Petra Kleine: Die neue Emergenz (never ending story)

Resume Vor 29 Jahren lernte ich Petra Kleine kennen. In Ingolstadt hatte sich ein kleiner links-alternativer Kreis gebildet und auch ich war dabei. Bald stieß die Gruppe zu den Grünen und Petra war die Galionsfigur. Unsere Wege trennten sich, und plötzlich…

1. Vor 29 Jahren Weichen zur Zusammenarbeit gelegt

Als ich 1980 von Erlangen nach Ingolstadt zog, suchte ich sofort Kontakt zu der linken politischen Szene. Es waren diverse Gruppen dabei, auch Leute, die sich stärker mit Ökologie und Umeltschutz befassten. Mein Thema war eher die Vernetzung. Als die Computertechnologie aufkam, war ich davon überzeugt, dass die Basisdemokratie, die wir uns ja wünschten, nur über dieses Medium zu realisieren sei.  Damit kam ich nicht super an, denn damals herrschte unter Grünen und Alternativen noch eine gewisse Skepsis gegenüber der Technologie. Bald mutierte die Gruppe zu einem Grünen Verband und betrieb mit viel Erfolg Kommunalpolitik. Hier spielte Petra eine zentrale Rolle. Was mich angeht, so kam ich auf die LdL-Idee und widmete mich ganz meiner Aufgabe als Didaktiker und Forscher.

2. 28 Jahre Inkubationszeit

Natürlich beobachtete ich weiter was mit der Gruppe geschah und sah, wie die Grünen unter Petras Obhut zu einem wichtigen Faktor der Ingolstädter Politik wurden. Einen Ansatzpunkt zur Zusammenarbeit fand ich in dieser Zeit nicht, war mein Interessengebiet doch sehr speziell und nicht leicht zu vermitteln, vor allem im  politischen Kontext. Im Hinterkopf behielt ich die Vorstellung, dass wenn ich etwas mehr Zeit hätte, beispielsweise im Ruhestand, ich mich dort wieder engagieren könnte. Und jetzt bin ich so weit. Ich habe vor ein paar Wochen eine Grüne Sitzung besucht und Petra schien sich richtig zu freuen.

3. Petra twittert

In der besagten Sitzung formulierte ich die Hypothese, dass eine stärkere Einbeziehung und Bejahung der „neuen“ Kommunikationsmittel unter dem Motto „Geschwindigkeit und Vernetzung“ das Grüne Image vor allem für Jugendliche etwas aufpolieren würde (“ Sind die Grünen sexy?“). Ich hob vor allem Twitter als Kommunikationstool hervor. Und zu meiner großen Freude tauchte vo ein paar Tagen Petra als Twitterin auf: Petrakleine. Und so besteht die Möglichkeit, dass wir wieder (mehr oder minder eng, je nach Situation) zusammenarbeiten.

Fazit Nachhaltigkeit hat sich gelohnt. Nach 29 Jahren kann dank der neuen Kommunikationstools in kürzester Zeit wieder Kontakt aufgenommen und zusammengearbeitet werden.

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3 Antworten

  1. […] in der Stadt, die Kurden, die Thais, die Afrikaner, die Russen… Als ich zum Geburtstag einer mir sehr lieben Stadträtin eingeladen wurde, traf ich unter anderem auf Hauser und auf Janice Gondor. Es wurde viel über […]

  2. […] 31.03.09. Petra Kleine: die neue Emergenz (never ending story) […]

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