Habe Geduld und warte auf die Emergenzen!

Resume Wenn man Impulse in komplexe Systeme einspeist, braucht es Zeit (Inkubation) bis erste Ergebnisse emergieren. Aber die meisten Menschen haben keine Geduld und wechseln das Feld gerade dann, wenn die Saat beginnt, aufzugehen.

1.  Reaktionen von Besuchern in meiner 11c

In den Lehrerseminaren (zumindest zu meiner Zeit und im Fremdsprachenunterricht) war man daran gewöhnt, die Qualität eines Unterrichts nach der Anzahl der  Schülerinterventionen zu bewerten. Diese Betrachtungsweise begünstigte einen raschen Sprecherwechsel mit entsprechend oberflächlichem Diskurs.  Was man nicht sehen und hören konnte, galt nicht. Dabei ist gerade die vertiefte Reflexion über komplexe Sachverhalte zeitintensiv und wenig spektakulär. Wer vertieft reflektiert, kann auf Betrachter von außen als gelangweilt wirken.  Ein guter Lehrer muss genug Vorstellungskraft entwickeln, um zu deuten, was sich hinter einem unbeweglichen Gesicht abspielt. Wenn Studenten oder sonstige Besucher zu mir in den Unterricht kommen, fällt ihnen als erstes auf, wie zurückhaltend die meisten meiner Schüler sind und sucht nach Ursachen: oft denken sie, ich würde zu direktiv vorgehen und wenig Raum für Eigeninitiative lassen. Nun biete ich solche Räume immer  wieder an (LdL ist per se schüleraktivierend), aber sie werden nicht so ausgenutzt, wie es möglich wäre. Hier muss man einfach feststellen: es gibt Menschen, die sich ungern vor anderen äußern, und in meinem Fall ist es die Mehrheit in der Klasse. Es wird auch vermutet, dass die von mir behandelten Themen die Schüler nicht erreichen. Aber die Hausaufgaben, die die Schüler jede Woche abliefern, sprechen eine andere Sprache: die meisten geben sich Mühe und führen umfangreiche Recherchen durch (z.B. über die Geschichte Europas nach 1945).

2. Ich sehe was, was die Besucher nicht sehen

In meinem Unterricht werden angebotene Aktionsfelder (Rollenspiele, Mindmaps, Podiumsdebatten, Inszenierungen von Ereignissen) von den Schülern wenig aufgegriffen. Aber komplexe Fragen werden angegangen und bearbeitet (z.B. Nietzsches Glückbegriff im Vergleich zur Glücksvorstellung der Stoiker). Es dauert seine Zeit, bis Statements aus der Gruppe aufsteigen, aber die Qualität ist da! Für Besucher ist es sehr schwer, diese Blumen zu erkennen. Alles wirkt langsam, zäh, langweilig. Wenn man aber seit Monaten an der Wissenskonstuktion in dieser Klasse wirkt und merkt, welche neuen Erkenntnisse von Stunde zu Stunde dazukommen, dann freut man sich über diese Denk- und Wissensfortschritte.

3. Auch im Internet braucht man Geduld

Im Internet werden Foren und Plattformen eingerichtet. Wenn das Thema von Bedeutung ist und viele Menschen anspricht, ist am Anfang ein reger Verkehr zu beobachten. Irgendwann geht der zu Beginn eingespeiste Stoff aus und die Plattform wirkt wie tot.  Es wäre fatal, die Plattform dann zu verlassen, denn man weiß nicht, was in den Köpfen der Teilnehmer sich abspielt (siehe auch, über die Intransparenz von Systemen: Die Spermatozoidenmetapher). Es ist sinnvoll, weitere Impulse einzugeben. Und plötzlich speist man gerade den Beitrag ein, der die Kommunikation wieder in Gang setzt. Und hier ist besondere Nachhaltigkeit angesagt: da ich seit zehn Jahren sehr präsent im Netz bin, haben sich regelrechte Vertrauensbeziehungen aufgebaut, die beispielsweise von Wikipedia, über Blogs und bis zu Twitter aufrechterhalten und vertieft werden. Und es kann sein, dass ich in Twitter eine kleine – im Ansatz traurige – Bemerkung einspeise, und gleich danach, für mich völlig unerwartet taucht ein ermunternder Tweet auf!

Fazit Es lohnt sich, auch wenn das System still zu sein scheint, darauf zu vertrauen, dass Inkubation stattfindet. Dies gilt sowohl für einzelne, scheinbar desinteressierte Menschen oder Gruppen, als auch für Menschen und Gruppe im Internet (Twitter, Plattformen). Je länger die Inkubationszeit, desto wertvoller die Emergenz.

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19 Antworten

  1. Oft sind es halt die kaufmännischen Zwänge, die ein (Internet-) Projekt vorzeitig ins Aus schicken. Dazu kommt heute eine Kultur, die den raschen, sofortigen (und mühelosen) Erfolg sucht. Inkubation ist so gesehen leider ein ziemliches Fremdwort heute…

  2. @Matthias Schwenk
    Ich bin guter Dinge. Es lohnt sich, hartnäckig zu bleiben.

  3. Du machst mir Mut in einer schwierigen Zeit.
    Das ist übrigens ein wichtiger kritischer Faktor (Zeit) in kybernetischen Betrachtungsweisen.

    Danke für deine (wie immer) wertvollen Betrachtungen!

  4. Ich habe Geduld und warte auf die Emergenzen. Ich habe zu oft Menschen gesehen, die leider nicht mehr da waren als es losging… und ständig hinter Neuem her waren… und sich wunderten…

    Um es mit Laotse auszudrücken: Wer sein Ziel kennt, findet den Weg.

  5. vielen dank, jeanpol, sehr einsichtsreich wieder mal. dein appell für geduld, vertrauen, abwarten (repost auf die Zen plattform? 😉 kommt gerade richtig und den könnte ich regelmäßig gebrauchen.

    dass die schüler, wie du oben schreibst, deine verschiedenen werkzeuge (rollenspiel und dgl.) nur zögernd annehmen, überrascht mich allerdings. ich habe das (aber bei studenten) nicht festgestellt, und ich verwende diese werkzeuge auch viel, weil damit gruppendynamisch viel in bewegung kommt.

  6. @Michael Wald
    Auch das ist interessant, denn ich konnte nicht ahnen, dass ich mit meinem Beitrag auch spezifische Lagen einiger Leser treffe und ihnen dabei helfe. Denn ich hatte eigentlich nur meine Situation geschildert.
    @Marcus
    Was die Annahme meiner Vorschläge in dieser Klasse angeht: diese Zurückhaltung erlebe ich auch zum ersten Mal und lerne viel dabei. Das zwingt mich zur Geduld und ganz darauf zu fokussieren, was meine Schüler gut machen und nicht immer wieder an das zu denken, wie toll das wäre, wenn sie dies und jenes aufgreifen würden. Und da ich gerade dabei bin: heute hat mir eine Schülerin mitgeteilt, dass eine ganze Gruppe aus der Klasse bereit ist, nach Erlangen mitzufahren, um die LdL-Methode auf dem Französischlehererkongress vorzustellen. Sie trauen sich also zu, mit etwa 50 Französischlehrern auf Französisch 90 Minuten lang ein Workshop zu gestalten. Sie werden mit den Lehrern in der Schülerrolle das machen, was sie bei mir im Unterricht jede Stunden tun: die Lehrer werden einen kurzen Stoffabschnitt vorstellen mit ihren Kollegen aufarbeiten und einüben müssen. Das unter der Regie meiner Schüler:
    http://www.romanistik.phil.uni-erlangen.de/forschung/programm_vdf_tagung_2009.pdf

  7. @Marcus @Michael @Alexander
    Für uns recht interessant ist das (natürlich freiwillige) Protokoll eines Studenten, der heute meinen Unterricht besucht hat:
    http://ldl.mixxt.de/networks/blog/post.merlin:1

  8. @Erlangen: Na, wenn sie sich da nicht darauf verlassen, dass bei ihrem LdL immer einer dabei ist, der die Sache am Laufen hält, wenn es schwierig zu werden droht. 😉
    Aber das ist gut so. Sonst könnten normale Schüler der 11. Klasse sich so etwas nicht trauen.

  9. @apanat
    Sie sollen ja nicht in die Katastrophe rennen. Es ist schon sehr mutig und ein Zeichen von Vertrauen, wenn sie sich überhaupt auf so etwas einlassen.
    Das ist auch Teil meiner Theorie: „Schicke deine Schüler/Studenten in die Unbestimmtheit (in das Risiko) sorge aber dafür, dass sie mit Erfolg belohnt werden.“ Nur so kann eine positive Dynamik entstehen. Exploratives verhalten -> belohnung durch Erfolg -> erneutes exploratives Verhalten usw…

  10. @JP,

    danke, dass du das Zeitgefühl angeschnitten hast. Wahrscheinlich muss man das noch mehr beobachten als man denkt. Meine Erfahrungen aus Online-Game-Communities sind da so, dass alles ein wenig schnell(-lebiger) ist, als sonst. Auch Beziehungen haben da eine andere Halbwertzeit und das kann manchmal ganz schön irritieren (und auch weh tun).

    Aufgefallen ist mir in letzter Zeit auch, dass zum Beispiel Blog-Beiträge eine Art Verfallsdatum zu haben scheinen. Nach 2 oder 3 Wochen werden sie oft nicht mehr als aktuell erlebt und man (ich) scheut sich sie zu kommentieren bzw. findet dann auch selten noch eine Diskussion, obwohl das Thema eigentlich aktuell geblieben ist und längst nicht ausdiskutiert wurde. Deine Technik, mit neuen Blog-Beiträgen wieder auf ältere Statements zu verweisen (wie sie auch anderswo zu finden sind), löst bei mir manchmal (ungerechtfertigter Weise) das Gefühl aus: ach das hatten wir doch schon mal, warum denn jetzt schon wieder … Ich habe noch keine abschließende Antwort, warum dieses Gefühl entsteht, aber ich bekenne, dass ich es manchmal fühle …

  11. Thema „Stille Lernprozese“:
    Mir geht es mit Schülergruppen auch oft so, dass ich gerade bei schriftlichen Arbeiten erstaunt bin, wer welche Qualität zu liefern im Stande ist. Im Unterricht bekomme ich nicht mit, wer denkt oder wo Groschen fallen – das sind stille Prozesse, die nachhaltig wirken und daher in einem Unterrichtsbesuch nicht abbildbar bzw. reflektierbar sind.
    Wo ich mich nicht mehr so sicher bin, ist die Frage, ob das durch eine Methode oder durch andere Faktoren bestimmt wird. Ich frage mich, ob z.B. die Lehrerpersönlichkeit und die Atmosphäre, die im Unterricht geschaffen wird, eine weitaus größere Rolle spielen und ob es nicht daher auch sinnvoll (und effektiver) wäre, dass Lehrerinnen und Lehrer in diesem Bereich verstärkt an sich arbeiten. Ich glaube (das ist ja lediglich eine persönliche Erfahrung), dass das Menschenbild, was ich vertrete, viel mehr meinen Unterricht bestimmt als eine Methode, man schaue sich die Lernfähigkeit von Kleinkindern in Familie und anderen sozialen Gefügen an – das dürfte der Lernforschung wahrscheinlich nicht gefallen. Eine Persönlichkeit und ein pädagogischer Eros ziehen wahrscheinlich bestimmte Methoden von sich aus nach sich. Ich finde es momentan aber sehr schwierig, dass Methoden der alleinige Anspruch zur Änderung der Unterrichtskultur und des Lernerfolges zugeschrieben werden (man lese sich „neue“ Lehrpläne einmal durch). Mir würden hier Raum und Freiheit weitaus mehr helfen als vage Kompetenzvorgaben – um z.B. LdL einmal zu probieren.

    Thema „Durchhalten bei (Web-)Projekten“:
    Ich habe mich kürzlich auch aus einem Projekt zurückgezogen, welches ich mit aufgebaut habe – nicht weil ich das Projekt an sich nunmehr ablehne, sondern weil ich für mich erkannt habe, dass ich mit virtuellen Kontakten dort so meine Schwierigkeiten habe und von face-to-face-Setups viel mehr ideell profitiere, d.h. ich habe mich in diesem Bereich jetzt mehr „regionalisiert“. Die angesprochene nomadische Hypejagd kann doch wiederum Ausdruck einer Suche sein, wobei für mich jede Suche die Wurzeln in meiner Persönlichkeit und in meiner Fähigkeit ZIele zu formulieren hat. Damit schließt sich der Kreis.

  12. Der Beitrag von mccab99 stößt noch einmal in das Füllhorn „Zeitgefühl“ bei mir, denn ich habe mich auch schon aus verschiedenen Web-Projekten zurückgezogen und kann das Gefühl von mccab99 nachvollziehen. Bei mir waren es meist irgendwann Beiträge über die ich mich geärgert habe oder die die Sinnfrage neu aufgeworfen hatte: Warum beantwortest du Fragen in einem Forum zum 30zigsten Mal, wenn es doch die Möglichkeit gibt, durch ein wenig Recherche auch die Info zu erhalten. Dann wurde mir meine Zeit zu schade für die Sache. Sicherlich erlebt man die Arbeit auch immer in einem Spannungsbogen und zu Beginn ist da die Motivation sehr groß; später findet man ein paar Gleichgesinnte, mit denen die Diskussion befriedigend ist. Ja und ganz am Schluss bedarf es oft nur einer Kleinigkeit und schon überlegt man sich, ob sich der Aufwand lohnt. Zum einen, weil es für einen selbst nicht mehr so wirklich neu (und damit interessant) ist, und zum anderen, weil man sich oft einem anderen Thema widmet, was die Zeit abzieht. Und Zeit kostet ja die Geschichte schon – oft mehr als man denkt und eigentlich hat.

  13. @itari
    „Deine Technik, mit neuen Blog-Beiträgen wieder auf ältere Statements zu verweisen (wie sie auch anderswo zu finden sind), löst bei mir manchmal (ungerechtfertigter Weise) das Gefühl aus: ach das hatten wir doch schon mal, warum denn jetzt schon wieder … Ich habe noch keine abschließende Antwort, warum dieses Gefühl entsteht, aber ich bekenne, dass ich es manchmal fühle …“
    – Dein Gefühl ist legitim, weil du nicht primär an einem wissenschaftlichen Gebäude interessiert bist, sondern an Aktualität. Bei mir steht die Kohärenz im Vordergrund, der Leser soll nachvollziehen können, welche Bauteile des Theorie/Praxis-Werkes zusammen hängen. Ferner möchte ich jedem die Möglichkeit geben, einzusteigen, ohne alle vorherige Beiträge zu lesen. Insofern schaffe ich bewusst Redundanz (das hast du vor längerer Zeit in einem Blogeintrag auch für dich in Anspruch genommen, glaube ich). Fazit: ich verstehe, dass du Rückbezüge nicht so magst, aber diese Rückverweise gehören zu dem von mir hier praktizierten Genre: Wissenschaftlicher Blog.

  14. @mccab99
    „Mir geht es mit Schülergruppen auch oft so, dass ich gerade bei schriftlichen Arbeiten erstaunt bin, wer welche Qualität zu liefern im Stande ist. Im Unterricht bekomme ich nicht mit, wer denkt oder wo Groschen fallen – das sind stille Prozesse, die nachhaltig wirken und daher in einem Unterrichtsbesuch nicht abbildbar bzw. reflektierbar sind.“
    – Dazu werde ich gleich einen neuen Blogeintrag verfassen.
    „Ich habe mich kürzlich auch aus einem Projekt zurückgezogen, welches ich mit aufgebaut habe – nicht weil ich das Projekt an sich nunmehr ablehne, sondern weil ich für mich erkannt habe, dass ich mit virtuellen Kontakten dort so meine Schwierigkeiten habe und von face-to-face-Setups viel mehr ideell profitiere,“
    – Und wie steht es mit der Kommunikation hier, auf diesem Blog? Ist die Kommunikation oberflächlicher als face to face? Und wie kommt es, dass manchmal im Unterricht face to face gar nichts läuft, aber die von den Schülern erstellten, an dich als einzigen Leser gerichtete Texte wie Offenbarungen wirken? Bei the way: wie bist du auf meinen Blog gekommen und was hat dich motiviert, dich hier einzubringen? Kann auch so (also über blogs) eine Denkcommunity entstehen? Ich persönlich, denke ja…

  15. […] Posted on February 12, 2009 by jeanpol Resume Gestern habe ich beschrieben, dass man als Lehrer und Erzieher Geduld haben muss. Man sieht den eigenen […]

  16. „Bei the way: wie bist du auf meinen Blog gekommen und was hat dich motiviert, dich hier einzubringen?“

    Der Weg? Herr-Rau. Einbringen? Das von dir beschriebenen Grundbedürfnis nach Kommunikation. Für uns Lehrer scheint es kaum Orte zu geben, über „das Wichtige“ an Unterricht und Unterrichtskultur nachzudenkenn und das mit Leuten zu tun, die das auch wollen. Die innere Einstellung und Haltung gegenüber SuS ist dabei für mich zentral. Diese drückt sich *auch* methodisch aus.
    Allgemein sind Blogs anders.

    1. Sie erwarten nichts, sie provozieren m.E. (provocare = hervorbringen). Die Webprojekte, in denen ich als menschliches Neuron involviert war, erwarteteten etwas: Leistung für lau (ideell und finanziell), an die man sich gewöhnt hatte, um nicht selbst mitwachsen zu müssen (das ist ja anstrengend).

    2. Sie geben etwas, weil sie vordergründig selbstlos sind, z.B. die Idee mit den Snapshots :o)… Und natürlich geben sie auch ein Gefühl nicht total unnormal zu sein :o)…

  17. @mccab99
    Ja prima. Dann machen wir weiter so!

  18. […] wieder zu zeigen, was sie wirklich können und wissen. Wenn sie in der Klasse – wie heute früh – plötzlich intensiv und hochkompetent über die Struktur der Europäischen Union auf französisch […]

  19. […] Perturbationen kann ich mir ein Bild des Innenlebens des Systems verschaffen. Allerdings muss ich Geduld haben und warten, bis nach einer gewissen Inkubationszeit die ersten Emergenzen […]

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