Josefstal 1.10. 16:30-18:00 macdays

Resume Ich wurde eingeladen, im Rahmen der macdays in josefstal einen Vortrag zum Thema „Lernziel Partizipationsfähigkeit und Netzsensibilität“ zu halten.

*google: jpm

1. Partizipation als Menschenrecht (und -pflicht)

Aritkel 21 Absatz 1: „Jeder hat das Recht, an der Gestaltung der öffentlichen Angelegenheiten seines Landes unmittelbar oder durch frei gewählte Vertreter mitzuwirken..

Und Artikel 19: „Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.

Lernen durch Lehren

2. Bedürfnis nach Partizipation – Verhaltensbasics

*Anthropologisches Modell

*Informationsverarbeitung als Grundbedürfnis

*Verhaltensbasics

3. Selbstzeugnis

Spannagels Statement (youtube)

4. Die Tools

*Twitter

*Wikis

*Blogs

*Mixxt-Plattform

5. Beispiele für Partizipation in der Schule und danach

*UNO-Projekt

*Die Welt (insbesondere die Uni) verbessern

*Live4Life

*IPK

*IPK-Projekte

6. Identität und Selbspräsentation im Netz

*google: jpm

*Biographie

Fazit Noch nie war es so wichtig und leicht, zu partizipieren. Man muss es nur tun. Zum Beispiel hier: Twitterwall

Literatur

Menschen mit Projekten versorgen

Eigentlich ist mein Problem nicht das Alter, sondern die Tatsache, dass mein Handlungsfeld auf einmal zu fast Null geschrumpft ist.  Keine Uni, keine Schule, die mir permanent Probleme liefern und mich zwingen, ununterbrochen zu konzeptualisieren. Und das Konzeptualisieren ist genau das, was „high“ macht. Informationen selegieren und zu einem Handlungsplan entwickeln, der ständig auf die Probe gestellt wird und zur weiteren Konzeptualisierung zwingt.
Ununterbrochen Entscheidungen treffen, also Informationen verarbeiten müssen. Wenn das nicht mehr gegeben ist, leidet man einfach (Langeweile). Daher suche ich mir neue Problemfelder, die mir ununterbrochen relevante Informationen liefern und mich zwingen, diese zu Konzepten zu verarbeiten. Ohne Projekt geht das nicht. Daher ist es so wichtig, alle Menschen, mit denen man zu tun hat, mit Projekten zu versorgen.
JPOL

PS: Das war kein Jammereintrag, sondern eine Problemanalyse. Die Problemlösung ist in Sicht.

L4L: das geht ab!

ResumeMeine Hinweise für die Live for Life- Leute scheinen auf fruchtbaren Boden gefallen zu sein.

1. Die Twitter-Adressen:

AndreasChristosManuelDavidJohannesPeda

2. Ein paar weitere Hinweise für Andreas and co:

– Wenn man auf seinem PC den twitterclient TweetDeck installiert bekommt man einen tollen Überblick über die Tweets. Das motiviert.

– Eure Tweets könnt Ihr mit Tags versehen. Beispiel #L4L.  Dadurch kommen alle mit diesem Tag markierten Tweets in eine eigene Spalte. Wenn man also #L4L anklickt, sieht man alle Tweets zu diesem Thema.

– Lustig ist auch das Mailana-Tool mit dem ihr Euer Twitter-Netz visualisieren könnt.

– Schließlich wäre es sinnvoll, wenn Ihr Euch gegenseitig interviewt und das Ergebnis als Youtube-Video hochladet.

Fazit Super! Und jetzt: Dranbleiben!

live for life

Resume Gestern wurde ich von Schülern aus meinem ehemaligen LK-Französisch eingeladen. Sie haben ein „Weltverbesserungs-Projekt“ gestartet, das exakt meinen Vorstellungen entspricht.

1. Die Idee

Das Konzept von „live for life“ basiert auf folgenden Punkten:

  • Unterstützung von sozialen Projekten weltweit (aktuell Sudan)
  • Jeder kann Aktionen organisieren und dadurch einen aktiven Beitrag leisten
  • Beispiel : Fußballturniere , Partys, Nachhilfestunden, etc…
  • Live for Life ist kein traditioneller Spendenverein sondern dient als:
    • Plattform zum Austausch von Ideen, Kontakten
    • Helfer bei der Organisation

Individuell einbringen und zusammen mehr erreichen!

(Zitiert aus: Satzung)

2. Und was sollen wir dabei?

Bisher waren die Aktionen sehr erfolgreich. Es lohnt sich, dieses Projekt zu unterstützen und möglichst viele Menschen darauf aufmerksam zu machen.  Und auch direkt helfen ist möglich: zum einen verfügen die Teilnehmer noch nicht ausreichend über Verneztungs-know-how (Web2.0 tools, insbesondere twitter). Wenn sie Bedarf signalisieren, werde ich versuchen, sie mit tools und ein paar Theorieelementen (insbesondere Neuron) auszustatten. Ferner werde ich Menschen kontaktieren, die sich gerne in dieses Projekt einbringen möchten.

Fazit Verborgene Juwele in die Öffentlichkeit bringen ist eine schöne Aufgabe.

Seniorenbringschuld

1. Bilde dir nicht ein, dass, weil du alt bist, die Gesellschaft dir was schuldet.

2. Als alter Mensch stehst du im Wege und bist eine große Belastung.

3. Im Prinzip sind alle nett zu dir und helfen, wo es nur geht.

4. Daher hast du eine Bringschuld.

5. Versuche, dich fitt zu halten, trainiere Geschwindigkeit und Fröhlichkeit.

7. Fordere wenig, beklage dich nie, sondern sei freundlich und positiv.

8. Am besten tue dich mit anderen zusammen und versuche Verbesserungen in dem Alltag einzuleiten.

9. Und das gelingt am besten, wenn du dich vernetztst.

10. So wirst du zur Lösung des Agingproblems beitragen.

Meme

Resume Als Memenproduzent freue ich mich natürlich, wenn potente Akteure diese Meme aufgreifen und verbreiten.

1. Meme

Ein Mem ist eine Gedankeneinheit, die sich durch soziologisch-dynamische Prozesse vervielfältigt (reproduziert) und auf diesem Weg ihre Existenz (als Replikator) sichert. (aus: Wikipedia)

2. Spannagels hervorragender Vortrag

Christian Spannagel hat einen Vortrag über den Einsatz von Web2.0-Tools wie Wikis, Blogs und Twitter im Rahmen eines Kongresses der GAL (Gesellschaft für angewandte Linguistik) gehalten und aufgezeichnet. Der Vortrag ist deshalb excellent, weil er einen umfassenden Überblick über diese Thematik liefert, die entsprechenden Begriffe einführt und gleichzeitig konkrete und überzeugende Beispiele dafür liefert. Ein MUSS für jeden Lehrer oder Dozenten, der sich schnell über den aktuellen Stand informieren will.

3. Ein paar Meme aus meinem Reflexionsfeld

Klar, dass es mich sehr freut, dass Spannagel ein paar Meme aus meiner eigenen Produktionswerkstatt in seinen Ausführungen integriert hat. Das wird weiter tradiert, und läuft, und läuft und läuft… Wie Meme es eben tun…

Fazit Es ist immer ein Glücksfall, wenn eigene Meme von kraftvollen Akteuren aufgegriffen und verbreitet werden.

Wie mache ich mich (weiter) attraktiv?

Resume Nach meinem – wie ich denke gelungenen – Abgang aus Uni und Schule stellt sich die Frage, woher ich meine Kicks in Zukunft erhalten werde.

1. Gelungener Abgang: keine Ausfransungen

Für mich war es schon immer wichtig, einen sauberen Abgang zu finden, ohne Sentimentalitäten und Festklammerungen. Dies gilt für persönliche Beziehungen und selbstverständlich auch für berufliche. Letzte Woche war mein letzter Workshop sehr gelungen, das verdanke ich der äußerst liebevollen Aufnahme in Grebenstein/Kassel.  Ferner wird in der November-Nummer von GEO-Wissen ein Porträt über mich erscheinen, und das freut mich natürlich.  Sauberer Schnitt. Nichts wäre für mich schrecklicher gewesen als eine Selbstdemontage vor aller Augen. Unter Senioren bin ich jung und habe eine schöne Zukunft vor mir.

2.  Warum muss ich attraktiv bleiben?

An anderer Stelle habe ich beschrieben, dass es über die von Maslow beschriebenen Bedürfnisse hinaus ein Grundbedürfnis nach Informationsverarbeitung gibt. Wie kann ich also sichern, dass dieses mein Grundbedürfnis auch in der Zukunft befriedigt wird? Natürlich kann ich die Zeitung lesen und sonstige Informationsquellen anzapfen. Die Informationsverarbeitung bleibt aber einseitig und undynamisch. Wozu soll ich Informationen aufnehmen, wenn das Ergebnis ihrer Verarbeitung (Konzeptualisierung) nicht abgefragt wird?  Ich muss also weiterhin Projekte durchführen, denn nur im Rahmen von Projekten entsteht die Notwendigkeit, Informationen intensiv zu verarbeiten und als Problemlösungen zu konzeptualisieren. Und für Projekte brauche ich Partner. Also muss ich attraktiv bleiben, bzw. mich in neuen Feldern attraktiv machen.

3. Seniorenglück

Es liegt auf der Hand, dass ich als Adressaten die Gruppe aufsuche, die mir Zukunft bietet. Es sind die Senioren, denn im Gegensatz zur Jugend gibt es keine Altersgrenze nach vorne. Ich werde nie aus der Seniorengruppe wegen Altersüberschreitung rausgeworfen. Da mein Thema lautet „Wie werde ich glücklich(er)?“ interessiert es die Senioren ganz besonders, denn sie haben viel Zeit, sich mit dieser Frage zu befassen. Ich möchte Projekte anbieten, die ehrgeizige Ziele verfolgen, weil dadurch intensive Erlebnisse induziert und große Kicks ausgelöst werden, wenn man das Ziel erreicht.  Gestern habe ich darüber mit Petra Kleine gesprochen, und sie schien interessiert.

Fazit Ich denke, es wird mir gelingen, ein Feld zu strukturieren, das mir intensive Informationsverarbeitung für viele Jahre sichert.

Senioren aller Länder, verprojektiert euch!

Resume Menschen, die voll im Beruf stehen und Spaß daran haben, behaupten, wenn sie in Pension gehen, dass sie sich auf Gartenarbeit und Lesen freuen. Das kann ich mir nicht vorstellen!

1. Sind Senioren Menschen?

Wenn Jugendliche und Erwachsene ihrem Leben einen höheren Sinn verleihen wollen und sich danach drängen, anspruchsvolle Projekte durchzuführen, warum sollen Personen, die hohe Verantwortung in einflussreichen Positionen tragen, plötzlich, weil sie in Pension geschickt wurden, den Sinn ihres Lebens in der Pflege ihres Gartens, der Besichtigung von Museen und dem Herumspielen mit den Enkelkindern sehen? 20 Jahre lang? Viele wollen weiter Projekte durchführen und intensiv leben. Oft fehlt ihnen der Rahmen.

2. Projekte mit Schülern, mit Studenten und jetzt mit Senioren

Natürlich sollen Projekte „die Welt verbessern„. Und die Senioren sind dafür prädestiniert. Sie haben Erfahrung, Zeitressourcen und einen gewissen finanziellen Spielraum. Oft sind sie ohnehin in der Kommune engagiert und sie bringen sich dort ein. Allerdings fehlt ihnen meist die Vernetzungskompetenz, die heute unabdingbar ist, wenn man wirklich in spannende Projekte einsteigen und pushen will. Diese Kompetenz möchte ich überall vermitteln, wo aktive Senioren anzutreffen sind, in Ingolstadt beispielsweise im Bürgerhaus. In Ulm hatte ich ja bereits schon einmal einen Kurs an der Seniorenuniversität.

Fazit: Der Ruhestand muss der Auftakt zu einer letzten, ganz spannenden Entwicklungsstufe sein.

Ressourcenorientierung

Resume Aus diversen Gründen sind meine Ressourcen innerhalb eines Jahres extrem geschrumpft. Insbesondere was meine Möglichkeiten betrifft, umfangreiche Projekte durchzuführen.

1. Schrumpfende Möglichkeiten

Im September 2008 bin ich aus Altersgründen aus der Universität ausgeschieden. Ein für mich sehr bedeutsames Erkenntnisfeld fiel dadurch aus, insbesondere die Möglichkeit, liebe Menschen (Kollegen und Studenten) in meine Projekte einzuspannen. Dennoch blieb mir die Schule erhalten und zusammen mit Spannagel, Lutz Berger, Melanie Gottschalk und die ganze Ludwigsburger Mannschaft konnte ich sehr spannende Projekte durchführen. Das war ein tolles Jahr. Allerdings: gerade musste ich dem Direktor meiner Schule mitteilen, dass ich aus Gesundheitsgründen (computerbedingt) aussteige. Ohne Unterrichtpraxis fällt für mich dieser ganze Bereich in der Zukunft aus.

2. Und dennoch

Dafür werde ich versuchen, in Ingolstadt im Rahmen des Bürgertreffs Senioren für die Internetvernetzung und -partizipation zu gewinnen. Senioren und Kommunalpolitik, das wird bestimmt spannend sein! Und auch meine Biographie werde ich fortsetzen!

Fazit: Das Glas kann immer zu dreiviertel voll sein, unter Umständen muss man nur ein kleineres Glas nehmen.

H-G-S Grebenstein 10/11.09.09: Kompetenzorientierung

Resume Donnerstag und Freitag halte ich zusammen mit Uwe Reiners einen Workshop in der H-G-S Grebenstein.

1.  Was ist LdL? (20 Minuten)

Was passiert, wenn zwei Schüler nach vorne kommen und nach LdL unterrichten? Was machen die Schüler genau?

– Die Organisation des Unterrichts bei LdL (Verteilung des Stoffes, Vorbereitung)

2. Unterrichtsdemonstration (30 Minuten)

Lesen eines Textes unter Schüleranleitung (Expressions utiles)

– Fragen über den Text

3. Auswertung und Fragen (20 Minuten)

Wie haben sich die Schüler gefühlt?

– Was haben die Lehrer gesehen?

Pause (20 Minuten)

4. Anthropologisches Modell (30 Minuten)

Menschenbild

5. Fachgruppen (20 Minuten)

6. Auswertung (15 Minuten)

7. Die Zukunft (20 Minuten)

Kommunikationstools

Materialien

– 11. Klasse

– UNO

– 12.Klasse

– Lasst 1000 wikis sprießen

– Meine Biographie

Fazit: Ressourcenorientiert lässt sich glücklicher leben.