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Und jetzt ein neues Buch? Oh Gott!


Vor längerer Zeit hat mir Claudius Konrad empfohlen, ein Buch zu schreiben. Auch Lutz Berger legte es mir nahe. Itari deutete ähnliches immer wieder an. Gestern skypte ich mit Michael Wald und er sagte: „Schreibe doch ein Buch!“.

Und heute das:

cko, on May 27th, 2009 at 2:50 pm Said: Edit Comment: Der Blog ist auch beachtlich geworden! Um aber richtig in allen Medien präsent zu sein und einen Fußabdruck hinterlassen zu haben, fehlt mir in der JPM “Sammlung” jetzt aber noch ein JPM-Buch, vielleicht ein Handbuch für zukünftige Lehrer? Dann erst können sich anderen Themen widmen. :-)

Dann erst darf ich mich anderen Themen widmen?


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36 Antworten zu “Und jetzt ein neues Buch? Oh Gott!”

  1. @spannagel
    Oder sagst du ja zu dem Satz: „Das Problem ist nur, dass in der Szene extrem vieles passiert und während ich schreibe, 100 weitere Innovationen laufen, die meine Schreibe alt aussehen lassen.“?

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  2. Ich denke, eine Biographie wäre angebracht:
    1. Als ich Marineoffizier werden wollte (Uniform und Ruhm als Sozialisationsmodelle des Pariser Mittelbürgertums zwischen 1950 und 1960).
    2. Wie ich in Bordeaux unter die Schwulen kam.
    3. Wie ich in Coulommiers Aushilfslehrer für deutsch war und die von mir eingesammelten Extemporalien bündelweise in die Mülltonne warf.
    4. Wie ich in Nanterre 1968 studierte und mich gegen Cohn-Bendit wendete und wie ich vom Rechtsradikalen zum Linksradikalen wurde.
    6. Wie ich Reiseleiter wurde und (relativ) viel Geld verdiente.
    7. Wie ich nach Deutschland kam und vom Saulus zum Paulus wurde.
    8. Wie ich plötzlich den Pfad des Lasters verließ und mich ganz der Tugend widmete.
    9….

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  3. Oh ja! Vor allem die Wendung zur Tugend würde mich brennend interessieren 😉
    Also die ersten Kapitel sind ja nun schon vorskizziert, nicht wahr? Da ist doch das Schreiben ein Klacks.

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  4. Autobiographie ab 70, Blog ausbauen zu Buch muss vorher abgeschlossen sein.
    Vorher aber erst einmal das Anstehende erledigen.
    Und nicht über Gebühr puschen lassen. Nur ned hudele!

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  5. @apanat
    „Und nicht über Gebühr puschen lassen. Nur ned hudele!“
    – Danke! Du denkst an meine Gesundheit!
    @rip
    „Oh ja! Vor allem die Wendung zur Tugend würde mich brennend interessieren 😉
    Also die ersten Kapitel sind ja nun schon vorskizziert, nicht wahr? Da ist doch das Schreiben ein Klacks.“
    – Eben, ich dachte so kann ich mir die Qual eines Buches (womöglich noch eines wissenschaftlichen) ersparen!

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  6. Das liest sich ja fast wie ein deasketisierter hessischer Siddharta. Allein mein Voyeurismus würde mich in den Buchladen treiben…

    Ich habe in bierseeliger Laune auch schon an einem Sammelband mit dem Titel: „Bildungsschicksale – schicksalhafte Bildung“ gegrübelt. Sowas Multiperspektivisches halt… Leitgedanke: Wie kommt man auf den abstrusesten Pfaden zu so ähnlichen Weltanschauungen?

    Maik

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  7. @mccab99
    Eigentlich ganz einfach: es gibt (glaube ich) nur einen Weg zum Glück (Pfad der Tugend). Und den findet man am besten, wenn man dazu gezwungen wird, weil man permanent erlebtes (oder drohendes) Leid vermeiden will. Das schärft die Intelligenz. Das Vermeiden des Leidens ist auch der Ansatz von Epikur.

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  8. Also ich würde das Buch kaufen.
    Aber die erste Frage eines Verlages wird sein: „gibt es dafür einen Markt?“ 😉

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  9. @cko und @spannagel
    Das Buch würde sich an Lehrerstudenten und Lehrer wenden. Es würde, ausgehend von Anekdoten, tiefe philosophische Fragen angehen und natürlich auch nachvollziehbar und modellhaft die essentials meiner Pädagogik sowie deren Implikationen für den Unterricht präsentieren.

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  10. @jpm
    zum Buch müsste es aber auch eine Art „Rezeptheft“ mit Praxisbeispielen für den Unterricht geben; für all diejenigen, die aus der Tiefenreflexion nicht direkt auf die Praxis schliessen können. 🙂

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  11. Tut mir ja leid, aber ich schließe mich den Quälgeistern an, die ein – nein: zwei! – Bücher von dir wollen:

    Diese biographischen Headlines klingen, als hättest du da ne ganze Menge zu erzählen.

    Und LdL auch dorthin diffundieren, wo das Netz vergisst oder ignoriert wird, verlangt nach einem Buch!

    Ja, los, jetzt mach schon ;-))

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  12. @Herrlarbig
    Ich habe eine ganze Menge zu erzählen, aber immer im Zusammenhang mit philosophischen Reflexionen, die sich an Anekdoten anschließen. Insofern wäre es nur ein Buch. Aber auch ein Buch kostet viel Mühe!:-))
    Trotzdem, ich nehme euren Wunsch immer stärker in den Fokus.

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  13. Mir macht diese Diskussion Lust auf zwei Dinge:

    1. Ein Buch von Dir über Dich und LdL

    2. Auf zwei Flaschen Bordeaux mit Dir und viel Zeit um Dir zuzuhören… und zu philosophieren

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  14. @ekirlu und jpm
    ich bring Ihnen beiden gerne guten Bordeaux mit, wenn ich das nächste mal in der Aquitaine bin. Bis dahin sollten paar Kapitel des/der Buches/Bücher fertig sein, oder? 😉

    Kennt jemand einen Lektor oder einen möglichen Verlag?

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  15. du siehst ja schon an der anzahl der reaktionen auf deine ankündigung, daß dieses buch geschrieben werden will! als: RAN AN DIE FEDER (oder tasten)! ich mach dann das hörbuch daraus!

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  16. … ach ja, und ich biete an das Buch gerne zu setzen in Quark oder Indesign, auch wenn ich denke, dass ein Buchverlag das vermutlich selbst macht.
    Aber zumindest könnte man damit eine schöne PDF (wir werden wohl auch Fotos brauchen) erstellen.

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  17. ein buch! ein buch! ein buch!
    wie schön.
    endlich!
    aber warum auf einmal ein solcher gedankenumschwung, wo du dich doch mir gegenüber so hartnäckig verweigert hast?
    setzten die jetzt so viele (hübsche weiber) zu? oder sind die mannsbilder?
    und bitte wissenschaftlich, d. h. abgelöst von allem biografischen, denn sonst derf ma es net im wikipaed nenne 😉
    und praxisorientiert … und handlungsanleitend … und allgemeinverständlich … und – hab ich was vergessen? – ja, klar: spannend!!!

    lass dich nur nicht von mir beeinflussen … schrieb, schreib schreib, mein lieber.

    itari

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  18. @Itari
    Es wird alles sein: ein durchreflektierter Schelmenroman. Gerade bin ich mit schulern und studenten in frankreich und habe heute vor dem theater in Bordeaux ein superhappening hingelegt.

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