Dynamische Vorlesung
Regelmäßig trage ich Textbausteine in meinen Blog ein. Motiviert werden sie durch meine Alltagsforschung, also durch meine Arbeit in der realen Welt oder im Internet.
Zur Vorlesung selbst
1. Dynamische Endlosvorlesung zur Weltverbesserung
2. Zur Struktur von dynamischen Nonstopvorlesungen
Jeder Band entsteht im Rahmen eines Projektes und stellt ein abgeschlossenes, kohärentes Ganze von Theorie und Praxis dar.
BAND I : Theoretische Grundlegung (Anthropologie, Systemtheorie)
Anthropologische Prämissen
1. Menschenbild: Maslow – der Mensch als Neuron
2. Die Liebe als Fixierung auf eine Quelle der Bedürfnisbefriedigung
3. Die Meerschweinchenmetapher
4. Warnung vor Selbstidealisierung
Systemtheorie und Verbreitungsaktivitäten
2. Spannagel der digital-native Professor? Ja aber… ein Angebot!
3. Spannagel: die nächsten Schritte
4. Jesus als Modell für Verbreitungsaktivitäten
5. Trollverhalten oder fruchtbare Perturbationen?
6. Personenkult nein, sondern Fokussierung auf handelnde Personen
7. Traumhaft, aber noch nichts passiert
8. Die Spermatozoidenmetapher und die Intransparenz von Systemen
9. Achtung, Metapher! Zur handlungsleitenden Kraft von Bildern
10. Auf der Jagd nach vagabundierenden Ressourcen
12. Rennende Pferde
Lernen – Gemeinsame Wissenskonstruktion
1.Informationsverarbeitung und warum ich nach (mehr) Ruhm strebe
2. Informationsverarbeitung und Disziplin: warum meine Schüler ruhig und konzentriert arbeiten
3. LdL macht glücklich(er): bedürfnistheoretische Begründung
4. Kein alter Wein in neuen Schläuchen, keine Technik unter vielen anderen, kein Nachhilfeunterricht
5. Ich weiß was, was du nicht weißt: wie bringt man Menschen zum Kommunizieren?
6. Stabile Online-Communities? Geht das?
7. Kommunikation als Kickspender und Verführung! Auf die Ziele kommt es an!
9. „I have learned so much from doing this project“
10. Fabrikneu: sechs IPK-Wissenscontainer
11. Ende des ersten Blocks: 30 Tage für 30 Jahre – das war’s
BAND II Protokoll einer unsichtbaren Mutation (Inkubation)
Vorstufe
1. Gemeinsam Wissen konstruieren
2. Theoriegeleitete Alltagsbewältigung: Zielgruppe Lehrer
3. „Sie haben mich nicht überzeugt, aber ich werde es probieren„
4. Web 2.0 in der Schule (für Scheppler)
5. Alexander du hast Recht (Web 2.0 in der Schule Fortsetzung)
6. Web 2.0: Zwischen Leuchttürmen und Ruinenlandschaften
7. Dank Web 2.0: Wissenscontainer an einem Tag!
9. LdL + Web2.0: Wissensmetabolismus im Klassenzimmer
Vom Klassenraum zum Wikiraum: ein Protokoll
Exkurs (Weihnachtsferien)
3. Wikipedia: wir schreiben eine Enzyklopädie, basta!
4. Kontrolle, kognitiver Halt und Glück
5. Das Streben nach Macht – auch in Twitter?
6. Tugend als Selbstkontrolle und Weg zur Macht
7. Erfolgreicher Mensch, erfolgreiches Volk, was ist das?
8. 2008: Drei neue Denkinstrumente zur Schaffung bedürfnisbefriedigender Strukturen
9. Twitter und kollektive Reflexion – geht das?
10. Neuronverhalten zielführend? Mein Forschungsansatz.
11. In Twitter „anbaggern“: an Bedürfnisse anknüpfen
12. Wikipedia schon jetzt die wichtigste Wissensquelle weltweit.
13. Konsumiere Menschen nicht! Auch nicht in Twitter!
Ende des Exkurses
14. Das Wesen von LdL. Dank an Spannagel (+ Studis) und an Lutz Berger.
15. Lange Inkubationszeit, plötzliche Emergenz
16. Ich weiß was, was du nicht weißt (2). LdL und die Ökonomie der Aufmerksamkeit
17. Neue LdL-Produkte: Spannagel, Miehling, Lena Scharnagl
18. Lernziel Wikipediakompetenz
19. CS, Herr Rau und die Ökonomie der Aufmerksamkeit
20. Digital-native Forscher: die Organisation kollektiver Reflexion im Netz
21. Das LdL-Gehirn: die erste Wissenskonstruktionsmaschine
22. Kleine LdL-Juwele aus apanat’s Blog
23. LdL-Hype, Schwarmdenken und was gerade passiert
24. Habe Geduld und warte auf die Emergenzen
25. Der Durchbruch
BAND III Von der Inkubation zur Revolution
01. 11c: Inkubation, Emergenz und nun offensiv an die Öffentlichkeit
03. CS: Web2.0 und LdL haben ähnliche Merkmale
04. Wie Menschen entdecken, dass sie Neuronen sind!
05. Wie das „LdL-Menschenbild“ entstanden ist.
07. Gestern in Erlangen: 3 Schüler und 100 Lehrer
08. Mein Ludwigsburger Vortrag (09.05.09)
09. Warum ich twitter brauche: zur Organisation kollektiven Denkens
10. Mein wissenschftliches Credo: poetisch von Lutz Berger beschrieben
11. Kontrollsucht? Ein Paradoxon
12. Plötzliche Emergenzen: immer wieder!
13. „Partizipieren? Neine danke! Und das ist mein gutes Recht!“
14. Was ist wo und durch wen vorne?
15. Guttenberger in Jena: „Niemand war weggerissen!“
16. Petra Kleine: die neue Emergenz (never ending story)
17. Neuer Resonanzraum: die Ingolstädter Grünen
BAND IV: Nachhaltige Projektbeziehungen
1. Tiefe Schichten im Menschen ansprechen
2. Tiefe Schichten ansprechen: zwei Beispiele
4. Legitime Selbstreferenzialität?
5. Blogbeziehung geht tiefer als Reallebenbeziehung (Youtube)
6. Alexander Rausch zeigt den Weg
9. Netzsensibilität oder einfach nur Riecher?
BAND V: Vom Neuron zum Gehirn
1. Konzeptualisieren und Personalisieren
2. Abfeuern: nicht ab und zu, sondern permanent!
3. Nach „Neuron“ die nächsten Schritte: Hub, Temporallappen, limbisches System, Cortex…
4. Die Gruppe als Gehirn. Das limbische System: „Ausländer raus!“
5. Menschenrechte Artikel 19: „Informationen suchen, empfangen, verbreiten“.
6. LdL als Allheilmittel? Im Prinzip, ja!
7. Dieser ganze Neuronen-Quatsch.
8. Ludwigsburg: der countdown läuft.
9. Die Warnung nehme ich ernst.
10. Und plötzlich emergiert @Cervus! Wow!
11. @dieGoerelebt und ich bin ganz rot
12. Heute in Ludwigsburg: Synergierausch?
13. Kein Synergierausch, und dennoch…
14. Ohne Not denkt der Mensch nicht: Grzega und Spannagel
15. Kodifizieren
16. Wie eine Sau.
BAND VI: Die Rezeption
2. So könnte die Chose weiter am Kochen bleiben
4. Und jetzt ein neues Buch? Oh Gott!
5. Kapitel I: das Sein bestimmt das Bewusstsein
6. Ralph findet meine Biographie gut.
7. Ich wurde kollektiv konstruiert
8. Als „Chef“ mit Lügen kompetent umgehen
9. Meinung über Menschen dreimal am Tag geändert…
10. 200 Fotos von Markus: die Frankreichreise-Emergenz
11. Der Ludwigsburger-Hype. 44 Tage später?
12. Liebe Ulmer,
13. Laura Cau: Ich liebe Ihre Biographie!
15. Ulmer Blogs
17. Entnaivisieren.
18. Entwicklungsaufgaben mit 66? Ja, auch mit 66.
19. Vortrag zu Web 2.0 bei Grünen + GEW
21. Kleinere Bröchten und doch große Kicks.
22. Feed-Back-Kultur in Twitter und Blogs.
23. Individ“uum“ oder Indi“vi“duum?
24. Mein Petra-Klein Projekt. Danke twitter!
25. Mein wissenschaftliches Credo seit 1982.
26. Das Wort „Wissenschaft“ überhaupt.
27. Sich gegen Demütigungen immunisieren
28. Durststrecken auf Kommunikationsplattformen
Band VII: Und danach
1. Leidensdruck als Erkenntnismotor
2. Nicht Medienfachleute, Lehrer schaffen Sinn
4. Senioren aller Länder, verprojektiert euch!
5. Wie mache ich mich (weiter) attraktiv?
6. Meme
10. Menschen mit Projekten versorgen
13. Warum Web2.0 mein ganzes Leben prägt
14. Think tanks für die Ingolstädter Grünen
15. Vortrag Bürgerhaus: Geschwindigkeit und Vernetzung
16. Bürgerhaus ist gut gelaufen und geht weiter
18. It (net)works
19. Costruzione collettiva delle conoscence in classe e fuori
20. Die drei Blogs
21. Nerven als Strategie? Wie ich zum Missionar wurde
23. Anntheres: was bloggen für Senioren bedeuten kann
24. Zur Entstehung des Wissenscontainers „Seniorenblog“
(Fortsetzung folgt)

[...] Die dynamische Vorlesung « You are what you share [...]
[...] mit Medien einfällt einzubinden. Links auf eure eigenen Projekte sind dabei sehr erwünscht. Zu Jeanpol’s dynamischer Vorlesung und dem Projektblog von D21 habe ich schon Links gesetzt. Vielleicht hat jemand Lust [...]
[...] Vorlesung [...]
Herzlichen Dank! (Natürlich hätte ich auch selber suchen können, aber wenn jemand einem die Arbeit abnimmt …
Nein, nein! Die Frage war wichtig, denn nur so kann ich mein Angebot optimieren. Wenn du, der mir ja sehr wohlgesonnen bist, schon fragst, dann werden sich andere gleich ärgern und das Feld verlassen!:-))
Vielen Dank für diese tolle Übersicht. Jetzt hat man immer einen guten Anknüpfungspunkt!
Bitte. Der Dank geht an dich zurück. Du, deine Studenten und auch Alexander waren meine gedachten Adressaten. Und natürlich ein paar andere Freunde auch, die ich nicht alle benennen kann.
[...] Vorlesung [...]
[...] hat Martin mit der Systematisierung seines Blogs als “Vorlesung” vorbildlich getan. Zugegebenermaßen erleichtert er damit [...]
[...] Vorlesung [...]
[...] Vorlesung [...]
Lieber Jean-Pol!
Vielen Dank für diesen riesigen „Wissenscontainer“. Deine Vorlesungen zu besuchen hat immer viel Spaß gemacht und viele Neuronen in Schwingung versetzt! Deine Aktionsforschung, die du hier vorlebst ist einfach genial. Danke dafür!
Ich freue mich auf die Fortsetzung
Alexander
[...] This post was Twitted by mindlounge – Real-url.org [...]
@Alexander
Fortsetzung: Ok, aber im augenblick bin ich völlig ausgelaugt!:-)))
[...] schreibt, es sei in seiner „dynamischen Vorlesung“ nunmehr „alles raus“ und er fühle sich „wie eine Sau, die gerade 15 Ferkel abgeworfen [...]
Ein Tourbillon von Gedanken; immer wieder erfrischend – doch fehlt nicht etwas das Moment der Kontemplation, des Innehaltens…. Vor allem dann, wenn die Begriffe beginnen, sich zu verselbständigen…. Einspruch Euer Ehren bei dem Terminus „Mensch als Ressource“: Wird er als Ressource erfasst, dann wird er verdinglicht, zur Verfügungsmasse…. Und damit konterkarieren sie Ihren Gedanken begrifflich! Sprechen Sie doch Lieber von „Quell von Ressourcen“!
Und noch etwas: Mit viel Genuss habe ich – trotz der kritischen Anmerkung – auf der Seite gestöbert. Doch leide ich etwas an der Unübersichtlichkeit. Habe ich jetzt meine Bemerkung wirklich an der richtigen Stelle untergebracht? Wollte eigentlich noch etwas zu Ihrem „Buch“ schreiben…. aber wo?
@Till
Zunächst einmal: herzlichen Dank, dass Sie sich hier melden!!!
Zum Innehalten: angesichts der Flut von Informationen, die auf uns zuströmen, nimmt das Innehalten neue Formen an. Das Innehalten erfolgt nun auf einer stabilen Plattform des permanenten Multitaskings. Anders ausgedrückt, man gewöhnt sich daran, permanent parallel Informationen zu verarbeiten und sich dabei ruhig und denkfähig zu fühlen. Gerade kommuniziere ich mit Ihnen, höre wie meine Schwiegertochter mit ihren Eltern telephoniert und bereite mich mental auf eine Frankreichreise mit Schülern und Studenten vor.
Zum Begriff „Ressource“: im neuen Paradimga ist der Begiff inhaltich anders gefüllt. Das bedeutet, dass die von Ihnen genannte negative Konnotation im neuen Paradigma getilgt ist. Im neuen Paradigma wird „Ressource“ als Begriff neudefiniert und schließt Liebe, Zuwendung, Zärtlichkeit mit ein.
Die Unübersichtlichkeit ist Teil des Systems. Sie haben Ihre Bemerkung richtig eingefügt, denn ich habe sie auch sofort entdeckt.
Ansonsten könnten Sie die Bemerkungen über das „Buch“ hier einspeisen:
http://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer_Diskussion:Jeanpol/Buch
PS:
Das mit dem „Quell von Ressourcen“ war natürlich eine bewusster Pleonasmus (mir wurde dieser gerade unter die Nase gerieben), um auf die ideologische Dimension des Terminus „Ressourcen“ im derzeit herrschenden „ökonomischen“ Diskurs aufmerksam zu machen…….
jetzt haben sich unsere Bemerkungen direkt gekreuzt
Melde mich später noch einmal – zu beiden Punkten (Ressourcen und Buch)
Wie versprochen… oder angedroht…. Eine weitere Wortmeldung:
1. Mit den „Ressourcen“ habe ich so eine Obsession, weil man an diesem Begriff sehr schön ideologische Selbstläufer aufzeigen kann, zu denen es kommt, wenn nicht alle Bedeutungsdimensionen immer wachgerufen werden. Um es gleich zu sagen: Ich hege keinen Widerspruch gegen Ihre Antwort, auch nicht gegen Ihre Verwendung des Begriffs. Doch woher rührt meine „Obsession“? Zur Jahrtausendwende erklärte die Gesellschaft für Deutsche Sprache das Wort „Menschenmaterial“ zum Unwort des Jahrhunderts – ohne den Gebrauch von Termini wie „Humanressourcen“ zu kritisieren….. Indes fand der Begriff „Menschenmaterial“ im ausgehenden 19. Jahrhundert mit Theodor Herzl seine Verbreitung – und war durchaus in einem aufklärerisch-kreativen Sinne gemeint….
2. Und hier sind wir beim „Buch“. Seit Jahren träume ich davon, nur noch an meinem PC sitzen zu müssen und beim Schreiben nicht mehr unter Aufwendung von immens viel Zeit in diesen widerlichen Staubfängern blättern zu müssen. Indes bedeutet „Buch“ nun auch mehr als nur eine „“Schwarte“. Von „Büchern“ sprach man zur Zeit der Schriftrollen – und man wird auch im digitalen Zeitalter noch davon sprechen. Das „Buch“ ist eben eine Insel des Innehaltens, wo sich der Gedanke zum Argument formt – und wo die Begriffe archiviert werden, damit sie immerfort als Teil eines Arguments erkennbar bleiben. Deshalb schreiben Sie das Buch! I
Indes will ich auch gleich mit einer „profession de foi“ nachlegen: Hätte ich nur schon zur Zeit meines Studiums und meiner Promotion das Internet gehabt! Man kann sich nicht vorstellen, in welchem Grad das Wissen damit demokratisiert worden ist!
@Till
Ja, den Begriff „Menschenmaterial“ habe ich auch vor langer Zeit aus meinem Wortschatz angewidert verbannt. Natürlich kannte ich den aufklärerischen Hintergrund nicht. Mit „Ressource“ kann ähnliches geschehen. Aber jetzt ist es „raus“. Als Perturbation. Mal sehen, was daraus emergiert.
Das Buch als Insel des Innehaltens. Guter Gedanke. Und auch Richtungsanweisung für die nächsten Schritte.
Falls Sie weiter mit mir sprechen wollen, vielleicht wäre diese Ebene günstiger:
http://jeanpol.wordpress.com/2009/05/29/kapitel-i-das-sein-bestimmt-das-bewusstsein/