Kleine Hommage an Lutz Berger

Resume: Wenn ein Forscherleben so stark wie meines auf Unterstützung angewiesen ist, so muss das Glück auch mitspielen. Die Begegnung mit Lutz Berger war so ein Glücksfall.

1. Wie ich Lutz Berger begegnete

Lutz Berger traf ich zum ersten mal im April 2008 auf dem Educamp in Ilmenau. Er kam auf mich zu und teilte mir mit, er wolle mich interviewen. Ich fand ihn sehr sympathisch, da ich aber oft mit verlockenden Angeboten kontaktiert werde, die nicht eingehalten werden, blieb ich abwartend. Lutz begegnete mir während der Veranstaltung immer wieder, aber er schien mir mit anderen Sachen beschäftigt. Am Ende des Educamps stand ich etwas herum und Lutz interviewte mich. Ein paar Minuten später war das Video in youtube. Da es mir gut gefiel, speiste ich den Link in alle mir zugänglichen Kanäle (Mailinglisten, Blogs, usw.).

2. Lutzes Video zeigt Wirkung

Den Link zu Lutzes Video hatte ich natürlich routinemäßig an Reinhard Kahl geschickt, der für mich eine ganz wichtige Adresse ist, weil er mir in seinem berühmten Film “Treibhäuser der Zukunft” eine längere Sequenz gewidmet hat. Reinhard Kahl reagierte sofort und belegt mich ganz fest als Referenten für seinen Mammutkongress am Bodensee im Oktober 2008. Dieser Kongress wiederum war für mich ein gewaltiger pusher.

3. Lutz  Berger als Weihnachtsmann

Kurz nach dem Bodenseekongress fand in Berlin der 2. Educamp statt, wo ich ein paar Leute traf, insbesondere Alexander Rausch und Christian Spannagel. Alexander hat zwar ein bisschen andere Schwerpunkte als ich, ist aber inhaltlich und emotional sehr stützend. Mit Christian kann ich aus diversen – auch strukturellen – Gründen intensiv Projekte durchführen. Und wir trafen natürlich auch auf Lutz Berger. Und Lutz konzentrierte sich immer mehr auf uns, interviewte AlexanderChristian und mich. Dann kam es Schlag auf Schlag: Lutz befasste sich immer intensiver mit LdL (LdL-Podcast), mit der Arbeit um LdL in Ludwigsburg (Ludwigsburger Trilogie) und plant eine Langzeitdokumentation um dieses Projekt herum. Lutz Bergers Motivation kann ich nur vermuten: er beschenkt uns permanent und hat sichtbar nichts davon. Unsichtbar vermute ich, dass er einfach Spaß an guten Sachen hat und am “Guten” im allgemeinen.

Fazit: Lutz Berger verdanke ich, dass ich mich im letzten Jahr nicht gelangweilt habe. Und das Projekt insgesamt verdankt Lutz Beger unendlich viel.

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