo man sich für etwas einsetzt und etwas weiter entwickeln will. Das kann ja auch der eigene Kenntnisstand sein z.B. in der Kunst und Kultur ;-)).

  5. Liieber Jean-Pol,
    das begreife ich jetzt nicht ganz – oben diesen Absatz habe ich gar nicht geschrieben, kann man aber so stehen lassen.

    Ich lese natürlcih gerne mal wieder etwas von Dir – ich selbst lasse mich auch gerne von interessanten Sachen ablenken, und komme dann nicht zu allem, was ich mir so vorgenommen hatte.

  6. @Barbara
    „Projekte also – gut und schön, aber echte Projekte findest du nur da, wo man sich für etwas einsetzt und etwas weiter entwickeln will. Das kann ja auch der eigene Kenntnisstand sein z.B. in der Kunst und Kultur 😉 ).“
    – Genau so sehe ich es auch. Mit „Projekt“ meine ich Vorhaben, die gemeinsam durchgeführt werden und zur Verbesserung von Lebensumständen führen, oder zur Konstruktion von Wissen. Die Arbeit an einem Wikipedia-Artikel ist aus meiner Sicht ein Projekt, aber auch wenn man eine Hilfsaktion plant und umsetzt, die beispielsweisen älteren Menschen in einem ärmeren Europäischen Land zugute kommt. Darüber muss man sich in der Planungsphase verständigen. So stelle ich mir unsere Zusammenarbeit hier auch vor.

  7. @Barbara Heinze
    Ja, es handelt sich wohl um eine andere Barbara. Ich bin gespannt, ob unsere in Ulm begonnenen Aktivitäten sich fortsetzen werden…

  8. @Holger
    Danke für deine ausführliche Beschreibung.
    „Aber ich möchte nie mehr fremdgesteuert werden; ich will Herr meiner Aktivitäten sein.“
    – Das verstehe ich voll und ganz. Ich denke, dieser Hinweis wird mir helfen, ein optimales Angebot für Senioren zu gestalten: interessante, wertvolle, anspruchsvolle Ziele, aber keine Fremdbestimmung!

  9. Super! Sehe ich auch so! Zwar kenne ich Profs und viele Lehrer, die mit 65 wirklich nur noch gärtnern und privatisieren -die haben aber auch schon vorher für nichts „gebrannt“. Meine Projekte für die Zeit in 10 Jahren Plus schweben zwar schon umrissraft in meiner Visionsabteilung – aber: wer weiß, wie es dann mit mir und der Welt aussieht? Auf jeden Fall ist es beruhigend, dass ich nicht gärtnern muss und nur noch lesen darf (das tue ich ja sowieso pausenlos.) Ob die sinnhaften Projekte nun immer gleich die Welt verbessern müssen oder auch nur einfach der eigenen Befriedigung dienen dürfen (so identisch ist das ja nun auch nicht), möchte ich noch mal dahingestellt sein lassen.

  10. Csikszentmihalyi nennt es „Dem Sinn des Lebens eine Zukunft geben“ (http://www.eurobuch.com/buecher/isbn/9783608910186/Csikszentmihalyi-Mihaly-Dem-Sinn-des-Lebens-eine-Zukunft-geben.html). Zwar ist es jeweils nur der Sinn, den man selbst sieht und den andere für Unsinn halten können; die Entropie vermindert es aber doch. Und das wäre immerhin ein Stückchen Weltverbesserung (freilich nur ein soooo kleines).
    Man muss schon zu sehr vielen sein oder sehr viel können, um mehr zu erreichen. Haben Lenin und Trotzki, die Intelligenzheroen, es geschafft?

  11. Ich finde Deinen Ansatz sehr verfolgenswert, auch wenn inhaltlich momentan noch nicht erkennbar ist, in welche Richtung sich die Aktivitäten entwickeln werden. Allerdings bestimmen ja die Teilnehmer die Inhalte. Du versuchst gewisse Strukturen zu ermöglichen. Da Du Deine Teilnehmer noch nicht kennst …

    Beobachtet habe ich, dass Senioren mit geistigen und verantwortungsvollen Aufgaben bis in das hohe Alter hinein länger aktiv am gesellschaftlichen / familiären Leben teilnehmen können und sich auch für andere Menschen interessieren.
    Während andere Senioren, die im Alter vielleicht schon traumatische Erfahrungen mit ihrem Körper erfahren mussten und im Kreise Gleichaltriger sich mit den immer gleichen Themen auseinandersetzen, sehr schnell sich selbst in den Mittelpunkt rücken und sofort abschalten, wenn die Themen von anderen vorgegeben werden.

    Jeder sucht seinen Weg und ich möchte mir kein Urteil über beide Extreme erlauben. Da ich auch älter werde, beobachte ich gerne, um einen möglichen Weg für mich zu finden.

  12. Ich habe, seit ich 60 bin, was schon ne Weile her ist, einiges Neues angefangen, mit mehr oder weniger Erfolg. Ich weiß also, dass es geht und dass es mir oft mehr Spaß gemacht hat als mein vorheriges Berufsleben. Dazu gehörten auch einige Projekte mit Älteren und mit Inhalt.
    Anne

  13. @Lisa
    „Ob die sinnhaften Projekte nun immer gleich die Welt verbessern müssen oder auch nur einfach der eigenen Befriedigung dienen dürfen (so identisch ist das ja nun auch nicht), möchte ich noch mal dahingestellt sein lassen.“
    – Du weißt ja, dass es nur ein Bild ist und auch die kleinen Verbesserungen des Alltags bezeichnet.
    @Apanat
    „Man muss schon zu sehr vielen sein oder sehr viel können, um mehr zu erreichen.“
    – Bisher ist es uns dank blogs und twitter sehr gut gelungen.
    @Jana
    „Allerdings bestimmen ja die Teilnehmer die Inhalte. Du versuchst gewisse Strukturen zu ermöglichen. Da Du Deine Teilnehmer noch nicht kennst …“
    – Ganz genau!
    „sehr schnell sich selbst in den Mittelpunkt rücken und sofort abschalten, wenn die Themen von anderen vorgegeben werden.“
    – Ja, damit rechne ich in der tat!
    @Anne
    Zu mehreren geht es immer viel besser. Und die neune tools ermöglichen die Zusammenarbeit!

  14. Ich freue mich sehr, dass du die so wichtigen Ressourcen wieder mobilisierst und ins große Ganze holst. Ganz nebenbei und egoistisch betrachtet, ist es natürlich auch für unsere Generation von großer Bedeutung, dass sich etwas in diesem Zeitfenster verändert… Super Projekt!

  15. @Alexander
    Ja, deinen Satz habe ich noch im Ohr: „Bereite unsere Zukunft vor“!:-))

  16. el maestro kanns einfach nicht lassen. warum auch? es gibt immer was zu tun und jede menge zu lernen: lebenslang! wie sagte otto herz auf der bildungsexpedition so schön? projekte, nicht projektarbeit! go for it!

  17. @Lutz
    Ja, Lutz, gerade die Anfeuerungen machen so viel Spaß! Kicks! Danke!

  18. Heute Nachmittag habe ich eine Verwandte in Seniorenalter getroffen. Sie hob wie andere Beiträger hier hervor, dass sie bereit sei, sich zu engagieren, aber nicht langfristig zu verpflichten. Pflichten habe sie genug in ihrem Leben gehabt.
    Das verstehe ich. Die Projekte sollen also intensiv, aber zeitlich begrenzt sein.

  19. Lieber Jean-Pol Martin,
    ich bin inzwischen fünf Jahre nicht mehr in der Schule, schau ab und zu mal in eine der freien Schulen die ich immer noch begleite (d.h. inzwischen ist das erfeulicherweise zuschauen und zuhören) , entferne mich langsam von der Ruhestands-Rosenpflege (mit Website dazu) und bin seit einem Jahr dabei, möglichst professionell Fotograf zu werden. Motorradfahren kann ich leider nicht mehr, ich bin ja keine 68 mehr. Und das Reiten lernen musste ich abbrechen, weil Galopp doch im Rücken weh tat.
    Wenn ich nun hier im Internet immer wieder mal mich in Lehrerforen oder (nach Aufforderung) in Foren für Hochbegabte einmische, kann ich das doch eigentlich auch in einem Forum für aktive Senioren.

  20. Lieber Rolf Robischon,

    ich habe dich die ganz Zeit als sehr aktiv im Netz erlebt. Daher finde ich „ich bin keine 68 mehr“ sehr lustig, denn ich habe dich viel jünger eingeschätzt!
    Auf jeden Fall vielen Dank für diese ermutigenden Beschreibungen und Bereitschaftsbekundungen.

  21. Danke Jean-Pol,
    doch ich bin schon so alt und will noch viel älter werden.
    LdL ist schon ordentlich verbreitet und bekannt.
    Das woran ich schon so lange arbeite ist ein Konzept in der Nähe, selbstorganisiertes kooperatives Lernen.
    Eigentlich ist das ja nur das Verfahren in dem Kinder ganz von selber zu Wissen kommen, wenn man sie nur ließe. So mit Kindern zu arbeiten, verschleißt Lernbegleiter nicht und Lernende sträuben sich nicht dagegen. Für gelernte Lehrer ist es allerdings äußerst irritierend, Kinder nicht belehren zu sollen, nicht zu erklären und Anweisungen zu geben, keine „pädagogischen Maßnahmen“ bereitzuhalten und noch nicht einmal eine „Sitzordnung “ vorzuschreiben.

  22. @Rolf
    Klar, ich kenne dich ja schon ewig und auch deine Ideen. Ich wusste nur nicht, dass du bereits dieses Alter erreicht hast!:-)))

  23. Im Unterschied zu Deinen Ideen und deinem inzwischen weitreichenden Netzwerk geht meine Lernbegleitung nur ganz langsam und vereinzelt. Jetzt im Augenblick ist es eine Förderschullehrerin, die im Forum lehrerforen.de nach einer Arbeitsweise wie meiner ringsum fragte. Weil niemand antwortete hab ich das selber getan und ich bin gespannt, wie ernst es ihr ist, ob sie anfängt und vor allem, ob sie durchhält gegen Widerstände. Schließlich ist sie ebenfalls in Baden-Württemberg, wo die Schulbehörden mich beharrlich toitschweigen wollten und darauf warten, dass ich endlich verschwinde.
    Alte können ganz schön beharrlich sein.

  24. Lieber Jeanpol, Du hast ja schon eine Menge Kommentare sammeln können. Ich schließe mich Horst Sievert an, bei dem ich jede Menge gelernt habe, vor allem die Tipps und Tricks für Blogs und Web 2.0. Er läßt uns im allgemeinen an der langen Leine laufen und gibt Anregungen, aber manchmal kommen auch Anregungen aus der Gruppe und man experimentiert gemeinsam.
    Als Trainerin in einem Seniorencafe habe ich davon reichlich profitiert.
    Was ich bedauere ist, dass sowohl die Kollegen, als auch die Teilnehmer an der Virtuellen Ideenschmiede schwer zu Neuem zu bewegen sind. Gemeinsam etwas zu erarbeiten ist schwierig. Das muss erst noch gelernt werden, wie Horst auch aus Erfahrung weiss.
    Aber man muss es versuchen und kleine Ansätze gibt es dann hier und da doch. Zum Glück überwiegt bei einem selber die Neugier, so dass man sich nicht entmutigen läßt.
    Also, recherchiere weiter und stelle neue Thesen auf!

    LG Anntheres

  25. @Rolf
    „…geht meine Lernbegleitung nur ganz langsam und vereinzelt. Jetzt im Augenblick ist es eine Förderschullehrerin, die im Forum lehrerforen.de nach einer Arbeitsweise wie meiner ringsum fragte. Weil niemand antwortete hab ich das selber getan“
    – Ja, das klingt sehr mühsam. Vielleicht gewöhne ich mich an das neue Tempo.

    @anntheres
    „Ich schließe mich Horst Sievert an, bei dem ich jede Menge gelernt habe, vor allem die Tipps und Tricks für Blogs und Web 2.0. Er läßt uns im allgemeinen an der langen Leine laufen und gibt Anregungen, aber manchmal kommen auch Anregungen aus der Gruppe und man experimentiert gemeinsam.“
    – OK. Den Weg muss ich wohl auch gehen.
    „Als Trainerin in einem Seniorencafe habe ich davon reichlich profitiert.“
    – Wie gesagt, ich bleibe an deinen Fersen.
    „Was ich bedauere ist, dass sowohl die Kollegen, als auch die Teilnehmer an der Virtuellen Ideenschmiede schwer zu Neuem zu bewegen sind. Gemeinsam etwas zu erarbeiten ist schwierig. Das muss erst noch gelernt werden, wie Horst auch aus Erfahrung weiss.“
    – Davor graust mir in der Tat. Ich bin daran gewöhnt, sehr schnell voranzupreschen.
    „Aber man muss es versuchen und kleine Ansätze gibt es dann hier und da doch. Zum Glück überwiegt bei einem selber die Neugier, so dass man sich nicht entmutigen läßt.“
    – Dank deiner Hilfe, werde ich mich mäßigen.
    „Also, recherchiere weiter und stelle neue Thesen auf!“
    – Werde ich tun. Allerdings ist die Langsamkeit der Senioren vielleicht erlernt und nicht schicksalshaft. Ich nehme an, sie sind plötzlich im Ruhestand langsam geworden. Das müsste man ändern.

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