Entnaivisieren.

Im Augenblick arbeite ich sehr fleißig an meiner Autobiographie. Ich decke rückblickend auf, wann und in welchem Kontext ich konstitutive Bausteine meiner Identität gemeißelt habe.

Zum Beispiel das Konzept der Entnaivisierung (Auszug):

Von dieser Zeit ist mir der absolute Wunsch geblieben, meine Schüler und Studenten zu entnaivisieren. Das spielt in meinem Leben und meinem Wirken auch heute noch eine zentrale Rolle. Auch der Text, den ich jetzt als meine Biographie verfasse, folgt diesem Ziel. Unter entnaivisieren verstehe ich auch, dass manipulative Verhaltensweisen, die von den Verursachern selbst nicht erkannt werden, aufzudecken sind. Viele Politiker und sonstige Machthaber, die grundegoistische Ziele verfolgen, merken es selbst nicht und glauben, sie würden sich tatsächlich für die Partei oder das Volk aufopfern. Und das verkünden sie auch wahlwirksam. Das sollen meine Kinder, meine Schüler und meine Studenten durchschauen.


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4 Antworten

  1. Entnaivisierung ist wahrscheinlich eines der vornehmsten und womöglich auch nützlichsten pädagogischen Ziele überhaupt. Following your autobiography…

  2. @michael
    Danke!!!!!! Sie wissen ja, wovon Sie reden!

  3. oh ja!!!

  4. […] im Nimbus der Unfehlbarkeit stehenden Namen wie Platon, Hegel, Wittgenstein zu nehmen. Ich möchte entnaivisieren. Das ist meine Aufgabe und meine Pflicht als […]

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